Mitarbeiter des Libanesischen Roten Kreuzes vor einem Rettungswagen
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Förderung des Gesundheitswesens im Libanon

Die anhaltende Krise im Nachbarland Syrien sorgt weiterhin für eine anhaltend große Anzahl an Flüchtlingen im Libanon. Dies führt zu einer großen Belastung der sozialen Infrastrukturen des Landes. Der Rettungsdienst des Libanesischen Roten Kreuzes (LRC) ist davon besonders betroffen. Daher setzt das DRK seine Unterstützung des LRC-Rettungsdienstes mithilfe von Förderung durch die Europäische Union fort, um den anhaltend hohen Bedarf im Land an medizinischer Versorgung gerecht werden zu können.

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Mit etwa 45 € können drei Erste-Hilfe-Kits beschafft werden.

Ein Mitarbeiter des Libanesischen Roten Kreuzes in einer Telefonzentrale

Seit Beginn der Syrienkrise im Jahr 2011 ist die Anzahl der im Libanon lebenden Menschen massiv gestiegen. Lebten bis dahin etwa 4 Millionen Menschen im Libanon, sind es bis heute geschätzte 5,5 bis 6 Millionen Menschen. Viele von ihnen sind mittellose Flüchtlinge. Damit beherbergt der Libanon im Verhältnis zur eigenen Bevölkerung mehr Flüchtlinge als jedes andere Land dieser Welt.

Tausende sollen von Leistungen profitieren

Der Rettungsdienst des LRC ist der zentrale Rettungsdienstleister im Libanon und der einzige mit Zugang in alle Landesteile. Zudem ist er einer der wenigen, dessen Dienste kostenfrei in Anspruch genommen werden können. Seine Leistungen umfassen Notfalltransporte in Krankenhäuser, Erste Hilfe in den Ambulanzstationen sowie vor Ort und den Transport von Patienten von einem Krankenhaus in ein anderes. Darüber hinaus ist der LRC mandatiert, bei großen Schadensereignissen wie z.B. Anschlägen die Rettung und Versorgung von verwundeten Personen zu übernehmen.

Etwa 16.000 Menschen werden von diesen Leistungen im Laufe des Projekts profitieren, dies umfasst sowohl syrische Flüchtlinge, als auch bedürftige Libanesen. Gefördert wird das Projekt durch die Generaldirektion für Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Union (DG ECHO): http://ec.europa.eu/echo/.

Das Projekt:

Region: Libanon, Distrikte Akkar, Baalbeck, Hasbaya, Tripoli und Saida
Laufzeit: Juni 2016 – März 2017
Projektvolumen: 500.000 Euro    
Finanzierung: EU/DG ECHO und Eigenmittel
Partner: Libanesisches Rotes Kreuz

Kinder im Libanon

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