Liberia: Unterstützung für ehemaliges Ebola-Gebiet
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Liberia: Unterstützung für ehemaliges Ebola-Gebiet

Der Stadtteil West Point ist eines der ärmsten Viertel von Liberias Hauptstadt Monrovia. Seinen Bewohnern fehlt der Zugang zu Bildung und beruflichen Perspektiven und die Nachwirkungen der Ebola-Epidemie sind nach wie vor präsent. Deshalb unterstützt das Deutsche Rote Kreuz die Bevölkerung dabei, die gesellschaftlichen Folgen der Ebola-Epidemie zu bewältigen.

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Nachdem im Sommer 2015 nur noch vereinzelt Fälle der Infektionskrankheit Ebola auftraten, erklärte die WHO mittlerweile Liberia für Ebola-frei. Mehr als 10.000 Menschen hatten sich in dem westafrikanischen Land mit Ebola infiziert, etwa die Hälfte von ihnen verstarb. Viele Menschen verloren durch die Epidemie und deren gesellschaftlichen Folgen ihre Einkommensgrundlage. Das ohnehin marode Gesundheitssystem ist durch die Epidemie weitgehend zusammengebrochen.
Und noch immer fehlt es an ausreichender Aufklärung über Hygienemaßnahmen, welche einen Ausbruch von Infektionskrankheiten vorbeugen können. Besonders betroffen waren die Einwohner des Viertels West Point in Monrovia. Das Viertel West Point befindet sich auf einer etwa einen Kilometer langen Halbinsel an der Mündung des Mesurado-Flusses. Dort leben etwa 75.000 Einwohner, von denen die meisten nur geringe berufliche Perspektiven haben, weil die wenigsten eine Ausbildung genossen.

Auch nach Ebola vor Ort

Das Deutsche Rote Kreuz bleibt auch nach Beendigung der akuten Ebola-Nothilfe-Maßnahmen in Liberia. Gemeinsam mit dem Liberianischen Roten Kreuz hilft das DRK den Bewohnern von West Point dabei, ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. So erhalten  Frauen nach erfolgreicher Bewerbung die Möglichkeit, in verschiedenen Berufen ihrer Wahl geschult zu werden. Nach erfolgreicher Absolvierung ihrer Ausbildung erhalten die Frauen gemäß deren Interesse und Kapazitäten entweder materielle Unterstützung zur Existenzgründung oder werden an potentielle Arbeitgeber vermittelt.

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Frauen-Projekt in Liberia

Gewaltprävention und Gesundheitsaufklärung

Workshops zu Gewaltprävention und zum respektvollen Umgang miteinander sollen sowohl Frauen als auch Männer erreichen. Mit Aufklärung und Informationen zu Hygienemaßnahmen und zum Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten und Drogenmissbrauch zielt das DRK darauf ab, das Bewusstsein der Bevölkerung gegenüber allgemeinen Gesundheitsrisiken zu stärken. Durch verbesserte Hygienepraktiken und Kenntnisse der Übertragungswege von Infektionskrankheiten sollen die Risiken eines erneuten Ausbruchs einer Epidemie reduziert werden. Psychosoziale Betreuung für Menschen, die eine Ebola-Erkrankung überlebten, einschließlich der Familien, sowie Aufklärung und Anti-Stigmatisierungs-Kampagnen helfen den Betroffenen bei der Reintegration in ihre Gemeinschaft.

Das Projekt 

Ort: West Point, größter Slum in Liberia‘s Hauptstadt Monrovia
Projektvolumen: 285.000 EUR
Finanzierung: DRK
Partner: Liberianisches Rotes Kreuz (LNRCS), Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK)
Zielgruppe: 200 sozial benachteiligte Frauen und ihre Familien


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