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Liberia: Kampf gegen Ebola

Die Provinzen Margibi und Grand Cape Mount liegen im Nordwesten Liberias und waren von Ebola schwer betroffen. Das ohnehin schon marode Gesundheitssystem wurde durch die Epidemie schwer erschüttert, und bis heute sorgen schlechte hygienische Bedingungen und unzureichendes Wissen für die Gefahr eines erneuten Ausbruchs. Deshalb ist das Deutsche Rote Kreuz vor Ort und hilft, die Missstände zu verbessern. 

Bitte helfen Sie den Menschen in Not!

Ihre Spende hilft den südsudanesischen Flüchtlingen in Uganda

Bessere Hygiene, mehr Wissen

Erst zog sich die schwere Infektionskrankheit Ebola durch die westafrikanischen Staaten Sierra Leone, Guinea und Liberia, bevor sie ihren Weg in die Berichterstattung der internationalen Medien fand. Doch während das Medieninteresse inzwischen wieder abgeflaut ist, sind vor Ort weiterhin dringende Maßnahmen notwendig, um zum einen den erneuten Ausbruch des Virus zu vermeiden, und zum anderen die Auswirkungen der Epidemie in den Griff zu bekommen. Das DRK unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Liberianischen Roten Kreuz die Bevölkerung von Margibi und Grand Cape Mount dabei, die Folgen von Ebola zu verarbeiten und sich besser gegen zukünftige Epidemien zu wappnen.

Damit sich die Menschen zukünftig besser gegen Infektionskrankheiten schützen können, setzt das DRK seine Hilfe für die Bevölkerung in Margibi und Grand Cape Mount an mehreren Punkten an. Das DRK ...

  • unterstützt beim Bau von Latrinen und Trinkwasserbrunnen
  • moderiert die Gründung lokaler Wasser- und Hygiene-Komitees, deren Gemeindemitglieder sich eigenverantwortlich um die Instandhaltung der Wasser- und Sanitäreinrichtungen kümmern
  • verteilt Hygiene- und Gesundheitskits
  • klärt in Workshops  über Hygienemaßnahmen, Infektionswege und Infektionsschutz auf.


Die psychosoziale Unterstützung von Ebola-Überlebenden und ihren Familien ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Arbeit des DRK in Liberia. Denn Ebola-Überlebende, Waisen und Angehörige werden aus Angst und Unwissen von der Gemeinschaft stigmatisiert und ausgeschlossen. Psychosoziale Unterstützung für die Betroffenen und Aufklärungskampagnen in den Gemeinden helfen dabei, einstige Ebola-Betroffene zun reintegrieren und ihre Not zu lindern.


Vermittlung von Kenntnissen

Hilfe zur Selbsthilfe ist ein wichtiger Aspekt der DRK-Arbeit in Margibi und Grand Cape Mount. Deshalb schulen wir Mitarbeiter des Liberianischen Roten Kreuzes im Umgang mit Infektionskrankheiten wie Ebola, und Cholera. Außerdem vertiefen wir bei Mitgliedern der Gemeindeverwaltungen deren Kenntnisse in Hygienemaßnahmen und verbessern ihr Management von Maßnahmen im Infektionsfall.
Dazu gehört auch die Pflege von Ebola-Patienten und von Patienten mit anderen Infektionskrankheiten. Wissensvermittlung und Trainings zur sicheren und würdevollen Bestattung von Menschen die an Ebola verstorben sind, sollen dazu beitragen, dass Infektionsketten im Ernstfall gebrochen werden können.Die ortsansässige Rotkreuzgesellschaft kann so zukünftig besser auf Krisen reagieren und  das erworbene Wissen über Hygiene und Infektionsschutz an die Bevölkerung weitergeben. So werden die lokalen Kapazitäten in Katastrophenvorsorge und -management gestärkt.

Ihre Spende hilft!

Mit 90 € kann ein Freiwilliger in Gesundheit und Hygiene geschult werden, der bis zu 3000 Bewohner weiterbilden kann. 

Das Projekt


Projektvolumen: 700.000  
Finanzierung: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Marga und Walter Boll-Stiftung, DRK 
Partner: Liberianisches Rotes Kreuz (LNRCS)
Zielgruppe: ca. 25.000 Menschen in den von Ebola betroffenen Gebieten Margibi und Grand Cape Mount


Helfen Sie mit!

Jede kleine Spende hilft den notleidenden Menschen dieser Welt!

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