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DRK ist mit 38 Wasser- und Hygieneprojekten in zwölf Ländern aktiv.

Während Wasser in Deutschland für jedermann selbstverständlich verfügbar ist, haben nach Angaben des UN-Weltwasserberichts 2019 mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Wasser. Die Hälfte davon lebt in Afrika. Besonders betroffen sind auch Menschen, die in Flüchtlingslagern untergekommen sind. Zudem können laut des Berichts mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung keine sicheren Sanitäranlagen nutzen.

Nach Katastrophen wie in Mosambik oder in Krisenregion wie dem Jemen ist eines der wichtigsten Hilfsgüter sauberes Wasser – als Lebensmittel und für die Hygiene. Denn greifen Menschen auf verschmutztes Wasser zurück, droht der Ausbruch von Krankheiten.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jährlich 361.000 Kinder an Durchfallerkrankungen aufgrund mangelnden Zugangs zu sauberem Trinkwasser, Sanitäreinrichtungen und Hygiene.

Wasser- und Hygieneprojekte des DRK

Das DRK versorgt Menschen, die aus Myanmar geflohen sind, in Bangladesch mit Trinkwasser.

Das DRK war im Jahr 2018 mit 38 Projekten mit Komponenten zur Wasser- und Sanitärversorgung und Hygieneaufklärung in weltweit 12 Ländern aktiv.

Im Jemen, wo die Bevölkerung unter den Auswirkungen des Bürgerkriegs leidet, unterstützt das DRK „Water Trucking“: Trinkwasser wird mit Lastwagen gezielt in Notgebiete transportiert und dort an Sammelpunkten ausgegeben.

In Bangladesch, im weltweit größten Flüchtlingslager Kutupalong, errichtete das DRK im vergangenen Jahr circa 50 Tiefbrunnen und 240 Latrinen. Mehr als 100 lokale Mitarbeiter sind ergänzend im Einsatz, um über Hygienemaßnahmen aufzuklären. Und in Somalia entwickelt das DRK derzeit gemeinsam mit lokalen Partnern neue Konzepte unter anderem um die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser zu verbessern.


Mobile Trinkwasseranlage für den Notfall

WASH-Einheit des DRK

Das Deutsche Rote Kreuz verfügt über „mobile Einheiten“ (Emergency Responds Units) zur Trinkwasserbereitstellung und Seuchenvorsorge, die innerhalb von 72 Stunden in ein Katastrophengebiet eingeflogen werden können. Bis zu 40.000 Menschen bekommen damit täglich Trinkwasser.

Gleichzeitig ist es notwendig, für hygienische Verhältnisse zu sorgen, damit sich Krankheiten wie Cholera nicht ausbreiten. Dabei ist es nicht nur wichtig, Latrinen zu bauen und Abfälle richtig zu entsorgen. Zu den zentralen Aufgaben der Wasser- und Hygiene-Experten des DRK gehört es auch, die Menschen vor Ort zu schulen.


Erfahren Sie mehr über unserer Projekte:

  • ERU Trinkwasseranlage

    Mobile Trinkwasserversorgung

    Ohne frisches Wasser ist jede Hilfe umsonst. Wenn Menschen nach einer Katastrophe keinen Zugang zu sauberem Wasser haben und keine hygienischen Lebensbedingungen möglich sind, droht der Ausbruch von Krankheiten.

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  • Uganda

    Deutsches Rotes Kreuz, Afrika, Auslandshilfe, Norduganda, Yumbe, Adjumani, Nothilfeoperation, Wasserversorgung, Lager, Camp

    Gemeinsam mit Kolleginnen des Ugandischen Roten Kreuzes und des DRK-Generalsekretariats besuchte ich im Februar die ugandische Region Adjumani, 600 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kampala, um mir ein Bild von den DRK-Projekten vor Ort zu machen. Eine Station meiner Reise war die kleine Gemeinde Aliwara, die einen Brunnen zur Gewinnung von frischem Wasser erhalten hat.

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  • Jemen

    Kind mit Flasche Wasser Jemen

    Seit Beginn der Kämpfe im Jemen in 2015 hat sich die Lage im Land dramatisch verschlechtert. Das DRK unterstützt die notleidende Bevölkerung mit Hilfsgütern und fördert die medizinische Versorgung insbesondere von Müttern sowie mangelernährten Kindern. 

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  • Bangladesch

    Knapp 900.000 Menschen sind vor Gewalt in ihrer Heimat Myanmar in die südöstliche Region Cox's Bazar geflohen, darunter viele Frauen und Kinder. Das DRK unterstützt den Bangladeschischen Roten Halbmond seit Beginn der Krise bei der Gesundheits- und Wasserversorgung sowie mit Nahrung und Baumaterialien.

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  • Somalia

    Foto: Ein somalisches Baby mit Flasche auf dem Schoß einer Angehörigen

    Akute Dürre bedroht die Lebensgrundlage in Somalia. Das DRK leistet Nothilfe, denn ein Großteil der Viehherden ist nach fehlendem Regen verendet. Die Menschen leiden zudem selbst unter starkem Wassermangel.

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Der Weltwassertag findet seit 1993 jährlich am 22. März statt und wird von den Vereinten Nationen initiiert.

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