Ägyptische Kinder im Gesundheitsprojekt Ägyptischer Roter Halbmond
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Ägypten: Stärkung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Mit Unterstützung des DRK entwickelt der Ägyptische Rote Halbmond (ÄRH) ein landesweites Schulkonzept zur Stärkung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Freiwillige des ÄRH klären über Themen wie Gesundheit, Lebensstil, Erste Hilfe und Notfallvorsorge auf. Das Besondere: Diese Schulungen finden auch außerhalb von Schulen statt. Darunter fallen Waisenhäuser, Jugendgefängnisse, Krankenhäuser und Berufsschulen.

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Fotos: DRK /Ägyptischer Roter Halbmond

Ägypten ist die geographische Verbindung zwischen dem Mittleren Osten und Nordafrika. Mit über 87 Millionen Einwohnern hat das Land die höchste Bevölkerungsdichte der Region. Häufige politische Spannungen und eine schwache wirtschaftliche Situation des Landes verschlechtern die Lebensbedingungen vieler Menschen. Hierunter leiden besonders Kinder und Jugendliche. Zudem ist Ägypten einer Reihe von Naturgefahren wie zum Beispiel Überschwemmungen, Erdbeben, und Dürren ausgesetzt. Laut Prognosen von Klimaforschern und Experten der Vereinten Nationen werden durch die Folgen des Klimawandels insbesondere in Ägypten die sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen besonders stark zu spüren sein.

Die Arbeit in Schulen

Um die gesamte Bevölkerung besser auf Krisen vorzubereiten, leistet der Ägyptische Rote Halbmond mit seinen Freiwilligen intensive Aufklärungsarbeit. Kinder, oft am meisten gefährdet, spielen hierbei eine zentrale Rolle - darum findet das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Projekt auch in Schulen und anderen Orten, die von Kindern und Jugendlichen häufig besucht werden, statt. Durch gezielte Trainings in Erster Hilfe können Kinder eine aktive Rolle im Krisenfall übernehmen. Dies kann im Ernstfall auch anderen Kindern und Erwachsenen zu Gute kommen kann. Aber auch Lektionen zu Verkehrssicherheit, gesunder Ernährung, Klimawandel und Hygiene sollen den Kindern helfen, ein gesünderes und besseres Leben zu führen. In der aktuellen Phase des Projektes soll nun auch mit Teenagern und jungen Erwachsenen gearbeitet werden. Hierfür werden altersgerechte Materialen und Methoden entwickelt. Kinder und Jugendliche sind wertvolle Botschafter in ihren Familien und Gemeinden; Schlüsselbotschaften bezüglich Katastrophenvorsorge und anderen alltäglichen Risiken kommen auch in der breiten Bevölkerung an. So wird die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegenüber Katastrophen in Schulen und durch Schulen gefördert. 

Länderübergreifendes Projekt fördert Austausch und Kooperation

Das Projekt findet gleichzeitig in vier Ländern der Region statt: im Libanon, in Ägypten, in den besetzten Palästinensischen Gebieten und in Marokko. So erhalten die einzelnen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften die Gelegenheit, sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Das dem Projekt zugrunde liegende Konzept wurde in einer ersten Phase bereits 2014 umgesetzt. Seit Januar 2016 läuft bis Ende 2018 die zweite Phase. Einen schönen Einblick gibt der Blogbeitrag unserer Mitarbeiterin Sabine Sauer.

Das Projekt

Region: Ägypten (und auch in Marokko, Libanon, und den besetzten Palästinensischen Gebieten)
Projektvolumen: 1,4 Millionen Euro
Finanzierung: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Spenden
Partner Ägypten: Ägyptischer Roter Halbmond

Frau mit Kind

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