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Pakistan: Gemeindeorientierte Katastrophenvorsorge

Erdrutsche, Fluten und Erdbeben: Die nordwestpakistanische Provinz Khyber-Pakhtunkhwa war in den letzten Jahren verstärkt von Katastrophen betroffen, gerade auch die Distrikte Kohistan und Shangla. Beide zählen zu den ärmsten Regionen Pakistans, eine funktionierende Katastrophenvorsorge gibt es dort nicht. Deshalb unterstützt das Deutsche Rote Kreuz 36 Gemeinden dabei, sich besser auf diese Ausnahmesituationen vorzubereiten.

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Mit 40 € können wir einer Schulklasse ein Erste-Hilfe-Set bereitstellen.

  • Die Selbsthilfekräfte der Bevölkerung stärken

    Die Menschen in Kohistan und Shangla sind kaum in der Lage, sich nach Katastrophen schnell wieder zu regenerieren, denn es fehlen ihnen die notwendigen wirtschaftlichen Mittel, aber auch die Kapazitäten und das Wissen, um sich im Notfall selbst zu helfen. So können auch vergleichsweise kleine Naturkatastrophen schwerwiegende, langanhaltende Auswirkungen haben. Das vom Deutschen Roten Kreuz und dem Pakistanischen Roten Halbmond durchgeführte Projekt zur Vorbereitung auf den Katastrophenfall (preparedness) zielt deshalb darauf ab, die Selbsthilfekräfte der Gemeinden zu erhöhen. So können sich mehr als 30.000 Bewohner im Projektgebiet künftig besser vor den unmittelbaren Auswirkungen einer Naturkatastrophe schützen.

  • Notfallpläne, Schulungen und Hilfsgüter

    In neu gegründeten Gemeindekomitees entwickeln engagierte Gemeindevertreter Notfallpläne, die an die individuellen Bedingungen vor Ort und die Bedürfnisse der Menschen angepasst sind. Zudem finden in den Dörfern und Schulen Trainings für die Bewohner, aber auch die Mitarbeiter und freiwilligen Helfer des Pakistanischen Roten Halbmonds statt – zum Beispiel zum Thema Vorbereitung auf den Katastrophenfall. Dabei stellen die Teilnehmer unter anderem Evakuierungsrouten und potentielle Zufluchtsorte heraus. Darüber hinaus werden vorsorglich Hilfsgüter wie Decken und Küchensets in den lokalen Zweigstellen des Pakistanischen Roten Halbmonds eingelagert, damit betroffene Familien im Katastrophenfall schnell mit dem Nötigsten versorgt werden können.

  • Gesundheit hilft den Menschen sich zu regenerieren
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    Mit 90 € kann ein Freiwilliger in Gesundheit und Hygiene geschult werden, der bis zu 3.000 Bewohner weiterbilden kann.

    Auch der Bereich Gesundheit und Hygiene – sowohl im Alltag, als auch im Katastrophenfall – ist ein wesentlicher Teil des DRK-Projekts. Rothalbmondhelfer sensibilisieren die Menschen in Kohistan und Shangla für Gesundheitsthemen und informieren sie mithilfe von Schulungen. So erfahren die Betroffenen durch Hygieneaufklärung, wie sie sich mit einfachen Mitteln vor Krankheiten besser schützen können. Darüber hinaus erhalten sie Informationen zur gesunden Lebensführung und Materialien wie etwa Seife. Im Falle einer Katastrophe werden so die hygienebedingten Krankheitsfälle reduziert und die Menschen können sich schneller erholen.

    Das Projekt hat auch eine (englischsprachige) eigene Facebobook-Seite: https://www.facebook.com/Community-Based-Preparedness-Project-in-Shangla-and-Kohistan-KP-Pakistan-1167874706564061/timeline

  • Das Projekt

    Region: Provinz Khyber-Pakhtunkhwa
    Projektvolumen: 899.919 Euro
    Finanzierung: Auswärtiges Amt und Deutsches Rotes Kreuz (Spenden)
    Partner: Pakistanischer Roter Halbmond

     

     

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