Uganda: Überschwemmungen zerstören die Lebensgrundlagen Ugandisches Rotes Kreuz/DRK
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Soforthilfe nach schweren Überschwemmungen in Uganda

Seit Oktober 2019 treten in Uganda schwere Regenfälle auf. Die weit verbreiteten Überschwemmungen und Erdrutsche haben zur Zerstörung öffentlicher Infrastrukturen, Siedlungen und landwirtschaftlicher Flächen geführt. Das DRK hilft mit direkten Bargeldhilfen und Sachleistungen. 

Uganda: Überschwemmungen und Erdrutsche bedrohen Lebensgrundlagen

Seit Oktober dieses Jahres treten in Uganda schwere Regenfälle auf. Die weit verbreiteten Überschwemmungen und die damit verbundenen Erdrutsche haben zur Zerstörung öffentlicher Infrastrukturen, Siedlungen und landwirtschaftlicher Flächen geführt.

Für die betroffenen Landwirte bedeuten diese Folgen der Überschwemmungen den Einbruch der Ernteerträge und damit den Verlust der Lebensgrundlagen. Die Situation hat sich Ende November noch einmal zusätzlich verschlechtert. Insgesamt sind mehr als 62.000 Haushalte (rund 370.000 Menschen) in Uganda von der Katastrophe betroffen. Mit der Zerstörung von Ackerland, Ernte und Vieh besteht ein großes Risiko der Nahrungsmittelknappheit in den betroffenen Gemeinden.

 

Überschwemmungen in Uganda erhöhen die Gefahr von Infektionskrankheiten

Die weit verbreiteten Schäden an Latrinen und Wasserquellen verstärken die Möglichkeit eines Ausbruchs von Durchfallerkrankungen wie Cholera und die Gefahr, dass Malariafälle, einschließlich anderer vektorübertragener Krankheiten auftreten.

Mehr als 12.000 Haushalte sind durch die Überschwemmungen bereits betroffen. Viele Menschen haben ihre Häuser und ihren kompletten Hausstand verloren. Die wenigen Familien, die versucht haben nach Hause zurückzukehren, stehen vor mehreren Herausforderungen: Mangel an sicheren Unterkünften, Nahrungsmittelknappheit, unzureichende Sanitärinfrastrukturen und sichere Wasserversorgung.

 

Das DRK hilft mit Sachleistungen und Bargeldhilfen

Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt seine Schwestergesellschaft, das Ugandische Rote Kreuz, bei Soforthilfemaßnahmen, um den humanitären Bedarf der betroffenen Menschen in Uganda zu decken. Insgesamt werden 1.218 Haushalte (rund 7.000 Menschen) im Osten des Landes mit Verteilungen von Notfall-Planen und Non-Food-Artikeln wie Decken, Moskitonetzen, Küchen Sets, Seife, etc. versorgt sowie der besondere Bedarf für Mädchen und Frauen adressiert. Die Hilfen werden zum Teil über direkte Bargeldleistungen geleistet oder als Sachleistungen verteilt. 

Update im Januar 2020: 245 von den Überflutungen betroffene Familien haben in Mbale Bargeldtransfers erhalten. Damit können sie, angepasst an spezielle Bedürfnisse, das für sie Notwendige erwerben. Das Bargeld ist eine Ergänzung zu den Hilfsgütern, welche bereits vor Weihnachten im Rahmen der Nothilfe verteilt wurden.

Das Projekt

Region: Uganda, 4 Distrikte im Osten (Tororo, Butaleja, Busia und Kumi/Bukedea
Projektvolumen: 106.400 €
Laufzeit: Dezember 2019 – Februar 2020
Finanzierung: Auswärtiges Amt und Spenden
Partner: Ugandisches Rotes Kreuz


Hilfe für Betroffene in Namibia Aapo Huhta/ Finnisches Rotes Kreuz

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