Gruppe von Katastrophenhelfern
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Hochwasserschutz mittelgroßer Küstenstädte Vietnams

Vietnams Küstenstädte werden immer häufiger von extremen Wetterereignissen heimgesucht. Zunehmende Starkregenfälle und Überschwemmungen bedrohen Felder und Siedlungen. Ärmere Menschen in diesen Gebieten sind von den Folgen besonders betroffen.

Ihre Spende hilft

Für 20 € helfen Sie fünf Rettungswesten für Erwachsene anzuschaffen. 

Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) und dem vietnamesischen Bauministerium wurde ein Programm geschaffen, das lokale Behörden, Nachbarschaften und Schulen bei der Katastrophenvorsorge speziell gegen häufigere und heftigere Überschwemmungen städtischer Gebiete unterstützt.

Das Rote Kreuz arbeitet mit lokalen Gemeinden und Verwaltungen daran, das Katastrophen-Risikomanagement zu verbessern. Die GIZ unterstützt die Städte dabei, die Entwässerungsplanung an stärkere Regenfälle anzupassen und verbessert die institutionelle Organisation von Frühwarnsystemen. Sie leistet außerdem Politikberatung auf nationaler Ebene, für die die Arbeit des Roten Kreuzes wertvolle Erfahrungen liefert.

Dazu dienen folgende Projektbausteine:

Hilfspaket
Ihre Spende hilft!

Mit 80 € ermöglichen Sie die Basis-Ausrüstung für den kommunalen Such- und Rettungsdienst (pro Team)

  • Projektziele

    Alle Beteiligten in den Provinzen Phu Yen und Binh, den Städten Tuy Hoa und QuyNhon sollen sich der Risiken des Klimawandels, insbesondere durch extreme Wetterereignisse und Überflutungen bewohnter Gebiete bewusst werden und gemeinsam Lösungen finden und Maßnahmen durchführen, um auf solche Ereignisse besser vorbereitet zu sein.

    1. Provinz- und Stadtverwaltungen werden in die Lage versetzt, mit den Risiken und Folgen des Klimawandels und wetterbedingten Katastrophen besser fertig zu werden.
    2. Gefährdete Stadtteile sind über die Risiken und Maßnahmen bei Überflutungen ihres Stadtgebiets informiert.
    3. Örtliche Schulen sind über wetterbedingte Klimafolgen informiert und auf mögliche entsprechende Notfälle vorbereitet.
  • Mit Provinz- und Stadtverwaltungen gemeinsam planen und vorbereiten

    Lokale Behörden und Komitees für Katastrophen-Risikomanagement erhalten das Wissen und die Fähigkeiten, auf klimabedingte Katastrophen zu reagieren. Durch praktische Katastrophenübungen werden die vorhandenen Stärken und Schwächen analysiert und verbessert. Notfallpläne und Gefährdungs- bzw. Evakuierungskarten werden gemeinsam erstellt oder verbessert. Das Vietnamesische Rote Kreuz richtet lokale Katastrophen-Einsatzteams ein und stattet diese mit entsprechender Ausrüstung aus, bzw. organisiert Auffrischungskurse der bereits bestehenden Teams in Phu Yen und Binh Dinh. 

    Auch die Anwohner werden für die Risiken infolge des Klimawandels und den Katastrophenschutz sensibilisiert und geschult. Mit Unterstützung des Roten Kreuzes analysieren sie typische und künftige Risiken für ihren Stadtteil, aber auch ihre eigenen Kapazitäten. Sie entwickeln Handlungsanleitungen für Haushalte, mit deren Hilfe diese im Katastrophenfall rascher reagieren können. Örtliche Besonderheiten und besondere Bedürfnisse von Frauen und Menschen mit Behinderungen werden berücksichtigt. Am Ende des Projekts werden die erworbenen Fähigkeiten in Katastrophenschutzübungen getestet.

  • Schulleitungen, Lehrer und Schüler auf Notfälle vorbereiten

    Mit speziellen Aktionstagen und Projekten werden die Schüler für Klimafolgen und dadurch entstehende extreme Wetterereignisse sensibilisiert. Die Schulen erhalten Informations- und Erste-Hilfe-Material und bereiten sich mit Notfallplänen, klarer Aufgabenverteilung sowie Erste-Hilfe- und Schwimmkursen auf Katastrophen vor.

Das Projekt

Region: Vietnam, Zentrale Küstenregion, Provinz Binh Dinh und Phu Yen
Laufzeit: 01. Dezember 2013 - 30. April 2016 
Projektvolumen: 419.659 Euro
Finanzierung: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Partner: Vietnamesisches Rotes Kreuz (VNRC), Bewohnerkomitees, Komitees für Katastrophenrisikomanagement (CDRM) auf Provinz-, Stadt- und Bezirksebene
Zielgruppe: rund 6500 Menschen, davon rund 500 haupt- und ehrenamtliche Behörden- und Rot-Kreuz-Mitarbeiter, rund 3600 Anwohner und 2400 Schüler und Lehrer in sechs bezirklichen Schulen


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