Rotkreuzfreiwilliger stellt Hilfsgüter zusammen.
Marko Kokic/ICRC

Libanon: Gewaltige Herausforderungen

Der Libanon beherbergt über eine Million Geflüchtete aus Syrien. Die Wirtschaftslage ist desolat. Das Coronavirus ist ausgebrochen. Und am 4. August 2020 ereignete sich im Hafen von Beirut eine schwere Explosion. Das DRK steht dem Libanesischen Roten Kreuz im Kriseneinsatz bei.

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Seit dem ersten bestätigten Covid-19-Fall steht das Libanesische Rote Kreuz vor einer weiteren gewaltigen Herausforderung. Schon seit Jahren kümmern sich die Rotkreuzler aufopferungsvoll um Menschen in Not. Ein großer Teil der Libanesen lebt unter der Armutsgrenze. Außerdem befinden sich derzeit etwa 1,5 Millionen aus Syrien geflohene Menschen in dem kleinen Land. Schon vor Corona waren die Menschen im Libanon dringend auf Hilfe angewiesen. Durch die schwere Explosion in Beirut wurden nun mit einem Schlag über 300.000 Menschen obdachlos. (Mehr zur Rotkreuz-Hilfe nach der Explosion).

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Sorgen um die Virus-Folgen

Dank früher und strenger Maßnahmen ist der Libanon bisher im Vergleich zu vielen anderen Ländern halbwegs moderat durch die Krise gekommen. Trotzdem stehen die Menschen vor einer beunruhigenden Zukunft: „Viele, die vor der Pandemie noch eine Arbeitsstelle hatten, haben diese inzwischen verloren. Die Menschen machen sich große Sorgen, wie sie und ihre Familien die Folgen überleben sollen. Das Essen wird bereits knapp“, berichtet die DRK-Kommunikationsdelegierte Oana Bara. Sie ist seit drei Jahren im Libanon tätig. 

 

Besonders hoch schätzt sie das Risiko in den informellen Zeltlagern der Geflüchteten ein: „Eine Ausbreitung des Virus wäre hier eine absolute Katastrophe. Viele Menschen sind immungeschwächt oder haben Vorerkrankungen. Sie leben auf engem Raum zusammen und der Großteil hat keinen Zugang zu fließendem Wasser oder Seife.“

Schutzmaßnahmen

Die Einsatzkräfte des Libanesischen Roten Kreuzes stemmen sich unterstützt vom DRK gegen eine unkontrollierte Ausbreitung des Virus: Bisher konnten sie zehntausende Menschen mit Schutzmaterial, Desinfektionsmittel und Aufklärungsmaßnahmen vor Covid-19 schützen. Sie haben sogar eine App entwickelt, die kleinen Kindern wichtige Verhaltensweisen spielerisch nahebringt.

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