Buehnenbild_Klimawandel.jpg

Sie befinden sich hier:

  1. Hilfe weltweit
  2. Was wir tun
  3. Klimawandel

Anpassung an den Klimawandel

Der Klimawandel nimmt Einfluss auf alle internationalen Arbeitsbereiche des DRK. Immer häufigere und stärkere Extremwetterkatastrophen betreffen immer mehr Menschen: die Verbreitung bestimmter Krankheiten (z.B. Malaria) wird begünstigt, der Zugang zu Trinkwasser und die Lebensgrundlagen von besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen drohen sich weiter zu verschlechtern. Die Anpassung an diese Folgen des Klimawandels und vor allem die Reduzierung der humanitären Konsequenzen für die bedrohten Menschen in weniger entwickelten Ländern ist für das DRK eine zentrale Querschnittsaufgabe in seiner internationalen Zusammenarbeit. Das DRK kooperiert deshalb mit klimawissenschaftlichen Einrichtungen, verbessert die Frühwarnung vor Extremwetterereignisse, führt spezielle Gesundheitsprojekte durch und unterstützt die Bevölkerung in der Anpassung ihrer landwirtschaftlichen Anbaumethoden.  

DRK-Schwerpunkte zur Anpassung an den Klimawandel

Immer häufigere und stärkere Extremwetter-Katastrophen betreffen immer mehr Menschen und gefährden besonders die Lebensgrundlagen der Bevölkerung in weniger entwickelten Ländern. Der Umgang mit dem Klimawandel und vor allem mit seinen humanitären Konsequenzen für die Schwächeren ist für das DRK daher eine zentrale Aufgabe in seiner internationalen Zusammenarbeit. Bereits in den 1990er Jahren hat die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften als eine der ersten großen Organisationen neben der Umweltbewegung auf die Bedrohungen durch den Klimawandel hingewiesen.

Um die Widerstandsfähigkeit von besonders katastrophenanfälligen Bevölkerungsgruppen in Entwicklungsländern zu stärken, spielen Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel eine zentrale Rolle. Das DRK kooperiert hier eng mit dem Rotkreuz-/Rothalbmond-Klimazentrum (Red Cross / Red Crescent Climate Centre) in Den Haag, welches über wichtige Hintergrundinformationen zu den unterschiedlichen weltweiten Klimarisiken verfügt.

Das DRK unterstützt zudem seine Schwestergesellschaften und die Menschen vor Ort darin, die aktuellen und zukünftigen Gefahren des Klimawandels zu analysieren und neue Partnerschaften mit anderen wichtigen Akteuren einzugehen, zum Beispiel mit Wetterdiensten, Landwirtschaftsbehörden und wissenschaftliche Einrichtungen.

In enger Kooperation mit den nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften werden in Hochrisikoregionen konsequent Maßnahmen zur Klimaanpassung umgesetzt, zum Beispiel durch den Aufbau von verbesserten Frühwarnsystemen, die Durchführung von speziellen Gesundheitsprojekten, die Verbesserung der Wasserversorgung, die Anpassung von landwirtschaftlicher Anbaumethoden und durch die gezielte Weiterbildung an Schulen.

Durch diese Maßnahmen trägt das DRK erheblich dazu bei, die Folgen des Klimawandels insbesondere in den am stärksten gefährdeten Ländern zu bekämpfen.