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Sri Lanka: Hilfe nach Erdrutschen und Überschwemmungen

Ein ungewöhnlich starkes tropisches Tiefdruckgebiet über dem Golf von Bengalen hat zu starken Regenfällen in Sri Lanka geführt. Die Regenmassen lösten flutartige Überschwemmungen und verheerende Erdrutsche aus. Tausende Menschen, vor allem an der Westküste des Inselstaates, sind von den Fluten und Erdrutschen betroffen. Das Deutsche Rote Kreuz zusammen mit seiner Schwestergesellschaft, dem Sri-lankischen Roten Kreuz (SLRK) und mit finanzieller Unterstützung durch das Auswärtige Amt (AA) hilft den betroffenen Menschen mit lebenssichernden Hilfsgütern sowie bei der Wiederherstellung von Wasser- und Sanitäranlagen.

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Sri Lanka: Von Katastrophen und Bürgerkrieg gebeutelt

Der Inselstaat an der Ostküste von Südindien wurde in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder von großen Katastrophen heimgesucht. Schon früher hat das DRK das Sri-lankische Rote Kreuz nach Naturkatastrophen, beim Wiederaufbau nach dem Tsunami 2004 und während des Bürgerkrieges unterstützt. Auch nach den starken Regenfällen im Mai 2016 war das DRK erneut zur Stelle, um den Menschen in Sri Lanka zu helfen.

Überschwemmungen und Erdrutsche

Die ungewöhnlich starken Regenfälle an der Westküste von Sri Lanka haben zu großflächigen Überschwemmungen an beiden Seiten des Kelani Rivers geführt. Fast 500.000 Menschen waren unmittelbar von den Fluten betroffen und mussten ihre Häuser verlassen. Noch kritischer ist die Lage in dem Berg-Distrikt Kegalle, hier haben Erdrutsche drei Bauerndörfer fast komplett zerstört. Hunderte Menschen wurden verschüttet, verletzt und getötet. Tausende betroffene Menschen haben alles verloren und müssen in Notlagern leben. Ihre Häuser wurden von den Geröllmassen zum Teil vollständig zerstört und viele Felder sind unbenutzbar geworden.

DRK stellt Hilfsgüter für Flut- und Erdrutschopfer bereit

Das DRK unterstützt die Menschen mit lebenssichernden Hilfsgütern wie Kleidung, Küchensets, Matten und Zelten. Für sauberes Trinkwasser und sanitäre Versorgung sorgen die bereitgestellten Wassertanks und Latrinen. Zusätzliche Rettungsboote, Schwimmwesten und Erste-Hilfe-Kits für die Helfer des Sri-lankischen Roten Kreuzes sollen beschafft werden, damit diese in Zukunft noch schneller, gezielter und sicherer Hilfe leisten können.

Das Projekt

Projektvolumen: 420.000 Euro
Finanzierung: Auswärtiges Amt und Spenden
Partner: Sri-lankisches Rotes Kreuz und Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften
Zielgruppe: Flut- und Erdrutschopfer im Westen von Sri Lanka

 

 

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