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Sudan: Trinkwasser und Hygiene im Nord-Darfur

Der bereits über zehn Jahre andauernde Konflikt im Darfur hat verheerende Folgen für die Bevölkerung. Da Infrastruktur, Dörfer und Felder weitgehend zerstört sind, ist die Versorgung mit Trinkwasser und ausreichenden Sanitäranlagen in weiten Teilen der Region nicht gewährleistet.

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Mit 80 € können für einen Monat Seife und Desinfektionsmittel für eine Schule gekauft werden.

Die schlechte Hygienesituation führt häufig zu vermeidbaren Krankheiten. Trotz der schwierigen Sicherheitslage ist das DRK seit über zehn Jahren durchgehend im Darfur präsent. Es ist seit mehr als 20 Jahren im Sudan tätig und arbeitet dabei eng mit seiner Schwestergesellschaft, dem Sudanesischen Roten Halbmond (SRCS), zusammen.

Sauberes Trinkwasser und Verbesserung der Hygiene

Von Januar 2014 bis Januar 2015 wurde sehr erfolgreich ein Projekt zur Verbesserung der Trinkwasser- und Hygienesituation in der Region Mellit im Nord-Darfur mit Mitteln der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) umgesetzt.

Einige der Projektaktivitäten werden seit März 2015 in sechs Dörfern in Mellit mit insgesamt 19.000 Einwohnern weitergeführt. In drei Dörfern werden die Schulen mit je sechs Latrinen für Schüler und Lehrer versorgt. Um in den Schulen neben der Sanitär- auch die Wasserversorgung sicher zu stellen, werden dort auch Wasserreservoire gebaut.

Schultoiletten und Wassertank in Hilat Hamed im Darfur /Sudan
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Mit 20 € kann Trainingsmaterial für eine Unterrichtseinheit "Ernährung" zur Verfügung gestellt werden. 

Ferner werden 140 besonders bedürftige Haushalte, etwa alleinstehende Frauen und ältere Menschen, mit Materialien und Expertise beim Eigenbau von Haushaltslatrinen unterstützt. In allen Projektdörfern finden Hygienetrainings und Sensibilisierungskampagnen für Umweltschutz und den Umgang mit den Wasserstellen statt. Diese Schulungen richten sich an die Dorfbewohner, aber auch Schüler und Lehrer in den Schulen. Auch die Mitarbeiter und Freiwilligen des Sudanesischen Roten Halbmonds erhalten diese Schulungen, um in Zukunft das Wissen in Auffrischungskursen und bei Hausbesuchen an die Bevölkerung weiterzugeben. Der Aufbau und die Schulung von Wasserkomitees in allen sechs Dörfern soll dazu dienen, dass die Gemeinden auch nach Ende der Projektlaufzeit in der Lage sind, die Latrinen und Wasserstellen vor Verschmutzung zu schützen und instand zu halten.

Das Projekt:

Region: Sudan, Nord-Darfur
Projektvolumen: 138.000 € 
Finanzierung: DRK und DRK-Stiftung Rotkreuz-Auslandshilfe, Spenden
Partner: Sudanesischer Roter Halbmond (SRCS)


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