Pakistan – Hilfe nach dem Beben
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Pakistan: Hilfe nach dem Beben

Ende Oktober 2015 wurde der Nordwesten Pakistans von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,5 erschüttert. Das Deutsche Rote Kreuz hilft, sowohl die ersten Schäden als auch die langfristigen Folgen zu beheben.

Erfährt man in den Medien von einem Erdbeben, hört man meist von den direkten Folgen, die die Katastrophe hinterlassen hat. Doch häufig genug werden weitere fatale Schäden erst Wochen nach dem Unglück sichtbar. So auch in Pakistan, als im Oktober 2015 ein Erdbeben den Nordwesen des Landes verwüstete. Mehr als 2.000 Menschen wurden verletzt, 280 verloren ihr Leben, und über 98.000 Häuser wurden beschädigt.

Der Pakistanische Rote Halbmond (PRC) war damals sofort im Einsatz, leistete Erste Hilfe und verteilte Hilfsgüter - mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes. Am schlimmsten betroffen waren die Provinz Khyber Pakhtunkhwa und das Gebiet F.A.T.A. an der afghanischen Grenze. Zahlreiche Strom- und Kommunikationsverbindungen brachen zusammen, beschädigte Straßen und einsetzende winterliche Schneefälle machten einige betroffene Regionen schwer zugänglich für Hilfe von außen.

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Mit 40 € können wir einer Schulklasse ein Erste-Hilfe-Set bereitstellen.

Vorbereitung und Erfahrung helfen im Notfall

In einer schwierigen Situation wie dieser greift die Erfahrung und das Netzwerk des Deutschen Roten Kreuzes, das auch in Pakistan hervorragend funktioniert. In dem Land arbeitet das DRK in drei Büros mit internationalen Delegierten und über 30 lokalen DRK-Mitarbeitern. Dadurch war es möglich, den Pakistanischen Roten Halbmond sofort bei der Nothilfe für die Betroffenen des Erdbebens zu unterstützen. Bereits im Jahr zuvor hatte das DRK als Maßnahme zur Katastrophenvorsorge in der Provinz Khyber Pakthkunkhwa Nothilfepakete mit Zelten, einem kleinen Ofen und weiteren Hilfsmitteln seinem Partner bereitgestellt. Diese konnten dann kurz nach der Katastrophe an 223 betroffene Familien in der stark beschädigten Region Shangla ausgegeben werden. Über 880 Familien in den stark geschädigten Distrikten Shangla und Chitral erhielten außerdem Einmal-Bargeldzahlungen (Cash Transfer Programming), um ihren täglichen Bedarf an Lebensmitteln, Medizin, Kleidung, Schulmaterialien und vielem mehr zu decken. Dies stärkt letztlich auch die lokalen Märkte in den betroffenen Dörfern und sichert so ein Stück Alltag in dieser Ausnahmesituation. In die diversen Aktivitäten miteingebunden waren viele Freiwillige des Pakistanischen Roten Halbmonds. Sie waren in den letzten Jahren darin geschult worden, z.B. Erste Hilfe zu leisten, den Hilfsbedarf zu ermitteln und Verteilungen an Bedürftige zu organisieren.

Einwohner der Erdbebenregion
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Mit 100 € stellen wir 20 Familien in Not je einen Wasserkanister zur Verfügung. 

Hilfsgüter und Werkzeuge für Notunterkünfte

Die Hilfe nach einem Erdbeben muss vor allem eines sein: schnell. Deshalb waren die Helfer des Pakistanischen Roten Halbmonds schon kurz nach der Katastrophe vor Ort und verteilten an 1.940 Familien Hilfsgüter und Werkzeuge zum Bau von Notunterkünften. Zusätzlich sicherten "Emergency-Response-Teams" die medizinische Erstversorgung von 3.400 Betroffenen und brachten Notfälle in die Krankenhäuser der Gegend. Insgesamt werden im Rahmen dieser Nothilfeoperation über 5.000 Familien in Khyber Pakhtunkhwa, FATA und Gilgit Baltistan mit Notunterkünften, Nahrungsmitteln, Hilfsgütern und Finanzhilfen unterstützt sowie von mobilen Gesundheitsteams versorgt.

Das Projekt

Region: Provinz Khyber Pakhtunkhwa, Distrikte Shangla und Chitral
Finanzierung: Spenden (DRK)
Partner: Pakistanischer Roter Halbmond


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