Foto: sudanesische Junge vor Latrinenblock Herbert Piel/P!ELmedia/DRK
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Sudan: Gesundheit von Schülerinnen und Schülern fördern

Schlechte hygienische Bedingungen erhöhen im Sudan das Risiko vermeidbarer Krankheiten. Im Osten des Landes leben rund 167.000 Flüchtlinge in abgeschiedenen CampsAufgrund der einfachen Wohnsituation und zu weniger oder defekter Latrinen und Handwaschmöglichkeiten können sich Infektionen in Flüchtlingslagern besonders schnell ausbreiten. Vor allem Kinder sind anfällig. Deshalb verbessert das Deutsche Rote Kreuz mit Unterstützung von Sebapharma die Wasser- und Sanitärversorgung und damit die Hygienebedingungen in den Schulen von drei Flüchtlingslagern und zwei Gastgemeinden im Bundesstaat Kassala.

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16 € reichen aus, um zwei Hygiene-Kits für Kinder zu finanzieren, die z. B. Seife, Zahnbürsten und Zahnpasta enthalten.

Trinkwasser und neue Toiletten für 7.000 Schulkinder

In vielen Schulen des Projektgebiets gibt es keine Latrinen, Trinkwasserstationen oder eine angemessene Abfallentsorgung – ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko für die Schulkinder. Um die Sanitär- und Hygienesituation nachhaltig zu verbessern, errichtet das DRK gemeinsam mit dem Sudanesischen Roten Halbmond in 12 Schulen Latrinenblöcke mit Handwaschmöglichkeiten. Parallel dazu sanieren bzw. bauen wir 14 Trinkwasseranlagen, die die Wasserversorgung der Schulkinder und ihrer Lehrkräfte sichern.

Insgesamt profitieren rund 7.000 Schülerinnen und Schüler, Lehrende sowie deren Familien von den Verbesserungen.

Kinder als Hygiene-Champions

Neben den Lehrkräften nehmen ausgewählte Schulkinder an Trainings rund um die Gesundheit teil, um Hygiene-Promoter zu werden. Dabei legen wir Wert auf kindgerechte Schulungen, die an den Bedürfnissen der jungen Helferinnen und Helfer ausgerichtet sind. Die erwachsenen Hygiene-Promoter und die kleinen „Hygiene-Champions“ geben ihr Wissen an die Personen in ihrem Umfeld weiter und tragen so dazu bei, dass sich das Hygieneverhalten der Kinder und Lehrenden nachhaltig verändert. Neu eingeführte Abfallstationen tragen überdies dazu bei, dass die Schulen sauberer werden. Die wöchentliche Säuberung des Schulgeländes – zum Beispiel durch Müll einsammeln und Fegen – obliegt den Schülern und wird durch die Lehrkräfte organisiert.

Weil die Mädchen und Jungen die verbesserten Hygienepraktiken nicht nur in der Schule anwenden, sondern auch in ihren Familien zuhause zeigen, übernehmen sie eine wichtige Rolle für die Gesundheit in den Gemeinden. Regelmäßige Hygienekampagnen an den Schulen und in der Öffentlichkeit sowie die Verteilung von Hygieneartikeln ergänzen ihr Engagement.

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Mit 200 € sorgen Sie dafür, dass eine Abfallstation eingerichtet werden kann.

Monatshygiene: Mädchen stärken

Ein besonderer Teil der Hygieneschulungen umfasst den Umgang mit dem Thema Menstruation. Bislang gehen viele junge Mädchen während ihrer Periode nicht in die Schule. Die Trainings sollen ihre Kompetenz und Sicherheit stärken, so dass die Schülerinnen durchgehend am Unterricht teilnehmen können. Nicht nur junge Mädchen binden wir zu diesem Thema ein, auch die Jungen der Schule sowie Mütter sprechen wir dazu an.

Das Projekt

Region: Girba, Kassala State
Projektvolumen: 150.000 Euro
Finanzierung: Sebapharma
Partner: Sudanesischer Roter Halbmond

Dieses Projekt ist angebunden an das parallel laufende Projekt „Verbesserung der Hygiene- und Gesundheitssituation von Flüchtlingen und der von Migration betroffenen Gemeinden in Kassala State, Sudan“, das vom Auswärtigen Amt finanziert wird.


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