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Tschernobyl: Rollende Labore gegen den Krebs

Auch 30 Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ist die Situation gerade für die Menschen in den ländlichen Regionen sehr schwierig. Durch Umsiedlungsmaßnahmen sozial entwurzelt, ohne Arbeit und Hoffnung, treffen die gesundheitlichen Spätfolgen der radioaktiven Verseuchung  die Betroffenen am stärksten. Das Deutsche Rote Kreuz ist mit rollenden Laboren vor Ort und rettet mit Vorsorgeuntersuchungen und Medikamenten Leben.

Ihre Spende hilft!

Mit 50 € können wir die medizinische Grundversorgung von 20 älteren Menschen aus dem ländlichen Gebiet sicherstellen.

Nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl im Jahr 1986 wurden hunderttausende Menschen in der Ukraine umgesiedelt. Bis dahin waren sie der Strahlung jedoch schutzlos ausgeliefert. Viele der Evakuierten wurden sozial entwurzelt, fanden keine neue Arbeit, leben in Armut. Noch schlimmer die gesundheitlichen Schäden: Die Sterberate überholte die Geburtenrate und die Zahl psychischer Erkrankungen vervielfachte sich. Bis heute nehmen strahlenbedingte Krankheiten zu. Insbesondere Schilddrüsenkrebs tritt erst jetzt bei jenen auf, die damals Neugeborene oder Kinder waren. Eine ausreichende medizinische und soziale Betreuung, gerade für die Landbevölkerung, gibt es jedoch nicht. Der Weg zum nächsten Arzt ist oft zu weit und unbezahlbar. Es ist ein unbeachtetes, stilles Leiden und Sterben. Deshalb ist das Deutsche Rote Kreuz vor Ort und hilft.

Mobilität rettet Leben

Die Entwicklungen über die Jahre zeigen, dass Hilfe jetzt genauso dringend nötig ist wie damals  am ersten Tag nach dem Reaktorunfall. Doch bevor man die Menschen untersuchen und behandeln kann, muss man sie erst einmal erreichen. Aus diesem Grund setzt das Deutsche Rote Kreuz auf Mobilität: In Kooperation mit dem Ukrainischen Roten Kreuz statten wir Kleinbusse mit medizinischem Gerät, Medikamenten und Verbrauchsmaterial aus.

Diese rollenden Labore werden ausschließlich durch Spenden finanziert, was Ihre Unterstützung umso wichtiger macht. Nur dadurch können die Busse die betroffenen Dörfer ansteuern und das Fachpersonal wichtige Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen. Für Tausende Ukrainer ein lebensrettender Besuch, da Krebserkrankungen zeitnah erkannt und im besten Fall auch geheilt werden können. 

Kampf gegen Krebs

Der Kampf gegen den Krebs in der Region um Tschernobyl muss unbedingt weitergehen. Denn auch 30 Jahre nach dem verheerenden Reaktorunfall ist die Schadensbilanz der Katastrophe noch nicht absehbar. Forscher gehen davon aus, dass die Zahl der zusätzlichen Todesfälle durch Krebs, der durch den radioaktiven Fallout hervorgerufen wurde, in Zukunft bei bis zu 66.000 liegen wird. Mit Ihrer Unterstützung als Spender können wir mit elementaren Vorsorgeuntersuchungen helfen und auf diese Weise Leben retten. 

Das Projekt

Region: ländliche Gebiete rund um die Städte Zhitomir und Rivne
Laufzeit: seit 1986 kontinuierliche Unterstützung
Finanzierung: Spenden,  Horst-Dieter Hombach-Stiftung in Trägerschaft der Deutschen StiftungsTrust GmbH
Partner: Ukrainisches Rotes Kreuz


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