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		<title>Aktuelle Nachrichten/News des DRK</title>
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			<title>Aktuelle Nachrichten/News des DRK</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 12:57:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>IKRK Syrien: Solange wir gebraucht werden, arbeiten wir weiter </title>
			<link>http://www.drk.de/news/meldung/6991-ikrk-syrien-solange-wir-gebraucht-werden-arbeiten-wir-weiter.html?no_cache=1</link>
			<description>Zurück von ihrem Besuch in Syrien äußert sich die Leiterin der Operationen für den Nahen Osten im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="intro">Zurück von ihrem Besuch in Syrien äußert sich die Leiterin der Operationen für den Nahen Osten im Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), Béatrice Mégevand-Roggo, zur humanitären Lage in dem von Gewalt geplagten Land. Im Interview gibt sie Einblick in die Arbeit, die das Rote Kreuz und der Syrische Arabische Rote Halbmond vor Ort leisten, um den betroffenen Menschen zu helfen. </p>
<p><strong>Wie beurteilen Sie die aktuelle Entwicklung aus humanitärer Sicht?</strong></p>
<p>Seit Beginn der Bürgerunruhen habe ich die Situation in Syrien sehr genau verfolgt und das Land und die von Gewalt betroffenen Regionen mehrere Male besucht.</p>
<p>Vor ungefähr zwei Wochen hielt ich mich zum zweiten Mal in Homs auf. Nichts erinnert mehr an den Ort, den ich noch vor einigen Monaten vorfand. Die Stadt trägt tiefe Narben heftiger Kämpfe, und die Angst ist überall spürbar. Viele Einwohner brauchen dringend Hilfe. In unseren Erkundungen verlassen wir uns ausschließlich auf Quellen aus erster Hand, deshalb versuchen wir mit so vielen Menschen wie möglich zu sprechen – Ärzten, Krankenschwestern, unseren Kollegen vom Syrischen Roten Halbmond, den Behörden und ganz normalen Bürgern auf der Straße. Einer der Leute, mit denen ich sprach, sagte mir: „Wir wollen kein Essen, wir wollen Schutz, vor dem was, hier passiert!“ </p>
<p>In den vergangenen elf Monaten wurden Tausende verletzt oder getötet, unter ihnen auch Mitglieder der Armee und der Sicherheitskräfte. Die jüngsten Bombenanschläge in Damaskus haben den Leuten vor Augen geführt, dass die Gewalt sie direkt treffen kann. Die Situation ändert sich stetig, die Leute geben die Hoffnung nicht auf, dass die Unruhen eines Tages enden werden und sie zum normalen Leben zurückkehren können. Noch hat die Gewalt nicht das ganze Land in Mitleidenschaft gezogen. In den betroffenen Regionen aber wächst der Bedarf an humanitärer Hilfe.</p>
<p>Besorgnis erregend bleibt die wirtschaftliche Situation zumal sie direkten Einfluss auf das Leben vieler Menschen hat.</p>
<p><strong>Haben sich Ihre Prioritäten verändert?</strong></p>
<p>Wenn die tägliche Gewalt eines zeigt, dann die Tatsache, dass wir unsere Prioritäten schon immer richtig gesetzt haben. Unsere Hauptsorge jedoch bleibt, dass die  medizinischeVersorgung und das dazugehörige Personals, insbesondere der Syrischen Rothalbmondgesellschaft, nicht ausreichend  respektiert werden..</p>
<p>Wir sind immer noch geschockt über den Tod von Dr. Abd-al-Razzaq Jbeiro, Generalsekretär und Leiter der Syrischen Rothalbmondgesellschaft in Idlib. Er wurde am 25. Januar bei einem Zwischenfall getötet, der eine schwerwiegende Missachtung des Rotkreuz/Rothalbmond-Zeichens darstellt: der einzige Zweck der mit einem Roten Kreuz oder Roten Halbmond ausgestatteten Fahrzeuge, Einrichtungen und Freiwilligen beteht darin, das Leben von Verwundeten und Kranken zu retten. Ihre Arbeit muss respektiert werden und ihr Zugang zu Menschen in Not muss unbeschränkt sein. Das Emblem darf unter keinen Umständen missbraucht werden. Andernfalls kann die Rothalbmondgesellschaft ihre humanitären Aufgaben nicht ausüben. Wie können wir von Menschen erwarten, dass sie einen von Natur aus stressigen und gefährlichen Job machen, wenn wir sie nicht davon überzeugen können, dass die unterschiedlichen Parteien sie unterstützen und ihr Schutzzeichen respektieren?</p>
<p>Einen anderen Schwerpunkt legt das IKRK auf Gefangenen-Besuche in Syrien. Wir stellen sicher, dass die Menschen davon erfahren, wo ihr Sohn, Bruder, Vater oder Ehemann ist. Wir wissen nicht, wie viele Menschen festgehalten werden. </p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt führen wir keine Besuche aus, da wir noch in Abstimmungsprozessen mit den syrischen Behörden sind. Besuche sind zwecklos, solange wir uns nicht ein genaues Bild von der Situation der Inhaftierten machen können. Ganz klar - das kann nur passieren, wenn wir die Erlaubnis bekommen, gemäß unseren Standards zu agieren - übrigens die gleichen standardisierten Abläufe, die in mehr als 80 Länder der Welt bei Gefängnisbesuchen zur Anwendung kommen.</p>
<p><strong>Beeinträchtigt die Gewalt in Syrien ihre Einsatzmöglichkeiten?</strong></p>
<p>Ohne Zweifel haben die wiederholten Zwischenfälle gegen Freiwillige des Roten Halbmonds dazu geführt, dass wir unsere eigenen Operationen unter Sicherheitsaspekten genau abwägen. Das betrifft Zeit und Häufigkeit der Besuche des IKRK in den betroffenen Regionen, zu einer Zeit, in der die Menschen dringend Hilfe benötigen. Wir müssen einen Mittelweg finden zwischen den sehr akuten Nöten und den häufig übermäßigen Risiken der Menschen, die humanitäre Arbeit leisten. Wir werden einfach unser Bestes tun müssen. </p>
<h2><a href="spenden/online-spenden.html?no_cache=1" target="_self" class="internal-link" >Das Deutsche Rote Kreuz bittet um Unterstützung der Flüchtlinge</a></h2>
<p>Spendenkonto: 41 41 41 <br />Bank für Sozialwirtschaft BLZ: 370 205 00<br />Stichwort: <strong>Flüchtlingshilfe </strong></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>weltweit</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 12:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eisiger Rosenmontag: DRK-Gesundheitstipps für Karneval</title>
			<link>http://www.drk.de/news/meldung/6987-eisiger-rosenmontag-drk-gesundheitstipps-fa14r-karneval.html?no_cache=1</link>
			<description>06/12</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="intro">Rosenmontag steht vor der Tür - und die Eiseskälte hält an. Das DRK bereitet sich auf viele Einsätze wegen Unterkühlungen vor. Besonders gefährdet sind stark Alkoholisierte. Denn wer bei Minusgraden bewegungsunfähig wird, droht zu erfrieren. Das DRK gibt Tipps, wie der Straßenkarneval trotz Kälte ein Vergnügen bleibt.</p>
<p>DRK-Bundesarzt Prof. Peter Sefrin aus Würzburg sagt: &quot;Alkohol führt zu einer Erweiterung der Blutgefäße. Dadurch gibt der Körper mehr Wärme ab. Das führt immer wieder zu schweren Unterkühlungen bei Obdachlosen. Und dieses Risiko gibt es auch bei Alkoholisierten im Straßenkarneval.</p>
<p><strong>&quot;Tipp 1: Funktionswäsche tragen<br /></strong>Im Karneval will niemand den Schneeoverall über das Kostüm ziehen. Aber der Körper muss trotzdem warm gehalten werden. Am besten zieht man mehrere Schichten übereinander (&quot;Zwiebellook&quot;). Als unterste Schicht eignet sich Funktionswäsche. Sie hält warm - und weil sie eng anliegt, kommt die Optik nicht zu kurz.</p>
<p><strong>Tipp 2: Tee zum Aufwärmen<br /></strong>Ein Schluck Alkohol zur Aufwärmung hilft nur, wenn er im Warmen getrunken wird - in der Kälte beschleunigt er den Wärmeverlust. Sefrin: &quot;Im Straßenkarneval taugt Alkohol nicht zum Aufwärmen. Hier ist heißer Tee das Mittel der Wahl.&quot;</p>
<p><strong>Tipp 3: Maß halten - und stehen bleiben<br /></strong>Ganz auf Alkohol verzichten muss niemand, aber Maß zu halten ist wichtig. &quot;Wer anfängt zu lallen oder unsicher zu gehen, sollte unbedingt eine Alkoholpause von mindestens einer Stunde einlegen. Dafür darf man sich auf keinen Fall draußen hinlegen, sonst sinkt die Körpertemperatur schnell auf bedrohliche Werte&quot;, sagt Prof. Sefrin.</p>
<p><strong>Tipp 4: Hilflosen helfen<br /></strong>Wer einen angetrunkenen Karnevalisten schlafend oder dämmernd im Freien antrifft, muss unbedingt helfen. Sonst drohen Unterkühlungen bis zum Tod. Die Person muss ins Warme gebracht werden - und bei Bedarf von Fachleuten weiterbehandelt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ansprechpartner<br />DRK-Pressestelle<br /><br />Dr. Dieter Schütz<br />Tel. 030 85404 158<br /><a href="mailto:schuetz@drk.de" >schuetz@drk.de</a></p>
<p>Stephanie Krone<br />Tel. 030 85 404 161<br /><a href="mailto:krones@drk.de" >krones@drk.de</a>  </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 09:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinder kühlen schnell aus / DRK-Wintertipps für Eltern</title>
			<link>http://www.drk.de/news/meldung/6984-kinder-ka14hlen-schnell-aus-drk-wintertipps-fa14r-eltern.html?no_cache=1</link>
			<description>05/12</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="intro">Auch bei Minusgraden dürfen Kinder nach draußen. Denn Bewegung und frische Luft stärken den Kreislauf und machen gute Laune. Weil Kinder schneller als Erwachsene auskühlen, sollten Eltern aber ein paar Regeln beachten. </p>
<p><strong>Tipp 1: Babys immer am Körper tragen</strong><br />&quot;Der wichtigste Rat für Eltern ist: Babys immer am Körper tragen!&quot; - sagt Kinderarzt Prof. Joachim Gardemann aus Münster, der seit Jahren für das Rote Kreuz weltweit Einsatz ist. &quot;Im Kinderwagen oder einer Babyschale kann es schnell zu einer Unterkühlung kommen. Deshalb ist es besser, sich die ganz Kleinen beispielsweise mit einem Tuch vor den Bauch zu binden und den eigenen Mantel drüber zu schließen. Körperwärme ist der beste Schutz.&quot;<br /><br /><strong>Tipp 2: Nicht ohne meine Mütze</strong><br />Aber auch größere Kinder brauchen einen guten Kälteschutz. Ohne Mütze sollten sie gar nicht das Haus verlassen, denn wegen ihres oft noch dünnen Haares verlieren Kinder über den Kopf viel Wärme. Auch wichtig: Ein Schal. Er kann zur Not bis unter die Augen gezogen werden, um die kälteempfindliche Nasen- und Wangenpartie zu schützen.<br /><br /><strong>Tipp 3: Die winddichte Zwiebel</strong><br />Kleiden Sie Ihre Kinder im Zwiebellook. &quot;Mehrere dünne Schichten wärmen besser als eine dicke. Und die äußerste Schicht sollte winddicht sein, das hält die Kälte am besten draußen&quot;, sagt Gardemann. <br /><br /><strong>Tipp 4: Wer bibbert muss rein</strong><br />Eine Unterkühlung bemerkt man an Zittern, blasser Haut und bläulichen Lippen. Bei Anzeichen einer Unterkühlung sollte man Kinder in einen normal warmen Raum bringen und am besten in eine Decke einhüllen. Warme - nicht heiße - Getränke mit Zucker helfen bei der Erwärmung. <br /><br /><strong>Tipp 5: Erfrierungen nicht aktiv erwärmen</strong><br />Erfrierungen sind in unseren Breitengraden eher selten. Erfrierungen ersten Grades erkennt man an weißen, gefühllosen Stellen - meist an Fingern oder der Nase. Hier sollte man nicht aktiv Wärme zuführen, denn es kann sehr schmerzhaft sein, wenn die Durchblutung schlagartig einsetzt. Vielmehr sollte man die betroffenen Partien bei Zimmertemperatur langsam aufwärmen lassen.<br /><br /><br />Ansprechpartner<br />DRK-Pressestelle<br /><br />Dr. Dieter Schütz<br />Tel. 030 85404 158<br />schuetz@drk.de<br /><br />Stephanie Krone<br />Tel. 030 85 404 161<br />krones@drk.de<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Niger: DRK besorgt über Lage der Flüchtlinge </title>
			<link>http://www.drk.de/news/meldung/6982-niger-drk-besorgt-a14ber-lage-der-fla14chtlinge.html?no_cache=1</link>
			<description>7. Februar 2012   </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERIN Über 10.000 Menschen aus Mali haben nach Angaben des Roten Kreuzes vor militärischen Auseinandersetzungen Zuflucht in Niger gesucht. Die Menschen haben spontane und einfache Lager nördlich der Hauptstadt Niamey errichtet. In Niger leiden zur Zeit über fünf Millionen Menschen an Lebensmittelknappheit auf Grund von ausgebliebenen Ernten. Die Region Tillabéri, in der die Flüchtlinge aus Mali sich aufhalten, ist am härtesten davon getroffen.<br /><br />„Manche Flüchtlinge haben Unterkunft in den Dörfern gefunden“, sagt Jürg Eglin, Leiter der Regionaldelegation des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) für Mali und Niger. „Aber die lokalen Kapazitäten, Flüchtlinge aufzunehmen, waren schnell erschöpft. Deshalb haben viele Familien einfache Unterkünfte außerhalb der Dörfer errichtet, darunter viele Frauen und Kinder. Die Unterkünfte sind einfach, es fehlt an Wasser und Lebensmitteln.“<br /><br />Das Rote Kreuz bereitet die Versorgung der Flüchtlinge mit dem Notwendigsten vor: Lebensmittel, Decken, Plastikplanen, Schlafmatten, Kochausrüstung und Hygieneartikel.<br /><br />Außerdem wird die Wasserversorgung verbessert, da die Menschen Trinkwasser und Waschmöglichkeiten benötigen. <br /><br />Auch die Bundesregierung hat heute ihre Hilfe für die Hungernden in Westafrika intensiviert und 12 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.<br /><br />Im gesamten Westafrika sind zur Zeit über zehn Millionen Menschen von einer Hungersnot betroffen. Das Deutsche Rote Kreuz hat am 3. Februar einen Spendenaufruf für die Betroffenen gestartet und bittet weiter dringend um Spenden.<br /><br />Spendenkonto: 41 41 41 <br />Bank für Sozialwirtschaft <br />BLZ: 370 205 00<br />Stichwort: Westafrika<br />Online-Spende: www.DRK.de/onlinespende<br /><br />Ansprechpartner<br />DRK-Pressestelle<br /><br />Dr. Dieter Schütz<br />Tel. 030 85404 158<br />schuetz@drk.de<br /><br />Fredrik Barkenhammar<br />Tel. 030 85404 155<br />barkenhf@drk.de<br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>weltweit</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 12:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Westafrika: DRK startet Spendenaufruf für Hungernde </title>
			<link>http://www.drk.de/news/meldung/6980-westafrika-drk-startet-spendenaufruf-fa14r-hungernde.html?no_cache=1</link>
			<description>2. Februar 2012, 03/12</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERLIN Das Deutsche Rote Kreuz hat heute einen Spendenaufruf für die Hungerleidenden in der westafrikanische Sahel-Zone gestartet. Millionen Menschen mangelt es an Lebensmitteln auf Grund von knappen Ernten. <br /><br />Eine gezielte Nothilfeoperation des Roten Kreuzes ist im vollen Gange. 350.000 der am schwersten betroffenen Menschen in Niger soll mit Nahrungsmitteln, Wasser, Bargeld und entlohnter Arbeit geholfen werden. Insgesamt 3,1 Millionen Euro werden für diese Hilfsmaßnahmen notwendig sein.<br /><br />70.000 Menschen erhalten durch die Nothilfe Nahrungsmittel, die vom Welternährungsprogramm zur Verfügung gestellt und von Freiwilligen des Roten Kreuzes verteilt werden. Für Bauern in ländlichen Gebieten werden Freiwillige zudem 5.000 Tonnen Futtermittel für Vieh verteilen. In 50 Dörfern werden Saatgut-Banken errichtet.<br /><br />Kinder unter fünf Jahren sind besonderes gefährdet. Neben Noternährungszentren für die Schwächsten wird das Rote Kreuz Zusatznahrung&nbsp; für Mütter und Schwangere auf dem Land zur Verfügung stellen.<br /><br />In Niger leiden zur Zeit 40 bis 50 Prozent der ländlichen Bevölkerung an Unterernährung. In einer einzigen Woche wurden über 3.000 schwer unterernährte Kinder an Noternährungszentren vermittelt. Nahezu 300.000 Kinder mit akuter Unterernährung wurden 2011 in Noternährungszentren eingeliefert.<br /><br />Das Deutsche Rote Kreuz bittet dringend um Spenden für die Notleidenden in Niger und die angrenzenden westafrikanischen Länder.<br /><br />Spendenkonto: 41 41 41 <br />Bank für Sozialwirtschaft <br />BLZ: 370 205 00<br />Stichwort: Westafrika<br />Online-Spende: www.DRK.de/onlinespende<br /><br /><br />Ansprechpartner<br />DRK-Pressestelle<br /><br />Dr. Dieter Schütz<br />Tel. 030 85404 158<br />schuetz@drk.de<br /><br />Fredrik Barkenhammar<br />Tel. 030 85404 155<br />barkenhf@drk.de<br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>weltweit</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Westafrika: Ländern der Sahelzone droht Hungerkatastrophe </title>
			<link>http://www.drk.de/news/meldung/6978-westafrika-landern-der-sahelzone-droht-hungerkatastrophe.html?no_cache=1</link>
			<description>Mehr als 11 Millionen Menschen in Niger, Tschad, Mali, Mauretanien, Burkina Faso und einigen Teilen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="intro">Mehr als 11 Millionen Menschen in Niger, Tschad, Mali, Mauretanien, Burkina Faso und einigen Teilen des Senegal sind von einer schweren Nahrungsmittelknappheit betroffen. Schwankende Niederschläge, Dürren und Insektenbefall haben zu schlechten Ernten geführt. Den Menschen in der Sahelzone droht vielfach Hunger und Unterernährung. </p>
<p>&quot;In einigen ländlichen Gebieten haben wir bereits eine Krise. Wir müssen jetzt handeln, bevor sich die Situation so verschlechtert, wie wir es am Horn von Afrika schon gesehen haben&quot;, sagte Mohamed Ould Raby, Generalsekretär des Mauretanischen Roten Halbmonds. Allein in  Niger sind 40% bis 50% der Menschen schon jetzt akut unterernährt. </p>
<p>Mangelernährung ist in der Sahelzone generell ein großes Problem, besonders Kinder unter fünf Jahren sind betroffen. Mehr als eine Million Kinder unter fünf Jahren werden wahrscheinlich bis April an akuter, schwerer Unterernährung leiden. Allein ein Drittel dieser Kinder lebt in Niger. </p>
<p>Nicht nur wetterbedingte Faktoren tragen zu dieser Katastrophe bei. Lebensmittel- und Benzinpreise sind stark gestiegen. Im Dezember 2011 lag der Preis für Mais in der Sahelzone 60% bis 85% über dem Fünfjahres-Durchschnitt. Auch der Futtermangel für das Vieh gefährdet die Lebensgrundlage von vielen Familien, die auf ihre Herden angewiesen sind. Liefern diese doch das Einkommen.  </p>
<h2>Internationale Rotkreuz-Hilfe </h2>
<p>Das Rote Kreuz unterstützt seine Schwestergesellschaften in Burkina Faso, Mali, Senegal, Tschad, Mauretanien und Niger mit Spenden, um die Hunger leidenden Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen.  Das Rote Kreuz bittet jetzt um Hilfe, bevor die Katastrophe im April ihren Höhepunkt erlebt. </p>
<p>Jede Spende und Zuwendung hilft. Schon ein Dollar kann ein Kind mit der nötigen Vorsorge vor einer Unterernährung bewahren, berechnete die UNO. Wie wichtig diese Vorsorge ist, zeigen die Kosten von 80 Dollar pro Tag für die Behandlung eines bereits unterernährten Kindes.  </p>
<p>Mit einer ausreichenden Finanzierung kann das Rote Kreuz Futter für Vieh, Saatgut und Werkzeuge für die Landwirte anschaffen, die Bewässerung von Äckern  gewährleisten und Kliniken einrichten, in denen Familien ihre Kinder behandeln lassen können, bevor sie stark unterernährt sind. </p>
<p> Die Zeit, eine weitere schwere Krise zu verhindern, ist begrenzt. Es ist unsere humanitäre Aufgabe jetzt zu handeln, um das unnötige Leiden von Millionen zu verhindern. Die Länder in der Sahelzone - Mauretanien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal und Tschad - benötigen in den kommenden Monaten dringend Hilfe.  </p>
<h2><a href="spenden/online-spenden.html?no_cache=1" target="_self" class="internal-link" >Mit Ihrer Spende kann das Rote Kreuz eine neue Hungerkatastrophe in Afrika verhindern!</a></h2>
<p>Spendenkonto: 41 41 41  <br />Bank für Sozialwirtschaft  BLZ: 370 205 00 <br />Stichwort: <strong>Westafrika </strong></p>
<p><a href="spenden/online-spenden.html?no_cache=1" target="_self" class="internal-link" >Gleich online spenden!</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>weltweit</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Glänzende Ansichten: Wertvolle Edelsteine auf neuen Wohlfahrtsmarken </title>
			<link>http://www.drk.de/news/meldung/6973-glanzende-ansichten-wertvolle-edelsteine-auf-neuen-wohlfahrtsmarken.html?no_cache=1</link>
			<description>„Wahre Werte“ lautet das Kampagnenmotto für die Wohlfahrtsmarken 2012, die am 11. Januar im Schloss...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="intro">„Wahre Werte“ lautet das Kampagnenmotto für die Wohlfahrtsmarken 2012, die am 11. Januar im Schloss Bellevue der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium der Finanzen, Hartmut Koschyk übergab die Erstdrucke der Marken an Bundespräsident Christian Wulff in Anwesenheit von Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, Vizepräsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. und Vizepräsidentin des Deutschen Roten Kreuzes.   </p>
<p>Kaum etwas versinnbildlicht bleibende Werte besser als Edelsteine. Rubin, Saphir und Smaragd – sie sind die Motive der neuen Markenserie, die ab sofort an den Postschaltern erhältlich sind. Ein spezieller Druckeffekt mit Irodin-Lackbeschichtung erweckt beim Bewegen der Marken den Eindruck von echtem Schliff. Erstmalig wird es nur drei Marken geben, im Wert von 55 Cent + 25 Cent (Standardbrief), 90 Cent + 40 Cent (Kompaktbrief)  und 145 Cent + 55 Cent (Großbrief). </p>
<p>Die Erlöse aus den Wohlfahrtsmarken fließen direkt in die soziale Arbeit der Wohlfahrtsverbände, unter anderem in die des Deutschen Roten Kreuzes. Und dass auch Kleinbeträge sinnvoll sind, beweist die lange Tradition von Briefmarken, auf die zu wohltätigen Zwecken Sondergebühren erhoben werden. Das Sozialwerk Wohlfahrtsmarken ist 1949 gegründet worden und hat mit seinen seither vier Milliarden verkauften Marken einen rechnerischen Erlös von 600 Millionen Euro erzielt. </p>
<h2>Schüler leben Menschlichkeit </h2>
<p>Konflikte gemeinsam durchleben. Probleme miteinander diskutieren. Lösungsmöglichkeiten vereint angehen und umsetzen. Das Ziel: Für alle Beteiligten den größtmöglichen humanitären Erfolg erwirken. Dies ist der Grundgedanke des Projekts „Humanitäre Schule“. Dahinter verbirgt sich ein Entwicklungs- und Lernprojekt für Schulen in Form eines Rollenspiels für Schüler ab 15 Jahren. Das Planspiel beinhaltet einen Konflikt zwischen fiktiven afrikanischen Ländern und Provinzen. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat zur Lösung des Konflikts einen Unterausschuss gebildet, alle beteiligten Länder und Organisationen sind zur Konfliktklärung eingeladen. </p>
<p>Die Schüler versetzen sich  in die Rollen der Delegierten, verhandeln in Konferenzen ihre Positionen und erarbeiten Lösungen. Das Erreichen des besten humanitären Verhandlungsergebnisses für jedes der beteiligten „Länder“ hat dabei oberste Priorität. Das Planspiel „H.E.L.P.“ – Humanitäres Entwicklungs- und Lernprojekt – des DRK LV Niedersachsen wird durchgeführt und unterstützt von den Mitgliedern des Jugendrotkreuzes, die auch unentgeltlich an Wochenenden Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Schulen zu „humanitären Scouts“  ausbilden. </p>
<p>Weiter erhalten die beteiligten Schulen das Informations- und Planspielmaterial kostenlos. Um das Projektbudget für diese Ausgaben wieder aufzustocken, ist der Erlös durch den Verkauf der Wohlfahrtsmarken jährlich eine willkommene Unterstützung. </p>
<p> Die Marken gibt es an Postschaltern, direkt bei den Wohlfahrtsverbänden und im Shop auf <a href="http://www.wohlfahrtsmarken.de" title="external-link-new-window" target="wohlfahrtsmarken.de/" >www. wohlfahrtsmarken.de</a>. </p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 16:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Europäische Kommission unterstützt DRK-Projekt in Peru</title>
			<link>http://www.drk.de/news/meldung/6971-europaische-kommission-untersta14tzt-drk-projekt-in-peru.html?no_cache=1</link>
			<description>In dem Projekt in der Provinz Ucayali geht es um die Leistung humanitärer Hilfe und die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="intro">In dem Projekt in der Provinz Ucayali geht es um die Leistung humanitärer Hilfe und die Wiederherstellung der grundlegenden Lebensbedingungen von 2.500 Menschen. Sie leben in den Gemeinden im oberen Flusslauf des Ucayali und sind von den Auswirkungen der schweren Fluten im Jahr 2011 betroffen.</p>
<p>Ziel des Projektes ist es, in Zusammenarbeit mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und der italienischen Nichtregierungs-Organisation COOPI die Lebensgrundlage, sowie die Nahrungsmittel-Situation der in der betroffenen Region ansässigen Familien wiederherzustellen und zu verbessern. Dazu werden Hygiene- und Haushalts-Sets sowie Lebensmittelpakete, Saatgut und Hühner verteilt. </p>
<p> Darüber hinaus erhalten die Betroffenen Menschen technische und materielle Unterstützung beim Wiederaufbau ihrer Häuser. Auch die Sensibilisierung der Bevölkerung und Schulungen zum Umgang mit zukünftigen Naturkatastrophen sind Bestandteile des Projektes. </p>
<p>Das Projekt läuft bis zum 31.03.2012 und hat ein Volumen von 230.000 Euro. Davon werden 200.000 von der <a href="http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm" target="_self" class="external-link-new-window" >Europäischen Kommission für humanitäre Hilfe  (ECHO</a>) gestellt. Das DRK arbeitet zusammen mit der <a href="http://www.fao.org/" target="_self" class="external-link-new-window" >FAO </a>und <a href="http://www.coopi.org/it/home/" target="_self" class="external-link-new-window" >COOPI</a>.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>weltweit</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 11:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DRK begrüßt höhere Leistungen für Demenzkranke, Seiters fordert Reform bei der Ausbildung der Pflegekräfte</title>
			<link>http://www.drk.de/news/meldung/6968-drk-begra14ayt-hahere-leistungen-fa14r-demenzkranke-seiters-fordert-reform-bei-der-ausb.html?no_cache=1</link>
			<description>18. Januar 2012, 02/12</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERLIN Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Rudolf Seiters, begrüßt eine Aufstockung der Leistungen für Demenzkranke bei der geplanten Pflegereform der Bundesregierung. „Ehrenamtliche Arbeit und die Pflege zuhause muss deutlich besser gestellt werden“, sagte Seiters. Deshalb sei es besonders positiv, dass auch Familienangehörige, mehr Unterstützung erfahren sollen. Es sei ein notwendiger erster Schritt, den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs konsequent weiter zu verfolgen. <br /><br />Nach Medienberichten sollen nach einem ersten Arbeitsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums Leistungen für eine halbe Million Demenzkranke deutlich angehoben werden. Geplant ist danach, dass betroffene Pflegebedürftige in der Pflegestufe I insgesamt 325 Euro mehr im Monat für ambulante Pflegedienste erhalten.&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br /><br />DRK-Präsident Dr. Seiters fordert darüber hinaus eine umfassende Reform bei der Ausbildung der Pflegekräfte. „Wir brauchen in Deutschland eine Aufwertung der Pflegeberufe, die es für junge Menschen deutlich attraktiver macht, den Beruf der Gesundheits-, Kranken-, Kinder- und Altenpflege zu ergreifen“, sagte er. Ein Berufegesetz der Pflege sei daher seit langem überfällig. Sonst werde es immer schwieriger, Stellen im Pflegebereich besetzen zu können. <br /><br />Schon jetzt zeichne sich nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ab, dass die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland von derzeit 2,2 Millionen auf 4,5 Millionen im Jahr 2050 ansteige. Um den gesamten Bedarf an Pflegekräften zu decken, müssten bis zu diesem Zeitpunkt rund 800.000 Pflegekräfte zusätzlich eingestellt werden. <br /><br />Das Deutsche Rote Kreuz mit seinem Verband der Schwesternschaften betreibt in Deutschland rund 500 Altenheime mit rund 32.000 Plätzen, 500 ambulante Pflegedienste und fast ebenso viele Hausnotrufdienste.<br /><br />Ansprechpartner<br />DRK-Pressestelle<br /><br />Dr. Dieter Schütz<br />Tel. 030 85404 158<br />schuetz@drk.de<br /><br />Fredrik Barkenhammar<br />Tel. 030 85404 155<br />barkenhf@drk.de</p>]]></content:encoded>
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			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 13:08:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Südsudan: Zehntausende Vertriebene nach blutigen Auseinandersetzungen in Jonglei</title>
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			<description>Das neue Jahr hat im Südsudan mit den schlimmsten kriegerischen Auseinandersetzungen seit der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="intro">Das neue Jahr hat im Südsudan mit den schlimmsten kriegerischen Auseinandersetzungen seit der Staatsgründung im Juli 2011 begonnen: Krieger der Lou Nuer, ein Nomadenvolk, haben nahe der Stadt Pibor im Bundesstat Jonglei Rache am Stamm der Murle genommen. Auf der Flucht vor den Kämpfen haben Zehntausende Menschen ihre Heimat verlassen. Die Südsudanesische Regierung hat den Notstand ausgerufen. Ute Velten, DRK-Delegierte im Südsudan, berichtet über die Situation vor Ort und die Rotkreuz-Hilfe.</p>
<p>„Die Stadt Lekongole soll vollkommen niedergebrannt sein“, sagt Ute Velten. „Etwa 20.000 Menschen konnten fliehen, insgesamt sind schätzungsweise 90.000 Menschen aus Pibor und Lekongole auf der Flucht. Viele Menschen, besonders Frauen und Kinder, haben dabei ihr Leben verloren, weil sie nicht schnell genug vorangekommen sind.“<br /><br />Den Flüchtlingen fehlt es an allem. „Besonders wichtig ist es jetzt, die Menschen mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln zu versorgen und Verletzte medizinisch zu behandeln“, betont Ute Velten. Weil es kaum Straßen gibt und das Gebiet um Pibor schlecht zugänglich ist, müssen Hilfsgüter eingeflogen oder langwierig durch den Busch transportiert werden. Das übernimmt vor allem die UN. Das Südsudanesische Rote Kreuz hilft bei der Registrierung der Flüchtlinge.</p>
<h2>Medizinische Rotkreuz-Hilfe und Familienzusammenführung</h2>
<p>„Im Krankenhaus der Stadt Juba werden mehr als 100&nbsp; Patienten behandelt“. „Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat das Krankenhaus mit Medikamenten und Verbandsmaterial ausgestattet. Zudem hat das Südsudanesische Rote Kreuz Decken, Moskitonetze und andere Hilfsgüter bereitgestellt”, sagt Ute Velten. „Auch im nördlichen Malakal werden vom Roten Kreuz Verletzte behandelt.“<br /><br />Neben der medizinischen Versorgung kümmert sich das Rote Kreuz darum, durch die Kämpfe auseinander gerissene Familien wieder zu vereinen. So hilft es beispielweise Kindern, die ihre Eltern verloren haben.</p>
<h2>Spannungen im ganzen Land</h2>
<p>Der Angriff ist der Höhepunkt eines langwährenden Konflikts. Zuletzt hatten die Murle den Stamm der Lou Nuer im Sommer 2011 angegriffen und ihnen mehr als 38.000 Rinder gestohlen. „Viehdiebstahl, Plünderungen und Brandschatzung sind im Südsudan nicht ungewöhnlich“, erklärt die DRK-Delegierte Ute Velten. „Wenn die Regenzeit vorüber ist, ziehen die Nomaden auf der Suche nach Weideflächen durch das Land und stehlen sich gegenseitig Vieh, um einander ihre Stärke zu zeigen. Durch den jahrzehntelangen Bürgerkrieg im Sudan sind nach der Teilung des Landes immer noch sehr viele Waffen im Land. Ferner leidet der größte Teil der Bevölkerung an extremer Armut und Hunger. Das verschärft die Konflikte.“ <br /><br />Um die Not der Bevölkerung zu lindern, unterstützt das DRK Projekte zur Lebensmittelsicherung im Südsudan. So wird die Trinkwasserversorgung durch die Reparatur und den Neubau von Brunnen verbessert und die Menschen lernen moderne Anbaumethoden, die für eine ertragreichere Ernte sorgen sollen. Zudem unterstützt das DRK den Aufbau von Gesundheitszentren.</p>]]></content:encoded>
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			<category>Startseite</category>
			<category>weltweit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 15:19:00 +0100</pubDate>
			
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