to: Mutter mit ihrer Tochter vor einer mobilen Gesundheitsstation DRK
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Gesundheit an der Grenze

Die Krise in Venezuela hält an. Jeden Tag suchen Tausende Schutz und Hilfe in Kolumbien und anderen lateinamerikanischen Staaten. Das Rote Kreuz leistet entlang der Fluchtrouten dringend benötigte Hilfe.

In der Gesundheitsstation an der kolumbianisch-venezolanischen Grenze ist der Andrang groß. Eine schwangere Frau bittet müde und erschöpft um Hilfe für ihre kranken Kinder. Weil die Grenzen mittlerweile geschlossen sind, ist die Familie über einen gefährlichen Schleichweg nach Kolumbien geflohen. Denn in Venezuela ist das Gesundheitswesen nahezu zusammengebrochen. Überall fehlen Medikamente. Die humanitäre Krise zwingt immer mehr Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Nach Schätzungen sind bis zu 3,4 Millionen Menschen auf der Flucht.

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Kritischer Gesundheitszustand

„In letzter Zeit befinden sich zunehmend Familien mit kleinen Kindern unter den Fliehenden“, stellt Charlotte von Lenthe bedauernd fest. Unsere Länderreferentin für Lateinamerika sorgt sich besonders um die Gesundheit der Fliehenden: „Die Menschen sind zunehmend in schlechter physischer Verfassung. Die Unterernährung hat besonders bei Kindern, Müttern und Schwangeren gravierende Ausmaße angenommen.“

Foto: Mutter mit ihrer Tochter vor einer mobilen Gesundheitsstation
In den beiden Gesundheitsstationen im Grenzort Cúcuta kann ein Arzt 25 Erkrankte am Tag behandeln.

Hilfe entlang der Fluchtrouten

In der Gesundheitsstation kümmern sich medizinische Teams um die erkrankten, verletzten und verzweifelten Menschen. „Wir fühlen mit den Menschen, die aufgrund der humanitären Krise ihr Land verlassen mussten. Darum behandeln wir nicht nur ihre körperlichen Beschwerden, sondern geben ihnen durch eine freundliche, würdevolle humanitäre Behandlung ein gutes Gefühl mit auf den Weg“, erzählt Ärztin Dr. Hasbleidy vom Kolumbianischen Roten Kreuz.

„Zusätzlich versorgen wir sie entlang der Fluchtroute mit Trinkwasser, Hygieneartikeln und Nahrungsmitteln. Da viele Venezolaner in andere Länder wie Ecuador oder Peru weiterreisen, haben wir auch weiter südlich, an der Grenze zu Ecuador, Hilfsangebote eingerichtet“, ergänzt Charlotte von Lenthe. „Sicher ist, dass wir uns neben der Nothilfe auf weitere, mittelfristige Maßnahmen vorbereiten müssen.“

Jede Spende ist eine große Hilfe, um den notleidenden Menschen in dieser kritischen Situation beizustehen.


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