Foto: Ein Mädchen und ein Junge in Kolumbien vor einem Rotkreuz-Fahrzeug Jean-Luc Martinage/ IFRC
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Kolumbien: Medizinische Versorgung sichern

Helkin Rene Diaz/IFRC Foto: Portrait zweier kolumbianischer Mädchen
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75 € finanzieren Hygienekits mit Zahnbürsten, Zahnpasta und Seife für zwanzig Kinder.

Mobile Kliniken: Medizinische Teams betreuen erkrankte und verletzte Menschen in der Region Nariño.

In Kolumbien herrschte fünfzig Jahre lang ein bewaffneter Konflikt, welcher das Land sehr schwächte. Auch mit dem Ende der Kampfhandlungen im Jahr 2016 gibt es weiter schwer zugängliche Regionen. „Gewalt und millionenfache Vertreibung haben das Vertrauen der Menschen erschüttert“, erläutert Andreas Lindner, DRK-Delegierter in Kolumbiens Hauptstadt Bogota. „Das Kolumbianische Rote Kreuz ist der einzige Akteur im Land, der sowohl von der Bevölkerung als auch den rivalisierenden Gruppen als neutral akzeptiert wird“, so der DRK-Delegierte.

Gesundheitsexperten im Einsatz

Foto: Wartebereich vor einer mobilen Klinik in Kolumbien DRK
Die mobilen Kliniken bleiben rund eine Woche an einem Ort. Die Teams verteilen auch Wasserfilter zur Gesundheitsvorsorge.

Auch wenn der Kampf offiziell beendet ist, bleibt der Frieden in Kolumbien brüchig. Darum lässt sich das mobile Klinikteam von den lokalen Verantwortlichen Sicherheit garantieren, bevor es sich auf den Weg macht. Das Team besteht aus einem guten Dutzend Gesundheitsexperten: zwei Ärzten, je einem Zahnarzt und einem Psychologen sowie mehreren Krankenschwestern und Gesundheitshelfern.

Diese Vielfalt ist wichtig, denn die Menschen in den Einsatzgebieten leiden an den unterschiedlichsten Krankheiten: von Parasiten, Durchfall oder Dengue bis hin zu Atemwegserkrankungen. Viele Kinder können erstmals in ihrem Leben ihre Zahnprobleme behandeln lassen. Und auch für Traumatisierte ist es neu, Hilfe von einem Fachmann zu erhalten.

Titelbild des Soforthilfe Report 3 - 2018
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Verlässliche Hilfe in der Not

Während der meist sieben- bis zehntägigen Einsätze verteilen die Teams auch Wasserfilter und führen Maßnahmen durch, um die Gesundheit der Menschen langfristig zu stärken. „Wir sind auch ein Türöffner für die staatlichen Hospitäler“, erklärt Andreas Lindner. „Weil die Bevölkerung wieder Vertrauen in Hilfe von außerhalb bekommen hat, können sie mittlerweile eigene Teams schicken. So können wir das Projekt in Nariño erfolgreich abschließen. Aber in anderen Regionen wie Norte de Santander an der Grenze zu Venezuela herrscht weiterhin große Not. Auch dort kann gegenwärtig nur das Rote Kreuz verlässlich Hilfe leisten.“

 

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Foto: Portrait eines DRK-Mitarbeiters im Feld DRK

Wir konnten in den vergangenen beiden Jahren im Departement Nariño 23-mal eine mobile Klinik errichten und über 7.500 Kranke und Verletzte betreuen.“ – Andreas Lindner, DRK-Delegierter in Bogota, Kolumbien


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