Neue Schulen in Sudan
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Schulen für eine bessere Zukunft

In Deutschland ist er für viele Kinder eine lästige Pflicht, in Darfur im Sudan hingegen ein großes Glück: der Schulbesuch. Dort sind hunderttausende Menschen vertrieben, darunter viele Kinder. Auf der Flucht können die Mädchen und Jungen keine Schule besuchen. Dabei ist Bildung ihre einzige Chance, sich eine nachhaltige Existenz aufzubauen.

Ihre Spende hilft!

110 € ermöglichen es, eine Schulbank und einen Tisch anzuschaffen, an denen drei Schulkinder sitzen können.

Wir machen Schule

Der gesamte Darfur ist aufgrund jahrelanger bewaffneter Konflikte nur beschränkt zugänglich für internationale Hilfsorganisationen. Trotzdem ist es dem DRK dank der guten Zusammenarbeit mit seiner Schwestergesellschaft, dem Sudanesischen Roten Halbmond, gelungen, ein Schulprojekt und ein Projekt zur Verbesserung der Hygiene umzusetzen.

Kristina Spaar, unsere Länderreferentin für den Sudan, hat sich vor Ort ein Bild von den Projekten gemacht: „Der Zustand vieler Schulen in Darfur ist besorgniserregend. Aus Strohmatten und Holz zusammengeschusterte Strohhütten dienen als Klassenzimmer. Statt an Tischen und Bänken sitzen bis zu 50 Kinder zusammengedrängt auf dem Sandboden. Fenster, Türen oder einen Stromanschluss gibt es nicht. Selbst Latrinen sind keine Selbstverständlichkeit. Und immer wieder fehlt es an Wasser.“ Die Kinder kommen trotzdem in die Schule, denn sie wollen lernen.

Zu Besuch in Al Wifaq

„Wir haben zwölf Schulen identifiziert, die wir in eine gute Lernumgebung verwandeln“, berichtet Kristina Spaar. „Eine ist die Mädchenschule von Al Wifaq. Dort haben wir ein komplettes Klassengebäude gebaut und eingerichtet, ein Wasserreservoir installiert und Handwascheinrichtungen aufgestellt. Demnächst werden noch Latrinen errichtet. Vor unserem Projekt gab es nichts dergleichen.“

Dementsprechend festlich wird Kristina Spaar bei ihrem Besuch der Schule empfangen: Die Mädchen singen, der Schulleiter und der Gemeindevorsteher bedanken sich mit kurzen Reden. Eine Schülerin erzählt, welche Hygieneregeln sie gelernt hat. „Besonders wichtig ist, dass wirklich alle hinter unserer Arbeit stehen, auch die Eltern und die Gemeinden. Denn sie sind für die Pflege der Einrichtung zuständig.“

Bildung für eine bessere Zukunft

Für Kinder in Konfliktgebieten ist der Schulbesuch extrem wichtig. Denn Bildung ist die Grundlage für eine bessere Zukunft – auch unter schwierigsten Lebensbedingungen. Darum freuen wir uns über jede Spende, die Schul- und Hygieneprojekte wie in Darfur möglich macht!


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Foto: Titelbild des Soforthilfe Report

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