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Newsarchiv

Resiliente Nachbarschaften 

(26.08.2020) Band 8 der Schriftenreihe befasst sich mit der Frage, wie die Resilienz von Nachbarschaften gegenüber Krisen und Katastrophen gestärkt werden kann.  Der erste Teil des Bandes dient der inhaltlichen Einführung in die Materie und diskutiert grundlegende Konzepte wie Sozialraumorientierung, Community Resilience und die Rolle der lokalen Ebene im Katastrophenschutz in Deutschland. Daneben beleuchtet er die Präsenz des Deutschen Roten Kreuzes in Nachbarschaften und entwickelt Ideen für einen sozialraumorientierten Bevölkerungsschutz. Die Publikation kann wie immer zu den üblichen Konditionen im Rotkreuzshop bestellt werden.

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Dokumentationen von Einsatzlagen

(05.05.2020) Im Berliner Stadtteil Köpenick kam es infolge der Beschädigung von unterirdischen Kabelleitungen bei Bauarbeiten im Februar 2019 zu einem 31-stündigen Stromausfall. Rund 30.000 Haushalte waren davon betroffen. Das DRK hat den Stromausfall auf der Grundlage von Interviews mit verschiedenen Einsatzbeteiligten rückblickend untersucht. Im Fokus der Dokumentation stehen die Betroffenheit der Bevölkerung sowie Herausforderungen bei der Versorgung besonders hilfebedürftiger Personen und der Aufrechterhaltung von Infrastrukturen im Gesundheitswesen. Die Publikation kann wie immer zu den üblichen Konditionen im Rotkreuzshop bestellt werden.

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Neues Forschungsprojekt RESIK ab März 2020

(21.04.2020) Alltags- und Katastrophenschutz-Strukturen müssen stärker verzahnt werden, wie die Forschungsprojekte KOPHIS und INVOLVE deutlich zeigen. Auch das Projekt ResOrt unterstreicht die Bedeutung einer sozialräumlichen Vernetzung von Katastrophenschutzorganisationen vor Ort. Das neue Projekt RESIK zielt auf die Zusammenarbeit von Katastrophenschutz- und Krankenhausstrukturen ab. Krankenhäusern kommt in Krisen und Katastrophen stets eine besondere Bedeutung als kritische Infrastruktur zu, deren Funktion auch unter extremen Bedingungen aufrechterhalten werden muss. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt RESIK entwickelt Konzepte für eine effektive Zusammenarbeit aller relevanten Akteure, wobei die Unterstützerrolle von Hilfsorganisationen in den Krisenstufen „Härtung von Krankenhausstrukturen“ und „Evakuierung und dezentrale Versorgung von Patientinnen und -patienten“ im Vordergrund steht.

DRK Befragung zum Flüchtlingshilfeeinsatz 2015/16

(31.03.2020) Im Mai 2020 wird das Sachgebiet Forschung im Bevölkerungsschutz eine DRK-interne Online-Umfrage zum DRK-Flüchtlingshilfeeinsatz 2015/16 in Deutschland starten. Die Befragung zielt auf die Erfahrungen ab, die von ehrenamtlichen und hauptamtlichen DRK-Mitarbeitenden in der Zusammenarbeit mit neuen Formen des Engagements zivilgesellschaftlicher Akteure gemacht wurden. Die Ergebnisse der Befragung dienen als Grundlage für die Entwicklung praxisorientierter Empfehlungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in zukünftigen Lagen und kann so auch zur Weiterentwicklung von Betreuungsdienstkonzepten genutzt werden.Zusätzlich wird es einen Fragenblock zu den gemachten Erfahrungen zu Kooperationen mit Akteuren der gesundheitlichen Versorgung geben. Diese Ergebnisse werden in das Forschungsprojekt SiKoMi einfließen. Die Befragung wird im Rahmen des Forschungsprojektes WAKE durchgeführt. Ergebnisse werden dem Verband voraussichtlich im Winter 2020/21 in Form eines Bandes der Schriftenreihe "Schriften der Forschung" zur Verfügung gestellt.

 

Das neue Forschungsprojekt AUPIK

(03.03.2020) Die Forschungsprojekte KOPHIS und INVOLVE haben deutlich gezeigt, dass Alltags- und Katastrophenschutz-Systeme stärker aufeinander bezogen werden müssen, um so zum Beispiel zu Hause versorgte Pflegebedürftige in einem Krisenereignis bedarfsgerecht zu unterstützen. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms geförderten Projekts AUPIK werden Lösungsansätze erarbeitet, die eine abgestimmte Zusammenarbeit der beiden Systeme ermöglichen sollen. AUPIK ist mit einem Auftakttreffen in Tübingen gestartet und wird unter der Leitung des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie dem Vincentz Network durchgeführt.

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Workshop "Europäische Sicherheitsforschung" in Brüssel

20./21.11.2019: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lud in diesem Jahr wieder nach Brüssel ein, um sich mit Interessierten über den aktuellen Stand der europäischen Sicherheitsforschung auszutauschen. Für die diesjährige Veranstaltung mit dem Titel „Zivile Sicherheitsforschung in Horizont Europa: Quo vadis?“ nahm Matthias Max als Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes am Panel „Rivalität oder Symbiose? Anwender und KMUs in der europäischen Sicherheitsforschung“ teil. Dort stellte er das EU-Projekt BuildERS dem Fachpublikum vor und diskutierte mit den weiteren Panelteilnehmenden aus Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie Unternehmen die Übertragbarkeit von Forschungsergebnissen in die Praxis.

Dokumentationen von Einsatzlagen

(23.10.2019) Infolge massiver Schneefälle wurde im Januar 2019 in fünf Oberbayerischen Landkreisen der Katastrophenfall festgestellt. Das DRK hat die Schneelage in Bayern aus Sicht des Bayerischen Roten Kreuzes rückblickend auf Grundlage von Interviews mit Haupt- und Ehrenamtlichen dokumentiert. Der Fokus der Dokumentation liegt auf der Betroffenheit der Bevölkerung, den Herausforderungen in der Versorgung besonders hilfebedürftiger Personen sowie der Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit von Gesundheitsinfrastrukturen. Die Publikation kann wie immer zu den üblichen Konditionen im Rotkreuzshop bestellt werden.

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Digital Volunteers

(19.08.2019) Der zweite Teil der Schriftenreihe Band 5 widmet sich den Digital Volunteers – Menschen, die ihre Hilfe in einer Krise ortsungebunden über das Internet leisten. Dieses Potenzial der digitalen Hilfeleistung bietet auch viele neue Möglichkeiten für das Ehrenamt im Katastrophenschutz. Beispielsweise kann ein Digital Volunteer als Social-Media-Experte im Stab eingesetzt werden, beim Monitoring der Sozialen Medien unterstützen oder sogar eine digitale Sozialraumkartierung sowie andere Aufgaben, die online erledigt werden können, übernehmen. Internationale Konzepte und Forschungsergebnisse aus dem Projekt K3, Workshops und einer Einsatzübung bieten konkrete Anhaltspunkte für eine mögliche Umsetzung innerhalb des DRK.

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DRK und BRK - starke Partner der Sicherheitsforschung

(13.05.2019) Das Bayerische Rote Kreuz kooperiert in verschiedenen Themenbereichen und ist innovativer sowie kompetenter Partner in der Sicherheitsforschung. Durch nationale und internationale Kontakte verfügt das BRK über ein hervorragendes Netzwerk. In den Projekten COBRACORE oder K3 sowie in der wissenschaftlichen Aufbereitung der Schneekatastrophe 2019 arbeiteten das BRK und des DRK Generalsekretariat (GS) eng zusammen.

Kick-off des Forschungsprojekts BuildERS

(08.-10.05.2019) Am 01. Mai 2019 startete das europäische Forschungsprojekt BuildERS, an dem das DRK als Forschungspartner beteiligt ist. Unter zahlreichen Skizzen, die bei der EU im Rahmen des Förderprogramms Horizont2020 eingereicht wurden, ist BuildERS eines von sehr wenigen Projekten die gefördert werden. Ziel des Projektes ist es in einem pan-europäischen Vergleich die vulnerabelsten Bevölkerungsgruppen in Krisen zu identifizieren und deren Resilienz zu steigern. Das DRK wird im Rahmen des dreijährigen Projektes unter anderem eine Case Study in Deutschland durchführen. 

12. Bürgermeisterkongress

07./08.05.2019 in Magdeburg: Krisen und Katastrophen waren das Thema des zweitägigen jährlichen Bürgermeisterkongresses am 07. Und 08. Mai 2019 in Magdeburg, der vom Behördenspiegel durchgeführt wurde. Das Sachgebiet Forschung vom Deutschen Roten Kreuz war mit einem Vortrag und einem Stand mit DRK-Schriftenreihen, Sammelbänden und Informationsbroschüren vertreten. Die Forschungsergebnisse und Konzepte stießen auf großes Interesse der Teilnehmenden. In dem Vortrag wurden Möglichkeiten und erprobte Methoden eines stärker sozialraumorientierten Bevölkerungsschutzes vorgestellt und wie dieser schwer zu erreichende vulnerable Bevölkerungsgruppen, wie zu Hause gepflegte Menschen, in Großschadensereignissen besser unterstützen kann. Eine Zusammenfassung des Vortrags kann hier eingesehen werden.

Sammelband „Resilienz im Katastrophenfall“

(03.04.2019) Menschen, die bereits im Alltag in ihrer Häuslichkeit auf Unterstützung oder Pflege angewiesen sind, sind in Krisen oder Großschadenslagen, wie größeren Stromausfällen oder Extremwetterlagen, oft besonders betroffen. Im Sammelband „Resilienz im Katastrophenfall – Konzepte zur Stärkung von Pflege- und Hilfsbedürftigen (Hrsg. Krüger/Max, 2019) wird angeführt, welche Hilfeleistungen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen benötigen und wie dies ein stärker sozialraumorientierter Katastrophenschutz berücksichtigen kann.

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Safety Days

22./24.03.2019 in Paderborn: Im Rahmen der Safety Days an der Universität Paderborn hat das Sachgebiet Forschung eine Challenge beim Hackathon angeleitet. Ziel war es, öffentlich verfügbare Daten zu Vulnerabilitäten und Ressourcen (z.B. demografische Daten) aufzubereiten und zu visualisieren, sodass sie vor und im Krisenfall den Einsatz unterstützen. Damit sollte die Idee der digitalen Sozialraumkartierung, die aus der Arbeit des Sachgebiets entstanden war, weiterentwickelt werden. Mit ihrer Lösung einer Webanwendung zur interaktiven Analyse von georeferenzierten Daten auf einer Karte hat die Gruppe rund um die DRK-Challenge den Ersten Preis gewonnen. Die Ergebnisse können hier eingesehen werden.

10 Jahre Forschung im DRK

(21.03.2019) Im März 2009 hat das DRK erstmalig ein Forschungsprojekt mit Partnern im Bereich der zivilen Sicherheitsforschung begonnen. Das DRK hat dadurch bisher mit 118 unterschiedlichen Projektpartnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesundheit, Wohlfahrt sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zusammengearbeitet. Die Forschungsergebnisse werden seit 2014 als Schriftenreihe publiziert. Stand Dezember 2018 wurden rund 75.000 Exemplare der Schriftenreihe national und international nachgefragt. Damit Interessierte immer auf dem neuesten Stand der Aktivitäten bleiben können, ist es möglich einen Newsletter zu abonnieren (hier).

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Zu Besuch beim BRK

(28.02.2019) Auf Einladung des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sind Mitarbeitende des Sachgebiets Forschung nach München, Miesbach und Garmisch-Partenkirchen gereist, um die Bewältigung der Schneekatastrophe in Bayern im Januar 2019 zu untersuchen. Dank der Unterstützung von Uwe Kippnich, Koordinator Sicherheitsforschung des BRK, und des Landesgeschäftsführers Leonhard Stärk konnten zahlreiche Interviews mit ehrenamtlichen und hauptamtlichen BRK-Mitarbeitenden geführt und Erkenntnisse, insbesondere im Hinblick auf die Versorgung von vulnerablen Gruppen, gesammelt werden. Die gewonnenen Informationen werden nun ausgewertet und in einem Band der Schriftenreihe veröffentlicht.

Abschlusskonferenz KOPHIS

23./24.01.2019 in Tübingen: Das Forschungsprojekt KOPHIS ist mit einer großen Abschlussveranstaltung „Katastrophenschutz und Pflege“ erfolgreich zu Ende gegangen. Die hohe Zahl an Teilnehmenden aus den Bereichen Katastrophenschutz, Pflege und Wohlfahrt zeigte das große Interesse innerhalb und außerhalb des Roten Kreuzes: Rund 80 Personen nahmen an der Konferenz teil und bereicherten mit ihren Rückmeldungen und Fragen die Diskussion. Verschiedene Panels zu den Themen Resilienz, Selbstversorgung und Pflegebedürftige im Katastrophenschutz waren wichtige Bestandteile der Veranstaltung. Die Bedeutung von KOPHIS für das DRK machte Dr. Volkmar Schön als Vizepräsident des DRK in seiner Keynote deutlich. Besonders erfreulich war die Teilnahme und positive Ansprache zu den Projekterfolgen von Sabine ten Hagen-Knauer, Referatsleiterin Sicherheitsforschung, aus dem BMBF als Fördermittelgeber. Auch das Abschlusspanel unter dem Thema „Gestärkte Kontexte – und nun?“ mit Ulrike Würth, Bundesleiterin der Wohlfahrts-und Sozialarbeit des DRK, und Tanja Knopp, stellvertretende Bundesbereitschaftsleiterin des DRK war von großem Interesse und rundete die Veranstaltung ab.

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Wissenschaftlicher Programmausschuss

(21.01.2019) Sachgebietsleiter Matthias Max ist berufenes Mitglied des aktuellen wissenschaftlichen Programmausschusses zum Programm „Forschung für die zivile Sicherheit“. Dieser berät als unabhängiges Expertengremium das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Fragen der zivilen Sicherheitsforschung. Dem Wissenschaftlichen Programmausschuss gehören Expertinnen und Experten aller relevanten Wissenschaftsdisziplinen, der Industrie sowie privatwirtschaftlicher Infrastrukturbetreiber und öffentlicher Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben an.

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Sozialraumorientierter Bevölkerungsschutz

(18.01.2019) Der zweite Teil der Schriftenreihe Band 6 erscheint zum Ende des Forschungsprojektes KOPHIS, das sich mit der Stärkung der Resilienz von vulnerablen Gruppen im Bevölkerungsschutz beschäftigt hat. Nach einer inhaltlichen Einführung im ersten Teil von Band 6 befasst sich dieser Teil mit der Bedeutung von Vernetzung und Partizipation sowie dem Bedarf nach einem sozialraumorientierten Bevölkerungsschutz. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes KOPHIS werden dargestellt und deren Nutzen für Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände erläutert.

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Empfehlungen für den Betreuungsdienst der Zukunft

(20.12.2018) Zum Projektabschluss von INVOLVE erscheint der letzte Teil der Schriftenreihe „Stärkung von Resilienz durch den Betreuungsdienst – Empfehlungen für einen zukunftsfähigen DRK-Betreuungsdienst: Vernetzung“. Auf Basis der im Projekt gewonnenen Erkenntnisse zu den Bedingungen für einen zukunftsfähigen Betreuungsdienst wurden in Zusammenarbeit mit DRK-Fachkräften praxisorientierte Empfehlungen zur Vernetzung des Betreuungsdienstes mit anderen Akteuren entwickelt. Diese dienen als Impulse für die Aus- und Weiterbildung von Betreuungshelferinnen und –helfern. Teil 4 stellt dar, warum Vernetzung wichtig ist und wie sie vor Ort umgesetzt werden kann.

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Fachberatertagung Betreuungsdienst

17./18.11.2018 in Braunschweig: Die diesjährige Tagung der Landesfachberaterinnen und –fachberater wurde als Forum genutzt die finalen Ergebnisse aus dem Projekt INVOLVE vorzustellen und in den Verband zu tragen. Die stellvertretende Bundesbereitschaftsleiterin, Tanja Knopp, zeigte sich höchst erfreut über den Erkenntnisgewinn, den das Projekt gebracht hat. Die daraus abgeleiteten Praxisempfehlungen für den Betreuungsdienst werden nun weiter in den Verband integriert. Die Teilnehmenden nutzten zudem die Ergebnisse aus INVOLVE im Rahmen der Tagung für die Entwicklung einer bundeseinheitlichen Strategie Betreuungsdienst.

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Pflegebedürftigkeit und Katastrophenschutz

(15.10.2018) Ein Band unserer Schriften der Forschung befasst sich mit älteren und pflegebedürftigen Menschen in Krisen, Großschadenslagen und Katastrophen. Der erste Teil dient der inhaltlichen Einführung. Es werden wissenschaftliche Erkenntnisse und Herausforderungen aus der Praxis dargestellt. Neben den forschungsbasierten Lösungsansätzen wird das Forschungsprojekt KOPHIS einführend vorgestellt.

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