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Endlich Sonne! Das Wasser lockt. Deshalb gibt die DRK-Wasserwacht praktische Tipps, wie beim Baden alle gesund und munter bleiben. Immerhin ist Ertrinken bei Kindern die zweithäufigste Todesursache.

Rechtzeitig Schwimmen lernen

Spätestens mit neun oder zehn Jahren sollten Kinder sicher schwimmen. Wenn das nicht der Fall ist, müssen die Eltern aktiv werden und selbst mit dem Kind üben oder besser einen Schwimmkurs besuchen.“ Günstige Kurse bietet die Wasserwacht in vielen Städten an. Eine Wasserwacht-Gruppe findet man über  https://www.drk.de/mitwirken/ehrenamt/wasserwacht/

Aufsicht, Aufsicht, Aufsicht

Am und im Wasser spielende Kinder, die nicht sicher schwimmen können, dürfen keinen Augenblick aus den Augen gelassen werden. Das gilt auch, wenn das Gewässer durch Wasserretter abgesichert ist.  Wasser zieht Kinder magisch an. Schon ein Moment der Achtlosigkeit kann fatale Folgen haben. Wer nicht schwimmen kann, geht im Wasser unter wie ein Stein. Auch Schwimmflügel und andere Schwimmhilfen sind keine Rundumsorglos-Lösung. Sie helfen beim Schwimmen lernen, schützen aber nicht zuverlässig vor dem Ertrinken. Eltern sollten sich bei der Aufsicht abwechseln, um selbst auch entspannen zu können. Für Bootstouren sind ohnmachtssichere Rettungswesten Pflicht. 

Baderegeln für die Größeren

Es ist wichtig, den Kindern Regeln für den Spaß im und am Wasser zu geben: 

  • Andere nicht schubsen, sie untertauchen oder auf sie springen. 
  • Nicht durch Wasserpflanzen, in der Nähe von fahrenden Booten, an Brücken, Buhnen oder technischen Anlagen schwimmen. 
  • Niemals ins Ungewisse springen, also z.B. nicht von Brücken oder Felsen in trübe Gewässer. Nicht mit vollem Bauch, unter Alkoholeinfluss oder ohne Abkühlung ins Wasser. 
  • Längere Strecken immer mit anderen schwimmen, nie allein.

Die DRK-Wasserwacht leistet mit 75.000 ehrenamtlichen aktiven Einsatzkräften rund 50 Prozent aller Wasserrettungseinsätze in Deutschland und rettet dabei jährlich über 250 Menschen vor dem Ertrinken.

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