Helfen steht Jeanette Biedermann gut
Jeanette Biedermann war schon Botschafterin des Jugendrotkreuzes, bevor sie im Jahr 2003 Botschafterin des Deutschen Roten Kreuzes wurde. Seit Beginn ihres Engagements setzt sie sich für Straßenkinder in Peru ein. Für ihren Einsatz wurde sie jetzt mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Jeanette Biedermann mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt
Große Ehre für die Sängerin und Schauspielerin Jeanette Biedermann: Am 26. August 2011 überreichte ihr Bundespräsident Christian Wulff das Bundesverdienstkreuz für ihr besonderes gesellschaftliches Engagement als Botschafterin des Deutschen Roten Kreuzes.
Jeanette Biedermann unterstützt das DRK seit dem Jahr 2000. Besonders am Herzen liegen ihr die Straßenkinder in Peru. Und wenn es um Hilfen für sozial benachteiligte Kinder geht, ist die Rotkreuz-Botschafterin immer im Einsatz.
So nutzte sie am 14. September 2010 einen PR-Auftritt für ihren TV-Film "Callgirl Undercover" im Sat 1 Frühstücksfernsehen, um mit der Versteigerung ihres original iPod aus der TV-Produktion das Straßenkinder-Projekt in Lima zu unterstützen.
Auch ihren Gewinn von 25.000 Euro im Promispecial der SAT 1-Spielshow "Die perfekte Minute" vom 25. Februar 2011 stellt die Rotkreuz-Botschafterin dem Straßenkinderprojekt des DRK zur Verfügung.
"Es ist mir ein wichtiges Bedürfnis, mich für Not leidende Kinder ohne Lobby einzusetzen", so die Sängerin und Schauspielerin über ihre Arbeit für das DRK.
Eine Chance auf Zukunft geben
Mit ihrem Engagement setzt sich Jeanette Biedermann seit vielen Jahren für Straßenkinder in Peru ein. Dabei geht es vorangig darum, durch schulische Ausbildung den Teufelskreis von Armut und Kinderarbeit zu durchbrechen.
Mit einer Starthilfe von 30.000 Euro brachte die Sängerin den Bau des Zentrums "Las Luces" im September 2003 in Gang. Im August 2004 war sie selbst in Peru, um die damals neue Einrichtung einzuweihen. Auch ein Teil der Erlöse ihres Weihnachts-Albums 2004 "The Infant Light" kam dem Projekt zu Gute.
Seither wirbt Jeanette Biedermann kontinuierlich als Botschafterin für die Arbeit des DRK, um Kindern in Peru eine Chance zu geben.
Rudn 200 Kinder werden jährlich vom Deutschen und Peruanischen Roten Kreuz und der lokalen Partnerorganisation TACIF in Lima betreut. "Las Luces" (Die Lichter) ist ein Tageszentrum, wo Kinder bleiben können, während die Eltern arbeiten gehen. Hier können sie lernen, Nachhilfeunterricht bekommen und Freizeit sinnvoll gestalten, anstatt auf der Straße zu arbeiten.
Das DRK-Straßenkinderprojekt ist so erfolgreich geworden, dass es nun auf elf Schulen im Viertel "San Juan de Lurigancho" in Lima und zwei weitere Schulen in der Amazonasstadt Iquitos ausgeweitet wurde.








