Neben der Demonstration operativer DRK-Leistungsfähigkeit – darunter ein vollständig aufgebautes Feldkrankenhaus sowie Teile des mobilen Betreuungsmoduls für 5.000 Menschen – gab das Cluster einen umfassenden Einblick in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Verbandes.
Unter dem Messemotto „Krisenfest auf allen Ebenen“ zeigte sich auch in der Forschung die Stärke des DRK: Projekte aus unterschiedlichen Verbandsebenen wurden gemeinsam vorgestellt und miteinander vernetzt. Genau diese Vernetzung, der fachliche Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung sind das Fundament des DRK-Forschungsclusters.
Zu den vorgestellten Projekten zählten unter anderem:
- TELEPIK – Telepflege und digitale Pflegedokumentation zur Versorgung pflegebedürftiger Personen in temporären Betreuungseinrichtungen des Bevölkerungsschutzes.
- KABINE – eine telemedizinisch ausgestattete Toilettenkabine, die im Katastrophenfall autark eine hausärztliche Grundversorgung ermöglichen soll.
- PSync – Vernetzung psychosozialer Versorgungsstrukturen zur besseren Koordination in Großschadenslagen, insbesondere in der Übergangsphase nach der Akutversorgung.
- Leitstellen- und KI-Forschung (DRK Rheinland-Pfalz) – mit Projekten wie SPELL, DINKA, Learn2RAG und MissionKI.
- Lagebildprojekte (Bayerisches Rotes Kreuz) – darunter TEMA sowie weitere EU-geförderte Vorhaben.
- Drohnen- und Geokompetenz – innovative Lagebildtools und Drohnentechnologie, unter anderem aus dem Landesverband Rheinland-Pfalz und der DRK-Bundesarbeitsgemeinschaft Drohne.
Ein herzlicher Dank gilt dem DRK-Generalsekretariat für den hohen strategischen Stellenwert, den Forschung und Innovation im Verband einnehmen, und dafür, dass der Forschung und Entwicklung der Raum gegeben wird, den sie braucht.
Weitere Infos zum DRK-Forschungscluster Bevölkerungsschutz finden Sie hier.
