Eine Frau in einem überfluteten Dorf in Südasien Bangladesh Red Crescent Society (BDRCS)
Sie befinden sich hier:
  1. Hilfe weltweit
  2. Aktuelles weltweit

Überschwemmungen und Erdrutsche in Südasien - Rotes Kreuz im Einsatz

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt die von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffene Bevölkerung in Bangladesch, Nepal und dem Nordosten Indiens in folge ungewöhnlich starker Monsun-Regenfälle. Die Betroffene-Region umfasst rund 41 Millionen Menschen. Ganze Flächen und Distrikte wurden überschwemmt,  gewaltige Flächen an Farmland und rund eine Million Häuser wurden gänzlich zerstört. Ein Großteil der Ernten wurde in allen drei Ländern vernichtet.   

Nach aktuellem Stand gab es nach den Überschwemmungen und Erdrutsche ca. 2.100 Tote. Millionen von Menschen wurden vertrieben und sind auf akute humanitäre Hilfe angewiesen. Das Rote Kreuz ist mit seinen Schwestergesellschaften bereits im Einsatz und leistet Hilfe für die Hochwasser-Opfer in Südasien.

Deutsches Rotes Kreuz, Logistik, Lager, Warenlager, Kisten, Hilfsgüter, Logo, Spende
Helfen Sie den notleidenden Menschen!

Verursacht wurden die Überschwemmungen und Erdrutsche durch Monsunregenfälle in den vergangenen Wochen. Zwar sind solche Regenfälle in der Region und zu dieser Jahreszeit normal, jedoch fielen diese ungewöhnlich stark aus. Alleine in Bangladesch werden in Folge die schwersten Hochwasser seit 30 Jahren erwartet. Die schwersten Schäden wurden bisher aus den indischen Staaten und Distrikten Assam, Uttar Pradesh, Manipur und Bihar gemeldet. In Nepal standen vorübergehend 80% des Terai, der Kornkammer Nepals, unter Wasser.  Noch immer lässt sich das gesamte Ausmaß der Zerstörung noch nicht abschätzen, denn die Wassermassen fließen nur langsam ab und es wird mit weiteren starken Regenfällen gerechnet. Zudem sind mit dem anhaltenden Hochwasser mit Trinkwasser- und Nahrungsmittelknappheiten, sowie erhöhten Risiken von Infektionskrankheiten zu rechnen. Das Rote Kreuz unterstützt vor Ort bei der Versorgung der Monsun-Opfer mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Bargeldhilfen, Notunterkünften, medizinsicher Versorgung und dem Wiederaufbau der verwüsteten Regionen.

Die betroffenen Menschen sind dringend auf weitere Unterstützungen angewiesen. Helfen Sie den Monsun-Opfern mit einer Spende.

Rotes Kreuz und der Roter Halbmond unterstützen nach Monsun-Überschwemmungen

In den Hochwasser-Gebieten in Bangladesch wird schnellstmöglich jede Hilfe gebraucht. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits 1.200 freiwillige Helfer des Bangladeschischen Roten Halbmonds pausenlos im Einsatz und leisten Nothilfe für die von den Überschwemmungen betroffenen Menschen. Dank der engen Zusammenarbeit mit den örtlichen Hilfsverbänden und Schwesterorganisationen in Bangladesch konnten erste Hilfsmaßnahmen schnell umgesetzt werden.

Die dramatischen Ereignisse der Überschwemmungen führen bei vielen Betroffenen Menschen zu Traumatisierungen, welche von Psychologen und Sozialarbeite vor Ort begleitet werden, um eine Rückkehr in einen geregelten Tagesablauf zu ermöglichen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Familien und Kindern. Trotz der zahlreichen Sachschäden steht vorrangig der Mensch im Mittelpunkt aller Hilfeleistungen des DRK.

Unsere Hilfe in Bangladesch wird dringend benötigt. Zur kontinuierlichen Aufrechterhaltung der Nothilfe sind die Helfer vom Bangladeschischen Roten Halbmond auf zusätzliche Spenden angewiesen.

Das DRK ist seit über zwanzig Jahren mit einem Länderbüro in Dhaka an der Seite des Bangladeschischen Roten Halbmonds. Durch jahrelange Zusammenarbeit zu den Themen Katastrophenschutz und Risikomanagement sind die Gemeindestrukturen auf Ernstfälle besser vorbereitet und auch für größere Überflutungen gut aufgestellt. Bei den  diesjährigen Fluten und deren  Ausmaß auf die Landwirtschaft stoßen die Gemeinden jedoch an ihre Grenzen

Nothilfe für Bangladesch in Nepal

Neben den Hilfsmaßnahmen gegen die akuten Folgen der Überschwemmungen hat die Versorgung und Betreuung der Opfer höchste Priorität. Viele Straßen und Gebäude (darunter auch Schulen und Krankenhäuser) sind durch die gewaltige Kraft der Wassermassen und Erdrutsche komplett zerstört. Alleine in Bangladesch sind über 640.000 Häuser zerstört worden. Die Zahl der betroffenen Menschen wird derzeit auf über 8 Millionen geschätzt. Notunterkünfte wurden bereits eingerichtet, um den Monsun-Opfern eine Bleibe zu geben.

Die Hilfe nach den Überschwemmungen besteht aus Soforthilfemaßnahmen für die Bevölkerung und langfristiger Unterstützung beim Wiederaufbau in den betroffenen Regionen.

Das Rote Kreuz unterstützt die Menschen in den betroffenen Regionen in Bangladesch und Nepal u.a. durch:

  • Versorgung von mindestens 36.000 Menschen mit Nahrung und Trinkwasser
  • Verteilung von Wasserreinigungstabletten und Wasserkanistern
  • Einrichtung von Notunterkünften
  • Traumaversorgung bzw. psychosoziale Betreuung
  • Leistung von Erster Hilfe und medizinische Grundversorgung
  • Verteilung von Hygiene-Sets, Küchenutensilien, Moskitonetzen und Plastikplanen
  • Wiederaufbauhilfe mit Baumaterial und Werkzeug

Dank eines Frühwarnsystems konnte das DRK in der Gemeinde Bogra in Bangladesch frühzeitig helfen. Bereits im Juli haben Helfer des DRK damit begonnen, kleinere Bargeldbeträge an die Menschen in den betroffenen Gebieten auszuzahlen. Mit dem Geld konnten die Menschen im Voraus Lebensmittel, Tierfutter oder Transportkosten bezahlen, damit sie sich vor den Fluten in Sicherheit bringen können. Die Hilfe erfolgte nach dem innovativen Ansatz der vorhersagebasierten Finanzierung. Dieses Finanzierungsmodell setzt auf ein Frühwarnsystem auf Grundlage von Extremwettervorhersagen. Durch einen vorher definierten Schwellenwert schlägt das System Alarm, sobald dieser erreicht wird. In der Folge werden bestimmte Hilfsmaßnahmen eingeleitet, bevor es zum Beispiel durch starke Regenfälle zu Überschwemmungen und zu einer humanitären Katastrophe kommt.

Erste Berichterstattungen erhielt das DRK aus Nepal und Bangladesch direkt von unserem Länderbüro in Dhaka und von unserer Auslandsdelegierten in Nepal. Momentan gehen die  Fluten an manchen Orten bereits zurück, sie hinterlassen aber Zigtausende Häuser total beschädigt. „Die größte Not sind jetzt Unterkünfte für die Menschen, deren Haus weggeschwemmt worden ist“, sagt  Betisa Egea, DRK Mitarbeiterin in Nepal.Der Aussage folgend, wird das DRK Nothilfe-Pakete für Unterkünfte im Wert von  200.000 Euro  bereitstellen. Darin enthalten sind Planen, Decken, Seile und Eimer um über die erste Phase hinwegzukommen. Weiter fördert das DRK die Wiederinstandsetzungsmaßnahmen mit Reperartur- und Werkzeugkisten, so dass Baumaterialien für 1.200 Familien zur Verfügung stehen.

Unterstützen Sie unsere Hilfsmaßnahmen in Südasien mit Ihrer Spende. Auch kleine Beträge unterstützen die dringend benötigte Hilfe nach heftigen Monsun Regenfällen

Schnelle Hilfe nach den Überschwemmungen

Durch die gute Zusammenarbeit des DRK mit den lokalen Partnerorganisationen können die Hilfsmaßnahmen gezielt und effizient eingesetzt werden.

Dank unserer strukturierten Hilfslogistik und langfristig planbarer Finanzierung ist eine schnelle Hilfe in Krisensituationen möglich. Die Expertise des Deutschen Roten Kreuzes ermöglicht weltweit effizientes Handeln im Ernstfall.

Die kontinuierlichen Spenden unserer Dauerspender ermöglichen eine schnelle Reaktionszeit in Katastrophenfällen - so auch aktuell nach  den Überschwemmungen und Erdrutschen in Bangladesch, Nepal und Indien. Für anhaltende Unterstützung und Hilfeleistungen sind wir dennoch weiterhin auf zusätzliche, zweckgerichtete Spenden angewiesen. 

Helfen Sie den Monsun-Opfern in Südasien mit einer Spende. Dabei können Sie sich sicher sein, dass Ihre Spende dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Helfen Sie mit einer Spende für Südasien!

Durch Spenden können vom Tsunami betroffenen Menschen in [BEISPIELORT] erfolgreich unterstützt werden.

Unterstützen Sie die hilfreichen
Aktivitäten vom Roten Kreuz in den
Überschwemmungsgebieten in Südasien

Jede kleine Spende hilft den
Menschen in Not!

Jetzt für die Monsun-Opfer spenden!

zum Anfang

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Erfahren Sie mehr

OK