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Nigeria: Infektionskrankheiten sicher eindämmen

Immer wieder fordern Epidemien in Afrika viele Opfer, so auch in Nigeria. Der Ebola-Ausbruch im Jahr 2014 konnte dort zwar schnell gebremst werden, doch ein mangelhaftes öffentliches Gesundheitssystem, ein Mangel an Trinkwasser und Latrinen sowie unzureichende Hygiene erhöhen das Risiko gefährlicher Krankheitswellen.

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Um Epidemien besser bekämpfen zu können, hat das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam mit seinen Partnern Experten für frühzeitige Erkennung und sichere Eindämmung von Epidemien ausgebildet. Diese tragen nun ihr Wissen weiter und bilden mit unserer Unterstützung Ihrerseits Engagierte aus.

Mehr Experten vor Ort

Im Falle einer Katastrophe sind gut geschulte Ersthelfer vor Ort stets die beste Unterstützung, denn sie helfen durch ihren schnellen, professionellen Einsatz die Folgen zu mindern. So wurden in diesem Sommer 20 erfahrene Freiwillige des Nigerianischen Roten Kreuzes (NRK) sowie Mitarbeiter des Nigerianischen Zentrums für Seuchenbekämpfung darin ausgebildet, Infektionskrankheiten auch unter schwierigen Bedingungen sicher einzudämmen. Diese Experten bilden nun einen Teil ihrer Kollegen aus, um die Menschen in Nigeria im Ernstfall besser zu schützen. Insgesamt werden mit Unterstützung des DRK 80 Ersthelfer in den Regionen Kano, Ibadan und Enugu ausgebildet.

Ausbildung mit breitem Themenspektrum

Ob Cholera, Ebola, Masern oder Lassa-Fieber: Im Falle einer Gesundheitskatastrophe in Nigeria werden die Teilnehmer der Trainings künftig in ihrer jeweiligen Region am Ausbruchsherd einer Epidemie als Katastrophenmanager eingesetzt werden. Ihre Ausbildung umfasst deshalb nicht nur den persönlichen Infektionsschutz, die Errichtung von Isolierstationen und den Umgang mit Dekontaminationsrucksäcken. Die neuen Katastrophenmanager wissen nach der Ausbildung, welche Dinge bei der Pflege und Behandlung von Patienten mit hochansteckenden, lebensbedrohlichen Krankheiten zu beachten sind (barrier nursing) und wie man Kontaktpersonen ermittelt. Gleichzeitig erlernen sie Grundlagen der Epidemiologie sowie der öffentlichen Gesundheitsüberwachung. Weil tödliche Krankheiten oftmals auch mit schweren psychischen Belastungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen einhergehen, steht die psychosoziale Unterstützung mit auf dem Ausbildungsplan.

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Für ca. 20 € kann ein Teilnehmer des Trainings einen Schutzanzug erhalten. 

Das Projekt

Region: Abuja, Kano, Ibadann, Enugu
Finanzierung: Auswärtiges Amt
Partner: Nigerianisches Rotes Kreuz, Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, Missionsärztliches Institut Würzburg, Nigerianisches Zentrum für Seuchenbekämpfung des nigerianischen Gesundheitsministeriums


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