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Marokko: Schutz für Schulkinder in armen ländlichen Gebieten

Nicht nur landschaftlich ist Marokko kontrastreich, auch die Kluft zwischen Arm und Reich ist groß. So lebt jede sechste Familie auf dem Land in absoluter Armut. Die ungleiche Verteilung der Einkommen spiegelt sich unter anderem auch im Zugang der Menschen zu Trinkwasser, Gesundheitsversorgung oder Bildung wider. Doch auch wenn Kinder zur Schule gehen, sind die Bedingungen mangelhaft, oft fehlt es in den Schulen am Nötigsten. Gleichzeitig gibt es in Marokko immer wieder Überschwemmungen oder Erdbeben. Weil Kinder unter diesen Umständen besonders gefährdet sind, unterstützt das DRK den Marokkanischen Roten Halbmond dabei, sie zu besser schützen.

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Schüler, Lehrer und Eltern prüfen, wie ihre Schule sicher wird

Viele Schulgebäude sind baufällig, häufig ohne Wasseranschluss und die Sanitäranlagen sind in schlechtem Zustand. Deshalb überlegen Lehrer, Schüler und Eltern gemeinsam mit den Freiwilligen des Roten Halbmonds, wie sie ihre Schule sicherer gestalten können. Zusammen erarbeiten sie zunächst Risikoanalysen, in denen festgehalten wird, welche Orte oder Bedingungen besonders gefährlich sind – etwa baufällige Toiletten, ein marodes Dach, mangelnde Handwaschgelegenheiten oder fehlende Evakuierungsrouten. Anhand der Analysen identifiziert die Gruppe dann Maßnahmen, wie ein besseres und sicheres Lernen möglich wird. Je nach den Gegebenheiten vor Ort werden dann Evakuierungsrouten ausgewiesen, Feuerlöscher installiert oder Sanitäranlagen renoviert.

Katastrophenvorsorge: Erste-Hilfe-Kurse und Notfallteams

Um im Notfall schnell helfen zu können, nehmen die Kinder, Jugendlichen und Lehrer an Erste-Hilfe-Kursen teil. Gerade in entlegenen Gebieten, in denen die medizinische Versorgung schlecht ist, kann das Leben retten.  Außerdem erhalten Freiwillige des Marokkanischen Roten Halbmonds eine Katastrophenschutz-Ausbildung. Sie lernen beispielsweise, die Bevölkerung im Ernstfall schnell und effektiv zu warnen, Menschen zu evakuieren und zu retten, aber auch Aufräumarbeiten einzuleiten. Die geschulten Helfer bilden dann sogenannte Notfallteams und können im Katastrophenfall schnell professionelle Hilfe leisten. Zudem statten wir die neuen Teams mit Schutzkleidung und Ausrüstung aus.

Länderübergreifendes Projekt fördert Austausch und Kooperation

Das Projekt findet gleichzeitig in vier Ländern der Region statt: im Libanon, in Ägypten, im besetzten Palästinensischen Gebiet und in Marokko. So erhalten die einzelnen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften die Gelegenheit, sich auszutauschen und voneinander zu lernen.   

Das Projekt

Region: Marokko, Libanon, Ägypten und besetztes Palästinensisches Gebiet
Projektvolumen: 1,4 Millionen Euro
Finanzierung: BMZ und Spenden
Partner: Marokkanischer Roter Halbmond

 

 

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