Foto: Ärztliche Untersuchung eines Kleinkindes Marton Nemenyi Ungarisches Rotes Kreuz
Sie befinden sich hier:
  1. Hilfe weltweit
  2. Aktuelles weltweit

Am 07. April ist Weltgesundheitstag – das DRK ist im Einsatz

Armut, Konflikte, Klimaextreme sind der Nährboden für den Ausbruch von Infektionskrankheiten. Das DRK setzt sich weltweit für die Gesundheit betroffener Menschen ein.

Immer noch leiden Millionen Menschen an Krankheiten wie Tuberkulose, Malaria, Typhus oder Cholera. Nicht selten sind langzeitige oder irreversible Schäden die Folge. Besonders betroffen sind Frauen und Kinder. Ursachen für den Ausbruch der Infektionen sind der fehlende Zugang zu medizinischer Versorgung, sauberem Wasser und sanitären Anlagen.

Gesundheit ist ein Menschenrecht

Foto: Arzt untersucht ein Mädchen auf dem Schoß ihrer Mutter in Haiti Marko Kokic/Kanadisches Rotes Kreuz
Als Teil der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung setzt sich das DRK für Gesundheit ein.

Mehr als 2,4 Milliarden Menschen haben keine Möglichkeit, sanitäre Einrichtungen wie Latrinen oder Handwaschgelegenheiten zu benutzen. 1,5 Milliarden Menschen leiden jedes Jahr an Krankheiten aufgrund unzureichender Wasser-, Hygiene- und Sanitär-Bedingungen. Jeden Tag sterben 700 Kinder an damit verbundenen Durchfallerkrankungen. Auch Infektionskrankheiten wie Malaria oder Tuberkulose sind noch immer weit verbreitet: 216 Millionen Menschen erkrankten 2016 an Malaria. Gleichzeitig leiden viele Frauen unter ernsthaften Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt. Über 800 Frauen sterben täglich daran.

Das alles sind Zahlen, hinter denen Menschenleben stehen, und die zeigen, wie dringend es ist, die gesundheitlichen Bedingungen für gefährdete Menschen zu verbessern. Gesundheit ist ein Menschenrecht, doch mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung erhält nicht die Gesundheitsleistungen, die sie benötigt. 

Quellen: WHO, Unicef, UNO-Flüchtlingshilfe

Weltweites Engagement

Um die gesundheitliche Situation von erkrankten oder gefährdeten Menschen zu verbessern, ist das DRK weltweit mit Gesundheitsprojekten im Einsatz – etwa mit medizinischer Nothilfe, mobilen Kliniken und ambulanter Gesundheitsversorgung in Ländern wie dem Jemen und Kolumbien  - und erreichte damit im letzten Jahr 664.492 Menschen weltweit.

Um die Gesundheit von Menschen langfristig zu stabilisieren und Ansteckungsrisiken zu minimieren, führt das DRK Programme zur Gesundheitsvorsorge, Hygienetrainings, Trinkwasser- und Latrinenbau-Projekte durch.

  • Gesundheitsversorgung

    Das DRK fördert die Gesundheit und Hygiene: Neben akuter Nothilfe unterstützen wir Menschen dabei, ihre Gesundheitsversorgung langfristig zu verbessern und sich gezielt vor Krankheiten zu schützen.

  • Mobile Krankenhäuser

    Erdbeben in China. Wirbelsturm auf Haiti. Überschwemmungen im Sudan. Das Deutsche Rote Kreuz hilft bei Katastrophen auf der ganzen Welt.

Erfahren Sie mehr über eine Auswahl unserer Projekte:

  • Sudan: Gesundheit an Schulen

    Schlechte hygienische Bedingungen erhöhen im Sudan das Risiko vermeidbarer Krankheiten. Vor allem Kinder sind anfällig. Deshalb verbessert das DRK mit Unterstützung von Sebapharma die Hygienebedingungen in Schulen.
    Weiterlesen

  • Kolumbien: Hilfe für geflüchtete Menschen aus Venezuela

    Tausende Menschen aus dem politisch und ökonomisch instabilen Venezuela begeben sich täglich auf die Flucht nach Kolumbien. Das DRK unterstützt mit mobilen Gesundheitsstationen an Grenzübergängen und Erste Hilfe entlang der Migrationsrouten. Die Menschen erhalten Trinkwasser, Nahrungsmittel und Hygieneartikel.
    Weiterlesen

  • Jemen

    Seit Beginn der Kämpfe im Jemen in 2015 hat sich die Lage im Land dramatisch verschlechtert. Das DRK unterstützt die notleidende Bevölkerung mit Hilfsgütern und fördert die medizinische Versorgung insbesondere von Müttern sowie mangelernährten Kindern.
    Weiterlesen

  • Sudan

    Die Menschen im Osten des Sudan sind stark von den Folgen des Klimawandels betroffen, die Ernteerträge sinken. Das DRK unterstützt den SRCS dabei, die Ernährungssituation ausgewählter Gemeinden langfristig zu verbessern.
    Weiterlesen

  • Laos: Ausbau des Blutspendedienstes

    Laos ist eines der am wenigsten entwickelten Länder Asiens, auch das Gesundheitswesen ist noch entwicklungsfähig. Das DRK unterstützt dort seit 2006 den Ausbau des Blutbankensystems.
    Weiterlesen

  • Libanon

    Seit Beginn der Syrienkrise haben über 1 Mio. Menschen Zuflucht im benachbarten Libanon gesucht. Auf der Suche nach Unterkunft, Versorgung und Sicherheit vor Gefechten benötigen sie auch fünf Jahre nach Ausbruch des Konfliktes dringend Unterstützung.
    Weiterlesen

Aus dem DRK-Blog: Erfahrungsberichte von vor Ort

  • Jemen: Gesundheitsfürsorge für Mütter und Kinder in Hajjah

    Nach mehr als drei Jahren unerbittlichen Konflikts sind noch 45 Prozent der Gesundheitseinrichtungen einsatzfähig. Sie sehen sich mit einem gravierenden Mangel an Medizin, Ausstattung und Personal konfrontiert. Fatima Khamisi hat diese Probleme hautnah erlebt. Eine Frage von Leben und Tod.

    » Beitrag lesen

  • Von der Theorie zur Praxis: Erste Hilfe im Gazastreifen

    Rettungsassistent Mohamad arbeitet seit 20 Jahren beim Palästinensischen Roten Halbmond und führt regelmäßig Trainings in Erster Hilfe im ganzen Gazastreifen durch. Auch an der Haroun Al Rasheed Schule in Khan Younis im nördlichen Gazastreifen hören 25 jugendliche Schüler ihrem Trainer konzentriert zu.

    » Beitrag lesen

  • Sudan: Medizinische Hilfe für Flüchtlinge

    DRK-Mitarbeiterin Kerstin Grimm hat die Erste-Hilfe-Station im sudanesischen Gargef besucht, wo vor allem geflüchtete Frauen und Kinder medizinische Hilfe erhalten. In einer von Mangel geprägten Umgebung sind die Bedingungen schwierig, doch die Station sichert die Erstversorgung der Menschen.

    » Beitrag lesen

Gesundheit ist kostbar. Ihre Spende stärkt Gesundheit.

Mein Wunschbetrag 50 € für Menschen in Not.

10 €
1500 €

Geben Sie bitte einen gültigen "Euro" Betrag ein.

zum Anfang

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Erfahren Sie mehr

OK