Betroffener einer vergessenen humanitären Krise
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Vergessene Krisen

Der weltweite Bedarf an humanitärer Hilfe ist groß. Es gibt zahlreiche humanitäre Krisen, die andauern oder sich weiter verschärfen – sei es in Konfliktsituationen oder aufgrund von Extremwetterereignissen und Naturkatastrophen.

Doch nicht alle Krisen werden gleichermaßen öffentlich wahrgenommen, nicht alle betroffenen Länder oder Regionen werden ihrem humanitären Bedarf entsprechend unterstützt. Zwischen Bedarf und Finanzierung klafft schon seit Längerem eine große Lücke. Dieser Umstand wirkt sich auf humanitäre Krisen, die weniger im Fokus der Medien stehen, jedoch deutlich stärker aus als auf solche, auf die sich die internationale Aufmerksamkeit zumindest zeitweilig richtet. Weniger beachtete Krisen drohen, zu vergessenen Krisen zu werden.

„Die Lage im Jemen ist schlimmer, als ich mir das vorgestellt habe. Warum? Weil man diese Konflikte, die von der Öffentlichkeit völlig vergessen sind, unterschätzt.“ – Antonia Rados, Kriegs- und Krisenreporterin und DRK-Botschafterin

Was zeichnet eine vergessene humanitäre Krise aus?

(gemäß der Generaldirektion für Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO))

  • Eine schwere und lang anhaltende humanitäre Notlage infolge von Konfliktsituationen oder einer Häufung von Extremwetterereignissen/Naturkatastrophen oder sogar einer Kombination von beidem
  • Ein großer humanitärer Bedarf
  • Keine oder nur unzureichende internationale Hilfe und Schutz für die betroffenen Menschen
  • Betroffen sind fast immer Minderheiten innerhalb eines Landes und/oder Gruppen von Menschen, deren Lebensbedingungen unter dem Durchschnitt des gesamten Landes liegen
  • Ausbleibende politische Lösungen
  • Mangelndes bis nicht vorhandenes Medieninteresse
  • Geringes bis nicht vorhandenes Spendeninteresse der Öffentlichkeit
  • Notwendigkeit eines längerfristigen humanitären Engagements

Wir vom Deutschen Roten Kreuz lassen solche Krisen nicht in Vergessenheit geraten. Schauen Sie gemeinsam mit uns als größter humanitärer Hilfsorganisation Deutschlands hin und unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende!


Geben Sie den Menschen in vergessenen Krisen eine Stimme

 

Helfen Sie dem Deutschen Roten Kreuz dabei, vergessene Krisen wieder in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. 

Unterstützen Sie unsere Kampagne DonateYourSilence und spenden Sie Ihr Schweigen mit einer Videobotschaft. 

Wie das funktioniert? Hier gehts zur Kampagne DonateYourSilence.
 


Länderbeispiele vergessener Krisen

Jemen

Seit Beginn des bewaffneten Konflikts im Jemen im Jahr 2015 hat sich die Lage für die Zivilbevölkerung kontinuierlich dramatisch verschlechtert. Die Kampfhandlungen haben bereits tausende Menschenleben gefordert, darunter mindestens 16.000 Zivilisten. Millionen von Menschen im ganzen Land können ohne humanitäre Hilfe nicht überleben, die zivile Infrastruktur bricht immer mehr zusammen. Das DRK unterstützt vor allem im Gesundheitsbereich.

» Erfahren Sie mehr über unsere Hilfe im Jemen

Bangladesch

Im bangladeschischen Cox’s Bazar befindet sich das größte Flüchtlingscamp der Welt, „Kutupalong“. Dort haben über 900.000 Menschen der Volksgruppe der Rohingya in der Grenzregion zu Myanmar Zuflucht gefunden, nachdem sie vor Gewalt in ihrer Heimat geflohen waren. Die Versorgung der Menschen mit sauberem Wasser und die Gewährleistung von akzeptablen hygienischen Bedingungen sind schwierig.

» Erfahren Sie mehr über unsere Hilfe in Bangladesch​​​

Sudan

Die Folgen des andauernden Konflikts im Darfur, Wassermangel sowie chronische Armut und Mangelernährung sind nur einige der Probleme, mit denen die Menschen im Sudan zu kämpfen haben. Das DRK ist seit mehr als 20 Jahren vor Ort, allein im Darfur trotz der schwierigen Sicherheitslage durchgängig seit über zehn Jahren. Es engagiert sich unter anderem in der Wasserversorgung, Hygiene und Ernährungssicherung.

» Erfahren Sie mehr über unsere Hilfe im Sudan​​​​

Lateinamerika – geflüchtete Menschen aus Venezuela

Tausende Menschen aus dem politisch und ökonomisch instabilen Venezuela begeben sich täglich auf die Flucht nach Kolumbien, Peru und Ecuador. Sie sind zu Fuß unterwegs, viele befinden sich in schlechter physischer Verfassung. Das DRK unterstützt die Hilfe für die Geflüchteten entlang der Migrationsrouten mit verschiedenen Gesundheitsdienstleitungen, lebensnotwendigen Hilfsgütern, Kontaktmöglichkeiten zu Angehörigen sowie Orientierungshilfen.

» Erfahren Sie mehr über unsere Flüchtlingshilfe in Südamerika


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