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Jemen: Die Gesundheit von Kindern an Schulen verbessern

Traurige Höchstwerte: Im Jemen sind 17 Millionen Menschen von Unterernährung betroffen. Seit Beginn des bewaffneten Konflikts im Frühjahr 2015 hat sich die Situation kontinuierlich verschlimmert. So sind aktuell 2,2 Millionen jemenitische Kinder akut unterernährt - eine alarmierende Zahl! Zudem sind unterernährte Kinder anfälliger für Infektionen und Krankheiten. Deshalb unterstützt das Deutsche Rote Kreuz den Jemenitischen Roten Halbmond dabei, die Kindergesundheit an 21 Schulen zu verbessern.

Das Ziel: Gesunde Schüler und Lehrkräfte

Die Regionen Lahj und Dhamar leiden sehr unter den Folgen des andauernden Konfliktes im Jemen. Gemeinsam mit dem Jemenitischen Roten Halbmond (JRH) fördern wir deshalb die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern an 21 Schulen in Lahj und Dhamar. Auch die Lehrkräfte sollen davon profitieren, so dass sich auch ihre Krankheitstage reduzieren.

Mit 230 € kann eine Schule mit Krankenliegen und Erste-Hilfe-Kits ausgestattet werden.

Bauliche Verbesserungen schaffen ein gesundes Lernumfeld

Um die Gesundheit der Mädchen und Jungen zu fördern, setzen JRH und DRK an verschiedenen Punkten an. In einer ersten Phase ist es unser Ziel, ein gesundes, sicheres Lernumfeld zu schaffen. Vor dem Hintergrund des andauernden Konflikts und der damit einhergehenden Zerstörung ist das besonders wichtig. Deshalb prüfen die Beteiligten jeder teilnehmenden Schule – Schulleitung, Lehrer und Elternvertreter – gemeinsam mit dem JRH, welche Ausstattung und welche baulichen Instandsetzungen notwendig sind und setzen diese um. So stellen wir beispielsweise die Trinkwasserversorgung sicher und erneuern sanitäre Anlagen.

Für 50 € können wir einer Familie Grundnahrungsmittel für einen Monat bereitstellen.

Wissen hilft: Aufklärung über Hygiene, Ernährung und Gesundheit

Zusätzlich zu den baulichen Verbesserungen legen wir gemeinsam mit allen Beteiligten Aufklärungs- und Bildungsmaßnahmen fest. Die Instandsetzung von Handwaschbecken wird beispielsweise mit einer Hygieneschulung zum richtigen Händewaschen und anderen gesundheitsfördernden Verhaltensweisen verbunden.

Familien, Gemeinden und Partner sichern langfristige Wirkung

Damit die Erfolge des Projekts erhalten bleiben und weiter entwickelt werden, setzt das DRK auf die intensive Beteiligung und enge Zusammenarbeit der Schulen, Eltern, Freiwilligen, Gemeinden und lokalen Regierungsvertreter. Zum Beispiel sollen Schulkomitees aus Lehrern, Schülern und Eltern etabliert werden, die die einzelnen Maßnahmen des Projekts planen und überwachen.

Zu Kampagnentagen an den Schulen – etwa dem „Welttag des Händewaschens“ – werden die Eltern und Geschwister in die Schulen eingeladen, um sich zu informieren. Behördenvertreter, Lehrer und Freiwillige erhalten Trainings zu wichtigen Gesundheitsthemen.

Außerdem stiften wir Partnerschaften mit auf Nahrungsmittelversorgung spezialisierten Organisationen, etwa dem World Food Programm, um die Mahlzeiten in den Schulen sicher zu stellen. (Siehe auch unsere aktuelle Nothilfe im Jemen)

Das Projekt

Region: Lahj und Dhamar
Projektvolumen: 1.780.000 Euro
Finanzierung: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Spenden
Partner: Jemenitischer Roter Halbmond (JRH)


Mädchen in Taiz, Jemen, 2015

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