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Katastrophenvorsorge in Palästina: Die Gemeinde ist vorbereitet

Im palästinensischen Gebiet unterstützt das Deutsche Rote Kreuz den Palästinensischen Roten Halbmond (PRH) beim Aufbau eines Programms zur gemeindeorientierten Katastrophenvorsorge. So sollen die Bewohner von 15.000 Haushalten in 15 Gemeinden sowohl auf natürliche als auch von Menschen verursachte Katastrophen vorbereitet werden.

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Die Menschen in den palästinensischen Gebieten sind von dem anhaltenden israelisch-palästinensischen Konflikt und zugleich den Folgen von Naturkatastrophen betroffen. Sie leben in einem Hochrisikogebiet und müssen daher besonders gezielt auf verschiedene Katastrophenszenarien vorbereitet sein. Die Vorbereitung einer reibungslosen Evakuierung, Kenntnisse in Erster Hilfe sowie bauliche Maßnahmen der Katastrophenvorbeugung sind unabdingbar und sichern im Ernstfall das Überleben der Bevölkerung in den betroffenen Gemeinden.

Schüler üben Erste Hilfe in Palästina DRK / René Schulthoff

Maßnahmen zur Selbsthilfe

Zusammen mit dem Palästinensischen Roten Halbmond unterstützt das DRK deshalb ein Projekt der gemeindebasierten Katastrophenvorsorge in 15 Gemeinden in Hebron, Bethlehem und Dair Al Balah. Die ausgewählten Gemeinden sollen durch das Projekt lernen, im Notfall Evakuierungsmaßnahmen selbst zu organisieren und zu steuern. Darüber hinaus sollen die von den Gemeinden eigenständig geplanten und durchgeführten Maßnahmen der Katastrophenvorbeugung dazu beitragen, das Katastrophenrisiko in den jeweiligen Gemeinden zu senken.

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Ausbildung in Erster Hilfe

Neben der Katastrophenvorsorge ist die Erste Hilfe ein wichtiger Baustein, um die Gemeinden auf die verschiedenen Katastrophenszenarien vorzubereiten. Im Rahmen des Projektes werden daher lokale Aktionsteams und Ersthelfer ausgebildet, um eine schnelle und qualifizierte medizinische Notfallversorgung sicherzustellen. Neben den Gemeindemitgliedern konzentriert sich das DRK dabei vor allem auch auf Schüler und Lehrer in den Projektgemeinden. Denn im Katastrophenfall sind es oft die Kinder, die am meisten gefährdet sind.

Insgesamt werden von dem Projekt, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie durch DRK-Spenden gefördert wird, mehr als 36.000 Menschen profitieren.

Das Projekt: 

Region: Hebron, Bethlehem und Dair Al Balah
Laufzeit: Oktober 2013 bis Dezember 2016
Projektvolumen: 650.000 Euro
Finanzierung: BMZ und Spenden 
Partner: Palästinensischer Roter Halbmond


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