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Somalia: Gestärkt im Umgang mit Risiken und Folgen des Klimawandels

Überschwemmungen und intensive Dürreperioden treffen Somalia, eines der ärmsten Länder der Welt, immer häufiger. Das extreme Wetter und andere externe Faktoren bedrohen die Lebensgrundlage der Menschen.

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Um die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung nachhaltig zu stärken, unterstützt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) den Somalischen Roten Halbmond (SRCS), die Bevölkerung Somalilands gegen die Risiken und Folgen des Klimawandels zu wappnen.

Strukturen der Katastrophenvorsorge aufbauen

Das DRK unterstützt den SRCS beim Aufbau einer langfristigen, gemeindeorientierten Katastrophenvorsorge und bei der Umsetzung von Klimaanpassungs-Maßnahmen. Dadurch sollen in Zukunft die durch Katastrophen verursachten Schäden verringert und die Menschen besser vor den klimabezogenen Gefahren geschützt werden. Etwa 38.000 Menschen in sechs ausgewählten Gemeinden Somalilands profitieren von diesem Projekt.

Um im Falle von Katastrophen schnelle Hilfe vor Ort leisten zu können, werden im Projektgebiet örtliche und regionale Einsatz-Teams gegründet und ausgebildet. Diese Teams gehören zum Hilfeleistungssystem des SRCS. Sie koordinieren die Hilfsmaßnahmen in den Gemeinden und führen Simulationsübungen mit der Bevölkerung durch, damit sie in Zukunft besser auf Katastrophen reagieren kann.

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Mit ca. 30 € können wir eine Familie mit einem Wasserfilter ausstatten. 

Widerstandsfähigkeit der Menschen stärken

Die Existenzgrundlage vieler Menschen in Somaliland ist aufgrund ihrer Armut sehr fragil. Daher sind die Menschen besonders stark von Katastrophen wie der großen Dürre am Horn von Afrika im Jahr 2011 betroffen. Aus diesem Grund versucht das DRK gemeinsam mit dem SRCS, die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung zu stärken, damit sich Extremwetterereignisse in Zukunft weniger gravierend auswirken. Ein entscheidender Ansatzpunkt ist die Aufklärung der Bevölkerung über die Folgen des Klimawandels sowie die Vermittlung von Methoden, sich vor dessen Auswirkungen zu schützen.

Um die Wasserversorgung der Bevölkerung zu sichern, werden gemeinsam mit den Gemeinden sog. Berkads (traditionelle Wasserauffangbecken) saniert und neu gebaut. Lokale Wassermanagement-Komitees stellen sicher, dass die Anlagen gut gepflegt werden und der Wasserzugang nachhaltig bestehen bleibt. Damit das Wasser trinkbar wird, versorgt der SRCS zudem tausende Haushalte mit Wasserfiltern aus Keramik.

Auch Nutztiere und Ernten sind von der extremen Trockenheit betroffen - umso stärker sind unzählige Existenzen den Klimarisiken unterworfen. Daher werden für jede Region passende Einkommensalternativen ausfindig gemacht und gefördert. In der Hafenstadt Berbera wird etwa auf Fischerei, Imkerei oder finanzielle Unterstützung für von Frauen geführte Kleinunternehmen gesetzt. So kann die Abhängigkeit der Menschen von einer einzigen Einkommensquelle gemindert werden, da sie so ein weiteres Standbein für die Sicherung ihrer Existenz erhalten. Diese Diversifizierung senkt das Risiko, das Menschen im Fall von Katastrophen ihr gesamtes Hab und Gut verlieren.

Ausgerüstet mit diesem Wissen und den nötigen Ressourcen sind die Menschen besser gewappnet, um den Risiken des Klimawandels entgegentreten zu können.

Das Projekt

Region: Somaliland, Somalia
Projektvolumen: 900.000 Euro
Finanzierung: Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Kanadisches Rotes Kreuz, Norwegisches Rotes Kreuz, Spenden
Partner: Somalischer Roter Halbmond (SRCS)


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