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Das Recht auf Gesundheit

„Der größte Feind für die Gesundheit in Entwicklungsländern ist die Armut“ 
Kofi Annan, UN-Generalsekretär (1997 - 2006)

Gesundsein, das bedeutet nicht nur das Freisein von Krankheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt Gesundheit vielmehr als einen Zustand körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Gemäß seiner Satzung und den Prinzipien der Alma Ata Deklaration leistet das DRK medizinische Hilfe für die Opfer von bewaffneten Konflikten, Naturkatastrophen und anderen Notsituationen.

Das Deutsche Rote Kreuz leistet nicht nur in Notsituationen medizinischen Beistand und betreut die Bedürftigen durch Ärzte und Fachpersonal. Auch in der Zeit des Wiederaufbaus nach einer Katastrophe und in der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit engagiert sich das DRK im Gesundheitswesen der Länder. Aus Katastrophenhilfeeinsätzen entstehen oft mittel- oder langfristige Projekte, die bedarfsorientiert mit den betroffenen Gemeinden, der jeweiligen Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft und den zuständigen staatlichen Stellen entwickelt werden.

Gesundheitskampagnen und Aufklärung

Gesundheitsprojekte des DRK umfassen beispielsweise in vielen afrikanischen Ländern die HIV- und AIDS-Prävention an Schulen und in der Öffentlichkeit. Auch medizinisches Personal und Helfer müssen unterwiesen werden, wie sie sich selbst vor Infektionen schützen können.

Die Ausbildung ganzer Bevölkerungsgruppen in Erster Hilfe steht vor allem in solchen Projekten auf dem Plan, die von ständig wiederkehrenden Naturkatastrophen heimgesucht werden.

Auch in Epidemie gefährdeten und betroffenen Gebieten führt das DRK Aufklärungskampagnen durch, behandelt Erkrankte und sorgt für sauberes Wasser – wie zuletzt im Rahmen der Bekämpfung der Cholera in Haiti.andere Projekte widmen sich der Bekämpfung von Malaria im Rahmen der Verteilung von Moskitonetzen und anderer vorbeugender Maßnahmen.

Medizinische Unterstützung

Besondere Aufmerksamkeit gilt der medizinischen und gesundheitlichen Versorgung von werdenden Müttern sowie deren postnatale Behandlung. In den so genannten Mutter-Kind- Gesundheitsprojekten (Somalia, Bangladesch) erhalten lokale Geburtshelferinnen entsprechend den Bedürfnissen eine Zusatzausbildung.

In anderen Projekten wiederum unterstützt das DRK aktiv seine Schwestergesellschaften in ihren Beiträgen zum nationalen Blutspendewesen, wie zum Beispiel in Laos oder in Indien.

Mehr als dreißig Jahre nach der Deklaration von Alma Ata, wurde schon vieles erreicht. Doch vor allem die Zunahme von Katastrophen und Konflikten führt immer wieder zu großen Herausforderungen und Belastungen, die das Thema Gesundheit auch in Zukunft zu einem zentralen Aspekt der DRK-Arbeit machen.

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