Foto: Zelter im Winter IFRC
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Bosnien und Herzegowina: Nothilfe für Menschen auf der Flucht

Immer mehr geflüchtete Menschen kommen in Bosnien und Herzegowina an. Allein 2018 waren es 26.000 registrierte und weit mehr nicht registrierte Flüchtlinge. Für die Mehrheit ist der Kanton Una-Sana ein Zwischenziel, um von dort Kroatien zu erreichen. Doch viele kommen aufgrund verschärfter Kontrollen an der kroatischen Grenze wieder zurück. Das kleine Land ist damit überfordert, es mangelt den Menschen an Grundlegendem – Nahrung, Wasser und Unterkünften. Deshalb unterstützt das DRK das Rote Kreuz in Bosnien und Herzegowina bei der Nothilfe.

Ihre Spende hilft

Mit 60 € können wir zehn Hygienepakete bereitstellen.

Unwürdige Bedingungen für geflüchtete Menschen

Mehr als 8.000 Menschen halten sich allein in der Stadt Bihać auf. Viele von ihnen verharren unter schwierigsten Bedingungen, suchen Unterschlupf in Privathäusern, verlassenen Gebäuden oder schlafen gar im Freien, ohne eine angemessene Grundversorgung. Seit Sommer 2019 gibt es nahe der Stadt Vuçjak ein provisorisches Flüchtlingslager, in dem ein Teil dieser Menschen untergekommen ist. Doch auch hier sind die Bedingungen unwürdig: Es gibt weder fließendes Wasser noch Elektrizität oder eine ausreichende medizinische Versorgung. Die Zelte sind nicht winterfest und die hygienische Situation ist so schlecht, dass sich Hautkrankheiten, Atemwegsinfektionen und andere Krankheiten schnell ausbreiten.

Mit beschränkten Ressourcen versucht das lokale Rote Kreuz als einzige Hilfsorganisation vor Ort die Migranten zu versorgen. Um den Bedarf zu decken, ist jedoch weit mehr Hilfe nötig. Gleichzeitig droht sich die Situation rund um Bihać und Vuçjak weiter zuzuspitzen, denn andere Flüchtlingslager stehen vor der Schließung. Betroffen sind insbesondere Frauen, Kinder und Jugendliche.

Ihre Spende hilft

Rund 30 € genügen, um drei Nahrungsmittelpakete zur Verfügung zu stellen.

Lebensnotwendige Hilfsgüter und logistische Unterstützung

Um die Versorgung der geflüchteten Menschen zu verbessern, unterstützt das DRK seine Schwestergesellschaft vor Ort mit dringend benötigten Hilfsgütern. Neben Erste-Hilfe-Material und Winterbekleidung stellt es jeweils 5.000 Lebensmittel- und Hygienepakete sowie fünf Wohncontainer zur Unterbringung von Migranten bereit. Weitere drei Fahrzeuge sollen die Arbeit der mobilen Hilfsteams erleichtern bzw. die Ausweitung der Hilfe möglich machen. Die mobilen Hilfsteams versorgen tausende Flüchtlinge, die nicht in Lagern untergebracht sind, mit essentiellen Hilfsgütern.

Seit Anfang Oktober 2019 unterstützt außerdem ein DRK-Logistikexperte die Nothilfeaktivitäten des Roten Kreuzes in Bosnien und Herzegowina.

Das Projekt

Region: Bihać, Kanton Una-Sana
Projektvolumen: 196.100 Euro
Laufzeit: 1. Oktober 2019 bis 31. Dezember 2019
Finanzierung: Fontana Stiftung, Latter-Day Saint Charities, Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte, DRK Landesverband Westfalen-Lippe, Walter und Marga Boll-Stiftung, und Spenden
Sachspende: Zalando
Partner: Rotes Kreuz von Bosnien und Herzegowina
Ziel: Beitrag zur Grundversorgung von Menschen auf der Flucht in der Region Bihać


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