Handwerker beim Bau Gero Breloer/ DRK
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Hilfe nach dem Taifun

Im November 2013 traf der Taifun Haiyan die Inselgruppe der Visayas auf den Philippinen. Millionen Menschen waren von den Auswirkungen und Schäden betroffen. Das Deutsche Rote Kreuz reagierte innerhalb von 24 Stunden, setzte ein Nothilfe-Programm in Bewegung und unterstützt seither beim Wiederaufbau von Infrastruktur und Wiederherstellung der Lebensgrundlagen.

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Mit 40 € wird ausreichend Sand und Kies für den Bau zweier Häuser bereitgestellt. 

Der Taifun Haiyan, der im November 2013 über die Inselgruppe der Visayas hinwegfegte, hatte verheerende Auswirkungen auf das Leben auf den Philippinen. 16 Millionen Menschen waren insgesamt betroffen, mehr als 7.000 von ihnen verloren ihr Leben, 4,1 Millionen wurden heimatlos und 1,1 Millionen Häuser wurden beschädigt oder komplett fortgerissen. Außerdem wurden unzählige Felder und Saatgut vernichtet, sodass rund zwei Drittel der Bauern ihre Haupteinkommensquelle verloren. Seit Tag eins nach dem Wirbelsturm unterstützt das DRK die Menschen vor Ort. In der Nothilfephase lauteten die ersten Ziele: Versorgung mit Hilfsgütern, Wasser und Nahrung. Auch sogenannte Cash Grants wurden vom DRK als Finanzhilfen organisiert, mit denen die Betroffenen selbst entscheiden können, welche Waren sie zur Deckung des Nötigsten beziehen möchten.

Wiederaufbau und Stärkung der Resilienz in fünf Regionen

Drei Jahre nach dem verheerenden Super-Taifun hat das DRK zwei der fünf Wiederaufbauprojekte bereits abgeschlossen. So konnten die Existenzgrundlagen der betroffenen Bevölkerung wiederhergestellt und langfristig geschützt werden. Sowohl die abgeschlossenen als auch die laufenden Maßnahmen in den Provinzen Leyte, Cebu, Capiz und Antique zielen darauf ab, die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) der kommunalen Gemeinschaften zu stärken, damit sich die Menschen rasch von den Belastungen des Wirbelsturms erholen und künftige Katastrophen besser bewältigen können. Hier verknüpft das DRK die Bereiche Shelter (erweiterbare an die lokale Bauweise angepasste Holzhäuser), Livelihood (Wiederherstellung der Lebensgrundlagen), Wasser- und Sanitärversorgung, Rehabilitation der Infrastruktur und Katastrophenvorsorge. Durch die Unterstützung des Auswärtigen Amtes kann das DRK zusammen mit dem Philippinischen Roten Kreuz auch nach dem Abschluss des Wiederaufbaus in der betroffenen Region weiter Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge, wie die Verbesserung von Frühwarnsystemen, umsetzen. Auf diese Weise konnte das Deutsche Rote Kreuz mit seinen Partnern bereits vielen Menschen in den betroffenen Provinzen helfen. Die erbrachten Leistungen und Maßnahmen wurden individuell auf die Bedürfnisse der Menschen angepasst.

Maßnahmen greifen bereits

Von den genannten Maßnahmen profitierten die Philippinen auch im Oktober 2016, als Taifun Haima fast genau drei Jahre nach Haiyan das Land traf. Martina Schloffer, Leiterin des DRK-Büros in Manila äußerte sich dazu wie folgt: „Die Menschen auf den Philippinen haben aus Haiyan gelernt. Gemeinsam mit den Helfern des Roten Kreuzes und anderer Organisationen wurden die Vorsorgemaßnahmen landesweit stetig verbessert und weiter entwickelt.“ Rund 160.000 Menschen konnten auf diese Weise schnell aus der Gefahrenzone von Haima evakuiert werden.

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Geleisteter Wiederaufbau drei Jahre nach dem Taifun

Drei Jahre nach dem Taifun hat das DRK bereits folgende Wiederaufbau-Maßnahmen umgesetzt:

  • Bau von über 4.600 einfachen Wohnhäusern (Shelter)
  • Reparatur von über 6.400 Häusern
  • Bau von über 2.300 Latrinen
  • Unterstützung von rund 27.400 Haushalten durch Sicherung der Lebensgrundlagen (Auszahlung von Bargeldbeträgen und Weiterbildungsmaßnahmen)
  • finanzielle Starthilfe für über 10.000 Menschen
  • Entrepreneur Schulungen für über 2.500 Personen
  • Hygieneaufklärung für über 23.000 Menschen
  • 205 Maßnahmen zur Rehabilitierung von Wasserversorgungsstrukturen (Pumpen, Leitungsnetzen, Kanälen etc.)
  • Instandsetzung von 11 Schulen oder Gesundheitsstationen
  • Katastrophenschutz-Vorsorgemaßnahmen für 55 Gemeinden
  • Rekrutierung von ca. 5.000 freiwilligen Rotkreuz-Helfer-Teams in jeder Gemeinde

Das Projekt:

Land: Philippinen
Region: Inselgruppe Visayas
Durch den Taifun Betroffene: 16 Millionen, über 7000 Tote
Sachschaden: 1.1 Millionen beschädigte Häuser, davon 50 % komplett zerstört
Finanzierung des Wiederaufbaus: Amerikanisches RK, Kanadisches RK, Französisches RK, Österreichisches RK, Schweizerisches RK, Belgisches RK - Flandern, Hongkong RK, EU-Kommission, Spenden
Partner: Philippinisches Rotes Kreuz


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