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Bessere Gesundheit und Lernbedingungen für Kinder

Dreißig Jahre lang hat ein gewaltsamer Konflikt die Region Karamoja von der Entwicklung im übrigen Uganda abgeschnitten und die Gegend zur rückständigsten Region des Landes gemacht. Seit der Konflikt beigelegt ist, kehrt die vertriebene Bevölkerung in ihre Heimat zurück, dabei ist wichtige Infrastruktur noch nicht am neuen Bedarf ausgerichtet. Schulen und Gesundheitseinrichtungen gibt es nur wenige. Das Rote Kreuz unterstützt die Gemeinden darin, den Bedarf in zehn ländlichen Gemeinden besser decken zu können.

Fahrrad

Mit 100 Euro können wir einen Gesundheitshelfer mit einem Fahrrad ausstatten.

Grundschulbildung durch Lernzentren in den Dörfern

Dank der Initiative der Gemeindemitglieder wurden kommunale Lernzentren in vorhandenen Gemeinschaftshäusern eingerichtet. So können die Kinder eine Grundschulbildung erhalten. Zusammen mit dem Ugandischen Roten Kreuz haben wir dazu in jeder Gemeinde zwei freiwillige Lehrkräfte geschult und mit Fahrrädern, Taschen sowie Lehrmaterial ausgestattet. Je nach Gemeinde unterrichten die freiwilligen Lehrkräfte – die vormals häufig bereits als Lehrer gearbeitet haben – zwischen 40 und 220 Kinder. Auch die Schüler haben wir mit Schreibmaterial, Büchern und Sportartikeln ausgestattet.

Für gesunde Lernbedingungen wurden zuvor in einem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierten Projekt durch die Gemeindemitglieder Latrinen, Handwascheinrichtungen, Abfallgruben sowie Spielplätze eingerichtet bzw. erneuert.

Gesundheitshelfer leisten Erste Hilfe, klären auf und beraten

Ohne medizinische Betreuung und Wissen können harmlose Erkrankungen und Alltagsverletzungen wie Schnittwunden lebensbedrohlich werden. Und wer Gesundheitsrisiken nicht kennt, kann sie nicht vermeiden. Deshalb sollen Gesundheitshelfer in den Dörfern die Widerstandsfähigkeit der Menschen stärken, indem sie Erste Hilfe leisten und beraten, aber vor allem gezielte Gesundheitsaufklärung betreiben.

Schließlich können einige Krankheiten bereits durch persönliche Hygiene und Nahrungsmittelhygiene vermieden werden. Darüber hinaus stellen die Gesundheitshelfer die Verbindung zu den lokalen Gesundheitsbehörden her und fordern Dienstleistungen – etwa Impfungen – für ihre Gemeinden ein.

Wir haben insgesamt 20 Gesundheitshelfer für ihre Aufgabe trainiert und mit notwendigen Materialien wie Erste-Hilfe-Sets ausgestattet. Für Hausbesuche haben sie jeweils ein Fahrrad und Schutzkleidung wie einen Regenmantel erhalten.

Lokale Bevölkerung stellt den Betrieb langfristig sicher

Unser Projekt ist eine Starthilfe. Sobald die Lernzentren und Gesundheitsposten voll funktionstüchtig und die Helfer eingespielt sind, beginnen wir, die Einrichtungen an die lokalen Verantwortlichen der zuständigen Behörden zu übergeben. 

Das Projekt

Region: Karamoja, zehn Gemeinden in den Distrikten Kaabong und Kotido/Abim
Projektvolumen: 50.000 Euro
Finanzierung: DRK-Eigenmittel / Spenden
Partner: Ugandisches Rotes Kreuz

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