Kajsa Sjölander, Photography, Rose+Sjölander, Will Rose, Will Rose Photo W. Rose & K. Sjölander/IFRC
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Uganda: Nothilfe für geflüchtete Menschen

Nach dem erneuten Ausbruch von Kämpfen zwischen südsudanesischen Regierungskräften und bewaffneten Gruppen im Juli 2016 sind wieder zehntausende Menschen auf der Flucht in die Nachbarländer – vor allem nach Uganda. Bisher waren in Uganda bereits ca. 230.000 Vertriebene untergebracht, nach den jüngsten Ereignissen sind weitere 53.000 Flüchtlinge eingetroffen. Das bringt das Land an die Grenzen seiner Kräfte: Für die Südsudanesen gibt es weder genug Unterkünfte, noch kann eine ausreichende Versorgung gewährleistet werden. Dass ein Großteil der Geflüchteten bereits bei der Ankunft an Unterernährung leidet, macht die Lage zusätzlich prekär. Deshalb unterstützen wir gemeinsam mit dem Ugandischen Roten Kreuz die Menschen in Not.

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Mehr als 60.000 Menschen fliehen vor Gewalt im Südsudan

Bei den Geflüchteten handelt es sich fast ausschließlich um Frauen und Kinder, ganze zwei Drittel von ihnen unter 18 Jahre alt. Viele der Ankommenden müssen lange an der Grenze ausharren, bis sie schließlich registriert werden. Da die Aufnahmelager völlig überfüllt sind, müssen viele Menschen schutzlos im Freien übernachten. Schwere Regenfälle und eine mangelnde Wasserversorgung verschlimmern ihre Lage und die Cholera-Gefahr ist hoch.

Nothilfe: Unterkünfte, Wasser und warme Mahlzeiten

Um die Situation an den Grenzübergängen zu entschärfen, unterstützen wir die Registrierung der Flüchtlinge, bringen sie in Flüchtlingscamps und versorgen sie mit warmen Mahlzeiten. Darüber hinaus leisten wir die medizinische Notfallversorgung durch eine Ambulanz.Damit die Geflüchteten eine sichere Unterkunft erhalten, wird mit Unterstützung des DRK derzeit ein neues Aufnahmezentrum in Bidibidi, Yumbe-Distrikt, geplant. Um Krankheiten vorzubeugen, unterstützen wir die Wasser- und Sanitärversorgung und bieten Hygienetrainings an. Dabei berücksichtigen wir besonders die Bedürfnisse von Frauen und Kindern.

Das Projekt

Region: Distrikte Moyo, Adjumani und Yumbe
Projektvolumen: 150.000 Euro
Finanzierung: Spenden
Partner: Ugandisches Rotes Kreuz

 

 

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