Dohne vor Start

Bundesarbeitsgemeinschaft Drohne

Eine bundesverbandliche Initiative für den sicheren und wirkungsmächtigen Drohneneinsatz im Bevölkerungsschutz

Drohnen sind im DRK fest im Einsatz verankert – und zwar gemeinschaftsübergreifend. In unseren 19 Landesverbänden unterstützen sie bereits heute ganz unterschiedliche DRK-Strukturen: Von der Lageerkundung aus der Luft über die Erhebung von Geodaten bis hin zur Suche nach vermissten Personen. Auch unter Wasser erweitern Drohnensysteme zunehmend die Möglichkeiten der Einsatzvorbereitung und -durchführung. Damit sind Drohnen im DRK längst ein Querschnittsthema, das mehrere Gemeinschaften verbindet und neue Formen der Zusammenarbeit ermöglicht.

Gerade weil Drohnen so vielseitig einsetzbar sind, reicht ihr Potenzial weit über die heutigen Anwendungen hinaus. Für das DRK eröffnen sich Perspektiven, in denen Drohnen künftig nicht nur Informationen liefern, sondern aktive Teile von Rettungs- und Versorgungsprozessen werden können. Denkbar sind etwa Frachtdrohnen, die medizinisches Material, Medikamente oder lebenswichtige Güter auch dann zuverlässig transportieren, wenn Straßen unpassierbar sind. Ebenso bieten sich neue Möglichkeiten für die vernetzte Luft-, Boden- und Unterwassererkundung, bei der unterschiedliche Drohnensysteme gemeinsam ein umfassendes Lagebild erzeugen.

Diese Zukunftsperspektiven stellen neue Anforderungen an Organisation, Ausbildung, Technik und Zusammenarbeit. Gleichzeitig ist der Drohneneinsatz im DRK bewusst föderal gewachsen. Unsere Landesverbände haben eigene Schwerpunkte gesetzt, Erfahrungen gesammelt und praxistaugliche Lösungen entwickelt. Diese Vielfalt ist eine Stärke – sie braucht jedoch gemeinsame Orientierung, insbesondere dort, wo LV-übergreifend, gemeinschaftsübergreifend oder im Verbund mit anderen BOS gearbeitet wird.

Hier setzt die Bundesarbeitsgemeinschaft Drohne (BAG Drohne) an. Ihr zentrales Anliegen ist die Erarbeitung bundeseinheitlicher Empfehlungen und Standards, die die föderalen Stärken der Landesverbände respektieren und zugleich Interoperabilität und Anschlussfähigkeit im DRK sicherstellen. Die BAG Drohne schafft damit einen gemeinsamen Rahmen, der Vielfalt nicht ersetzt, sondern vergleichbar, kompatibel und einsatzfähig macht.

So sorgen wir dafür, dass Drohnen im DRK auch künftig sicher, koordiniert und zukunftsfähig eingesetzt werden können – als verbindendes Einsatzmittel über alle Gemeinschaften hinweg und als wichtiger Baustein für einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz von morgen.

Training der Bereitschaft des Kreisverbands Diepholz im Gelände: Einsatz einer Drohne zum Suchen und Auffinden einer vermissten Person. (©DRK/Willing-Holtz)

Rolle des DRK-Generalsekretariats

Das DRK-Generalsekretariat leitet und koordiniert die Arbeit der BAG Drohne. Es schafft den organisatorischen Rahmen für den bundesweiten Austausch, bündelt fachliche Beiträge aus den Landesverbänden und stellt sicher, dass die erarbeiteten Empfehlungen DRK-weit anschlussfähig, föderal abgestimmt und strategisch weiterentwickelt werden.

Empfehlungen zur Kennzeichnung und Terminologie von Drohnenteams

Die Handreichung informiert über grundlegende Emfehlungen der BAG Drohne zur Kennzeichnung und Terminologie von Drohnenteams.

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Ressourcen für Drohneneinsätze

Weiterführende Links zu Diensten und Informationen rund um das Thema Drohneneinsätze.

Digitale Plattform Unbemannte LuftfahrtDeutsche Flugsicherung

Open AIPFlugwetter.deAIP Deutschland

ICAO-KarteNOTAM Portal

Leitung der BAG Drohne

Portrait von Dr. Carolin Saltzmann

Dr. Carolin Saltzmann

Sachgebietsleiterin Sicherheitsforschung

Team Sicherheitsforschung & Innovationstransfer

Dr. Nils Geib

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Sicherheitsforschung & Innovationstransfer

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