buehnenbild_fluechtlingscamp_griechenland.jpg Caroline Haga / IFRK
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Griechenland: Medizinische Hilfe für Flüchtlinge

Seit die Balkanroute für Flüchtlinge geschlossen ist, harren mehrere Zehntausend Männer, Frauen und Kinder in Griechenland aus.

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Für 50 € können fünf Flüchtlingsfamilien und ihre Babys je ein Hygienepaket mit Windeln und Wundcreme erhalten.

Und noch immer erreichen Flüchtlinge Griechenland über das Mittelmeer. Gleichzeitig sind die Bedingungen in den Flüchtlingslagern teils schlimm, die Versorgung der Menschen ist mangelhaft. Um die Flüchtlinge medizinisch behandeln zu können, hat das DRK gemeinsam mit dem Finnischen Roten Kreuz im März 2016 eine mobile Gesundheitsstation in den Norden des Landes entsandt.

Medizinische Versorgung für Flüchtlinge in Nea Kavala und Kordelio

Durch ihre beschwerliche Flucht und die Situation in ihren Herkunftsländern sind die Flüchtlinge häufig gesundheitlich angeschlagen, krank oder gar verletzt. Sie benötigen dringend medizinische Hilfe. Die Gesundheitsstation ist ein mobiles System zur Sicherstellung eines grundlegenden und lebensnotwendigen Gesundheitsdienstes für bis zu 10.000 Menschen. Um möglichst viele Flüchtlinge zu erreichen, ist die Einrichtung, die mit einer Allgemeinarztpraxis vergleichbar ist, auf mittlerweile zwei Standorte aufgeteilt: Nea Kavala und Kordelio. Alle Standorte befinden sich unweit des Flüchtlingslagers Idomeni, das mittlerweile aufgelöst wurde, und in der Nähe von Thessaloniki. Mehrere tausend Flüchtlinge sind aktuell in den zwei Camps untergebracht, sie waren bislang ohne ausreichende medizinische Versorgung.

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Für 100 € können zwei sechsköpfige Familien Hygienesets u.a. mit Handtuch, Seife, Waschmittel erhalten und sich vor Infektionen schützen.

Ärzte, Krankenschwestern und Co – das Team der Gesundheitsstation

Für die Behandlung der Kinder, Frauen und Männer sind zwei Ärzte und drei Krankenschwestern zuständig. Darüber hinaus gehören zum Team der Gesundheitsstation unter anderem ein Übersetzer und technisches Personal. Die Basisgesundheitsstation – wie auch die beiden mobilen Behandlungsräume  gehören zu den Nothilfe-Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes. Sie sind modulartig aufgebaut, so dass unsere Mitarbeiter im Notfall schnell und angepasst an den Bedarf vor Ort helfen können.

Von der Abfahrt bis zur Inbetriebnahme

Verfolgen Sie den Weg der DRK-Gesundheitsstation von Deutschland bis nach Griechenland anhand unserer multimedialen Beiträge – von der Abfahrt bis zur Behandlung der ersten Patienten.

Die Abfahrt des Konvois: Nach sorgfältiger Planung des Einsatzes und dem Verladen des Materials konnte der LKW-Konvoi am 18. März von Berlin aus starten. Ein Team aus sieben Fahrerinnen und Fahrern legte rund 2.500 km zurück, um die Gesundheitsstation nach Griechenland zu bringen.

https://youtu.be/vxZiiAIjfbQ?list=PLnDHqIo2CnvJ-9gxhlQfyOVfFFf0SEMv8

Handeln statt warten: Leider verzögerte sich die Ankunft unserer Basisgesundheitsstation in Griechenland aufgrund von Staus und langen Wartezeiten. Doch unser Gesundheitspersonal war bereits vor Ort und anstatt auf das Material zu warten, fuhr ein Ärzteteam nach Idomeni, um das Ungarische Rote Kreuz in ihrer Gesundheitsstation bei der Versorgung der geflüchteten Menschen zu unterstützen.

https://youtu.be/g-jEzVr-Mxk?list=PLnDHqIo2CnvJ-9gxhlQfyOVfFFf0SEMv8

Arbeiten im Camp in Cherso: Die DRK-Gesundheitsstation ist in Griechenland angekommen. Das Team aus 7 Fahrerinnen und Fahrern hat 2.500 km ab Berlin zurückgelegt. 44 Stunden reine Fahrtzeit haben sie bewältigt. Und 6 Tonnen Material geliefert sowie zwei Kleinbusse. Jetzt kann es daran gehen, die Gesundheitsstationen aufzubauen.

https://youtu.be/VXymd2AILYc

Aufbau und Betrieb der Basisgesundheitsstation im Rahmen der DRK-Flüchtlingshilfe in Nordgriechenland: Dieses Video gibt einen Überblick über die Arbeit des DRK in Griechenland und über die Herausforderungen, mit denen die medizinischen Helfer zu tun haben.

https://youtu.be/3c1XQQZS3yk?list=PLnDHqIo2CnvJ-9gxhlQfyOVfFFf0SEMv8

Am 23. März 2016 ging die DRK-Gesundheitsstation in Griechenland offiziell in Betrieb. Am Nachmittag wurden knapp 30 Patienten medizinisch versorgt.

https://youtu.be/YfVGlMUh0o8?list=PLnDHqIo2CnvJ-9gxhlQfyOVfFFf0SEMv8

Mehr als 50 Patienten behandeln unsere medizinischen DRK-Helfer in Nea Kavala und Cherso pro Tag. Er unterstützt sie dabei: der Dolmetscher.

https://youtu.be/dY8pQHgfiZw?list=PLnDHqIo2CnvJ-9gxhlQfyOVfFFf0SEMv8

Svenja Pistek, eine Delegiertete unseres medizinischen Teams in Griechenland berichtet vom heutigen Tag in der DRK-Gesundheitsstation in Nea Kavala.

https://youtu.be/qresOoKnAEk?list=PLnDHqIo2CnvJ-9gxhlQfyOVfFFf0SEMv8 

 

 


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