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Sudan: Hygiene und Sanitärversorgung im Nord-Darfur

Seit mehr als zehn Jahren dauert der Konflikt im Darfur bereits an. Die Folgen sind neben wirtschaftlichen Schäden wie zerstörten Häusern, verwüsteten Feldern und beschädigter Infrastruktur großes menschliches Leid. So mussten unzählige Menschen als Binnenvertriebene ihr Zuhause verlassen. Die vornehmlich von Oktober bis März  herrschende Trockenheit verschlechtert die ohnehin mangelnde Versorgung mit Trinkwasser. Unzureichende Hygienebedingungen führen häufig zu vermeidbaren Krankheiten, da ein Großteil der Basisinfrastruktur – u.a. angemessene Wasser- und Sanitärversorgung – im Konflikt zerstört wurde. Das DRK unterstützt den Sudanesischen Roten Halbmond dabei, die Trinkwasser- und Sanitärversorgung sowie die Hygiene zu verbessern.

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Sauberes Trinkwasser und Verbesserung der Hygiene

Bereits seit Januar 2014 setzt sich das DRK im Darfur für die Verbesserung der Trinkwasser-, Hygiene- und Sanitärsituation ein. Das aktuelle Projekt, als Nachfolgemaßnahme zweier sehr erfolgreicher Projekte ins Leben gerufen, soll vor allem der vom Konflikt betroffenen Bevölkerung im ländlichen Nord-Darfur zugutekommen. So unterstützen wir nun auch die Menschen in den am meisten gefährdeten Siedlungen in Mellit, die bisher nicht in die Wasser- und Hygiene-Projekte des DRK und des Sudanesischen Roten Halbmondes einbezogen wurden.

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Insgesamt leben rund 20.000 Binnenvertriebene in Mellit, denen keine ausreichenden Sanitäreinrichtungen und Gesundheitsdienstleistungen zur Verfügung stehen. Viele Menschen haben keinen Zugang zu Latrinen oder wissen nicht, wie diese zu nutzen und instand zu halten sind. Schlechte hygienische Bedingungen erhöhen das Risiko vermeidbarer Krankheiten, insbesondere für Kinder. Im Projekt wollen wir die Bevölkerung für Hygienepraktiken sensibilisieren, um in den betroffenen Gemeinden bessere Gesundheitsstandards zu erreichen. Darüber hinaus erhalten die Schüler und Lehrer zweier Schulen in Mellit durch den Bau neuer betonierter Wasserreservoirs Zugang zu sicherem Trinkwasser.

Der Fokus des Projekts liegt dabei auf Trainings- und Sensibilisierungsmaßnahmen zu Hygienethemen, an denen Mitarbeiter und Freiwillige des Sudanesischen Roten Halbmondes, aber auch die Bevölkerung teilnehmen. Zusätzlich gibt es Schulungen für Lehrer und speziell angepasste Trainings für Schüler in 26 Schulen im Projektgebiet. Die Aufgabe der jeweils ausgebildeten Mitarbeiter, Freiwilligen, Lehrer und Schüler ist es dann, ihr Wissen an ihre Gemeindemitglieder sowie Familien weiterzugeben und so das Bewusstsein in der Bevölkerung zu erhöhen.

Stärkung des Sudanesischen Roten Halbmonds als Helfer vor Ort

Wir sind seit mehr als 20 Jahren im Sudan tätig und arbeiten dabei eng mit dem Sudanesischen Roten Halbmond zusammen. Zum aktuellen Projekt gehört es ebenso, die Strukturen des Ortsverbands unserer Schwestergesellschaft als wichtigste humanitäre Organisation in der Region zu stärken. So wirkt das Projekt auch langfristig fort.

Das Projekt

Region: Sudan, Nord-Darfur; Mellit
Projektvolumen:
100.000 €
Finanzierung: DRK, Spenden
Partner: Sudanesischer Roter Halbmond (SRCS)

 

 

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