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Palästina: Hilfe für Zivilbevölkerung im Gazastreifen

Mit jedem weiteren Tag des bewaffneten Konfliktes im Gazastreifen verschärft sich die Situation der Zivilisten, Hilfskräfte wurden getötet oder verletzt, Gesundheitseinrichtungen getroffen. DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters im Interview auf Inforadio Berlin: 'Das humanitäre Völkerrecht wird auf beiden Seiten verletzt'. Das DRK unterstützt die Zivilbevölkerung im Gazastreifen mit einer Soforthilfe über 200.000 Euro für den Palästinensischen Roten Halbmond, mit dem das DRK schon seit Jahren eng und vertrauensvoll zusammenarbeitet. Weitere Spenden sind dringend nötig.

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Jede kleine Spende hilft uns, die Zivilbevölkerung mit Medizin und Grundnahrungsmitteln zu versorgen.

Der Palästinensische Rote Halbmond braucht Unterstützung

Der Konflikt hat bisher über 6000 Verletzte und 1000 Tote gefordert, die meisten davon im Gazastreifen. Aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte dort (ca. 2 Mio. Menschen) gibt es eine hohe Zahl an zivilen Betroffenen und zerstörter oder stark beschädigter ziviler Infrastruktur.

Der Rote Halbmond befördert mit seinem Rettungsdienst Schwerverletzte und betreibt zudem eine Reihe von Krankenhäusern und Gesundheitsstationen im Gazastreifen. Um der Zivilbevölkerung helfen zu können, bittet das DRK um Spenden, denn der Bedarf ist groß.

  • Notunterkünfte

    Durch die Kampfhandlungen wurden im Gazastreifen viele tausende Gebäude zerstört bzw. beschädigt, über 240.000 Menschen sind daher auf Notunterkünfte, Baumaterialien oder Bedarfsgegenstände angewiesen. Es mangelt an Matratzen, Decken, Kochutensilien und Hygieneartikeln. Wasser, Sanitär und Hygienebedarf Aufgrund der Kampfhandlungen wurden wichtige Trinkwasser- und Sanitäreinrichtungen beschädigt oder können aus Sicherheitsgründen nicht gewartet werden. Rund 1,2 Millionen Menschen sind inzwischen von Wasserknappheit bedroht. Eine noch größere Zahl verfügt über kein funktionierendes Abwassersystem. Familien mit Kleinkindern  sind besonders von Krankheiten bedroht, die durch verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene hervorgerufen werden.

    Ihre Spende hilft!

    Mit 50 € kann ein Rothalbmond-Freiwilliger vollständig ausgerüstet werden.

  • Nahrungsmittelversorgung

    Mehrere zehntausend Menschen sind auf eine externe Nahrungsmittelversorgung angewiesen, besonders die über 240.000 intern Vertriebenen, die aktuell kaum Einkommen oder Erspartes haben. Zudem ist die normale Versorgung faktisch zusammengebrochen bzw. aktuell auf ein Minimum reduziert.

  • Schutz der Zivilisten

    Eine hohe Anzahl von Zivilisten ist durch die Angriffe einem enorm hohen Risiko ausgesetzt. Mehr als 100.000 Kinder sind traumatisiert und benötigen psychosoziale Unterstützung. Ihr Schutz, auch vor den Gefahren von Blindgängern, ist enorm wichtig.

  • Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Gazastreifen ist unzureichend. Viele Gesundheitseinrichtungen wurden beschädigt, darunter auch eine vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) unterstützte Gesundheitsstation des Palästinensischen Roten Halbmonds (PRH) in Jabaliya. Strom- und Treibstoffmangel, fehlende Geräte sowie mangelnder Nachschub von Medikamenten und medizinischen Einwegartikeln erschweren den Betrieb zusätzlich.

  • Zusammenarbeit mit Magen David Adom

    Das DRK arbeitet auch mit der israelischen Hilfsgesellschaft Magen David Adom, die ebenfalls Teil der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist, eng zusammen. Die Organisation befördert unter anderem Patienten in kritischem Gesundheitszustand aus dem Gazastreifen.

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