Rückblick auf TELEPIK-Workshop „Betreuungspfade“

Gruppenbild der Workshopteilnehmenden.

Im Februar 2026 fand der Workshop „Betreuungspfade“ in Bonn statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie pflegebedürftige Menschen nach einer Evakuierung in Notunterkünften versorgt werden und an welchen Stellen dabei Versorgungsbrüche entstehen.

Eine zentrale Erkenntnis des Workshops: Besonders in den ersten Stunden ist die Situation kritisch, wenn eine verlässliche pflegerische Bedarfseinschätzung nicht möglich ist, weil Informationen und pflegerische Expertise fehlen. Telekonsultation wurde hier als möglicher Ansatz gesehen, um fachliche Einschätzung und konkrete Handlungsanleitung zu unterstützen.

Zugleich zeigte sich, dass pflegerelevante Informationen im Einsatzverlauf häufig verloren gehen – insbesondere bei Übergaben. Eine niedrigschwellig nutzbare digitale Lösung kann helfen, diese Informationsbrüche zu verringern und so Handlungssicherheit und Versorgungskontinuität zu stärken.

Die Ergebnisse des Workshops bilden eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung von TELEPIK, insbesondere für die Ausgestaltung konkreter Anwendungsfälle und Anforderungen an den Einsatz im Bevölkerungsschutz.

Ein besonderer Dank gilt allen Teilnehmenden, die ihre Erfahrungen und Perspektiven eingebracht haben.

Alle weiteren Informationen zu TELEPIK finden Sie hier.

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