Mobile Gesundheitsstation des Roten Kreuz

Die mobile Gesundheitsstation des Roten Kreuzes

Innerhalb von 72 Stunden kann das Deutsche Rote Kreuz eine mobile Gesundheitsstation in ein Katastrophengebiet entsenden. Die Station sichert die medizinische Grundversorgung von bis zu 30.000 Menschen nach den Standards der Weltgesundheitsorganisation WHO. Das entspricht der Behandlung von etwa 250 Personen pro Tag.

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Jede noch so kleine Spende hilft dem DRK bei der Unterstützung von hilfsbedürftigen Menschen.

Gesundheitsversorgung in Katastrophengebieten sichern

Die mobile Gesundheitsstation leistet das, was in normalen Situationen selbstverständlich ist: Geburtshilfe, Impfungen, ambulante Behandlungen und gemeindeorientierte Gesundheitsvorsorge. Sie ist speziell dafür konzipiert, überlastete oder beschädigte Gesundheitseinrichtungen in Katastrophengebieten zu unterstützen und, falls nötig, diese zeitweise zu ersetzen.

Die Module der mobilen Gesundheitsstation

Die Gesundheitsstation besteht aus unterschiedlichen Behandlungsmodulen, die je nach Bedarf angepasst werden. So können zum Beispiel auch kleinere chirurgische Eingriffe unter Lokalanästhesie durchgeführt werden. Zusätzlich kann die Station durch weitere Module ergänzt werden, um beispielsweise Cholera oder Mangelernährung zu behandeln.

Zur Ausstattung der mobilen Gesundheitsstation gehören 12 Betten zur stationären Behandlung von Patienten sowie ein Labor, eine Küche, eine Apotheke und eine Mutter-Kind-Einheit. Ein Team aus Pflegekräften, Hebammen, technischen Fachkräften und ärztlichem Personal sichert die Versorgung der Patienten. Wie alle Nothilfe-Einheiten des DRK verfügt auch die mobile Gesundheitsstation über eine eigene Wasser- und Stromversorgung. Die gesamte Ausstattung ist so zusammengestellt und verpackt, dass die Packstücke ohne technische Hilfsmittel entladen werden können. Selbst die Verpackung hat ihren Zweck: Aus Kisten werden Regale und Tische.

Die Gesundheitsstation wird wie alle mobilen DRK-Nothilfe-Einheiten im Logistikzentrum des Deutschen Roten Kreuzes am Berliner Flughafen Schönefeld gelagert. Es wiegt rund 18 Tonnen und wird, auf Paletten verpackt, per Flugzeug und LKW in die betroffenen Regionen transportiert

Einsätze der mobilen DRK-Gesundheitsstation:

  • 2016 Griechenland, Flüchtlinge
  • 2015 Nepal, Erdbeben
  • 2013 Philippinen, Taifun
  • 2011 Pakistan, Flut
  • 2010 Haiti, Erdbeb
  • 2008 Haiti, Hurrikan
  • 2007 Pakistan, Zyklon & Überschwemmungen
  • 2006 Kenia, Überschwemmungen
  • 2005 Pakistan, Erdbeben
  • 2004 Indonesien, Tsunami
  • 2004 Tschad, Flüchtlinge
  • 2004 Sudan, Konflikt
  • 2003 Iran, Erdbeben
  • 1998 Sudan, Konflikt
  • 1996 Demokratische Republik Kongo (ehem. Zaire), Flüchtlinge
  • 1996 Nigeria, Meningitis-Epidemie

Vorbereitet für die nächste Katastrophe

Die Gesundheitsstation gehört zu den mobilen Nothilfe-Einheiten (ERUs) des Roten Kreuzes. Die aus Modulen zusammengesetzten ERUs sind standardisiert und können mit den Anlagen anderer Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften kombiniert werden. Nach Ende der Katastrophenlage bleibt die mobile Gesundheitsstation in der Region, um für kommende Katastrophen zur Verfügung zu stehen. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass das DRK auch weiterhin Basisgesundheitsstationen für den Katastropheneinsatz vorhalten kann.

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