Sokapi-R

Entwicklung eines Sozialkapital-Radars für den sozialraumorientierten Bevölkerungsschutz
Sozialraum

Anknüpfend an die Ergebnisse des Projekts ResOrt werden im Projekt SOKAPI R die dort erarbeiteten Erkenntnisse praxisbezogen auf den sozialraumorientierten Bevölkerungsschutz angewendet. Zwei Ziele werden verfolgt

1. die Entwicklung eines lokalen Sozialkapital-Radars, mit dem sich die kollektiven Anpassungsleistungen sozialer Gemeinschaften nachvollziehen und im Krisenfall identifizieren lassen und

2. die darauf aufbauende Ableitung von Rahmenempfehlungen für die Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz

Erfahrungen aus großen Krisen zeigen, dass die Unterstützung der Bevölkerung oft in der Nachbarschaft entsteht.  Sozialkapital in städtischen Gebieten ist ungleich verteilt und beeinflusst die Anpassungsfähigkeit von Gemeinschaften in Krisen. Daher gewinnt eine Sozialraumorientierung im Bevölkerungsschutz an Bedeutung. Das Projekt zielt darauf ab, einen Sozialkapital-Radar zu entwickeln, um die soziale Unterstützung auf kleiner Ebene in Krisen zu identifizieren.

In der Stadt Wuppertal wird der Zusammenhang zwischen sozialen Strukturen und Sozialkapital empirisch untersucht. Die Ergebnisse werden auf städtischer Ebene analysiert und in ein interaktives, räumlich skalierbares Dashboard zur Bevölkerungsreaktion umgesetzt. Dies ermöglicht es den örtlichen Behörden, spezifische Wohngebiete zu identifizieren, die verstärkte Sozialraumorientierung erfordern. Im Krisenfall können so Netzwerke genutzt werden, um Nachbarschaftsinitiativen und schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen schnell zu unterstützen.

Das Projekt strebt die Erstellung eines lokalen Sozialkapital-Radars an, um daraus Handlungsempfehlungen für den Katastrophenfall ableiten zu können

Servicebox SOKAPI - R

Projektpartner: Bergische Universität Wuppertal, Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik, Fachgebiet für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit

Assoziierte Partner: Verband für sozial-kulturelle Arbeit (VskA), dem Behörden Spiegel, dem Wuppertaler Zentrum für gute Taten und der Stadt Wuppertal

Mittelgeber: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Laufzeit: August 2021 bis Juli 2024

Projektwebsite

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