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Kurse und Gremien

DRK-Sommerkurs im Humanitären Völkerrecht

Foto: Menschen versuchen in ein Flugzeug zu kommen.
Foto: IKRK

Das Deutsche Rote Kreuz veranstaltet jährlich unter Mitwirkung des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum (IFHV) ein einwöchiges Blockseminar zu grundsätzlichen und aktuellen Themen des humanitären Völkerrechts.

Der Kurs richtet sich vorrangig an Jurastudierende höherer Semester, Rechtsreferendare, und andere Juristen, die ihre Kenntnisse im Humanitären Völkerrecht vertiefen möchten. Unter entsprechenden Voraussetzungen sind auch Studierende und Absolventen anderer Fachbereiche willkommen.

Der 18. DRK-Sommerkurs im Humanitären Völkerrecht findet vom 29. Juli – 4. August 2012 in Berlin statt. Die Ausschreibung finden Sie hier.

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Grafik: Karte der Karte der DRK-Landesverbände

Veranstaltungen der DRK-Landesverbände

Auch die Landesverbände des Deutschen Roten Kreuzes bieten regelmäßig Informationstagungen und Weiterbildungen zum humanitären Völkerrecht an. Nähere Informationen über das Kurs- und Veranstaltungsangebot der Landesverbände erhalten Sie bei den einzelnen Landesverbänden:

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Tagung der Rechtsberater und Rechtslehrer der Bundeswehr und des Deutschen Roten Kreuzes zum Humanitären Völkerrecht

Foto: Eine IKRK-Delegierte im Gespräch mit einem Gefangenen.
Foto: IKRK

Diese vom Deutschen Roten Kreuz, dem Bundesministerium der Verteidigung sowie dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum veranstaltete Tagung ist zum festen Bestandteil eines langjährigen, erfolgreichen Gedankenaustauschs zwischen den Konventionsbeauftragten des Deutschen Roten Kreuzes, den Rechtslehrern der Bundeswehr, Ministeriumsangehörigen und dem wissenschaftlichen Nachwuchs geworden. Mit Themen wie „Medien und Krieg“, „Menschenrechte im Konflikt“ oder „Neue Formen des Krieges“ schlägt die Tagung eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Analyse, praktisch-politischer Tätigkeit und humanitärer Aufgabe.

Die 22. Tagung der Rechtsberater und Rechtslehrer der Bundeswehr und des Deutschen Roten Kreuzes zum Humanitären Völkerrecht findet am 23. und 24. März 2012 in Ettlingen statt. Das Programm erhalten Sie hier.

Den Bericht einer Teilnehmerin zur 21. Tagung finden Sie hier.

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Angebote des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum (IFHV)

Foto: Maschendrahtzaun.
Foto: IKRK

Das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum arbeitet im Bereich des humanitären Völkerrechts eng mit dem Deutschen Roten Kreuz zusammen.

Das Angebot an Seminaren und Konferenzen des IFHV zu aktuellen Themen des humanitären Völkerrechts ist auf der Homepage des Instituts verfügbar.

Besonders Interessierten bietet das IFHV den einjährigen interdisziplinären Master-Studiengang „Humanitarian Assistance“ an, der in enger Kooperation mit Experten nichtstaatlicher Organisationen (NGOs) und internationaler Organisationen stattfindet.

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DRK-Fachausschuss zum Humanitären Völkerrecht

Foto: Ein Junge schaut aus einem beschädigten Haus im Gaza-Streifen.
Foto: IKRK

Als satzungsgemäßes Beratungsorgan ist der DRK-Fachausschuss auch Nationale Kommission zum Humanitären Völkerrecht. Er befasst sich mit aktuellen völkerrechtlichen Fragen, zum Beispiel mit nationalen und internationalen Umsetzungsverfahren, Problemlagen in einzelnen Konflikten sowie mit der Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs. Außerdem findet ein Austausch zum humanitären Völkerrecht mit den entsprechenden nationalen Kommissionen anderer Länder statt. Mitglieder des Fachausschuss sind Vertreter/innen des Deutschen Roten Kreuzes, Ministeriumsangehörige und prominente Völkerrechtler. Der Fachausschuss tagt zwei- bis dreimal pro Jahr.

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Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondkonferenz

Foto: Drei Fahnen mit dem Roten Kreuz, dem Roten Halbmond und dem Roten Kristall.
Foto: IKRK

Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung veranstaltet alle vier Jahre die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondkonferenz. Eine wesentliche Aufgabe der Konferenz liegt in der Verfolgung der Umsetzung und Weiterentwicklung des humanitären Völkerrechts. Beispielhaft hierfür ist das auf der 28. Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondkonferenz im Jahre 2003 verabschiedete "Humanitäre Aktionsprogramm".

Die Beschlüsse der letzten Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondkonferenz finden Sie auf der Website des IKRK.

Reguläre Teilnehmer der Konferenz sind:

  • das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK)
  • die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften
  • die Nationalen Gesellschaften sowie
  • die Vertragsstaaten der Genfer Abkommen

Zudem können auch andere internationale Organisationen mit Beobachterstatus teilnehmen.

Die letzte, 31. Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondkonferenz fand Ende 2011 in Genf statt. Weitere Informationen über die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondkonferenz finden Sie auf der Internetseite der Ständigen Kommission.

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