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Krise in Venezuela: Lage der Migranten verschlechtert sich - Hilfe ausgeweitet

Die Situation der Venezolaner, die aufgrund von gravierender Unterversorgung in den Bereichen Gesundheit und Ernährung aus ihrem Land nach Kolumbien emigrieren, hat sich deutlich verschlechtert. „Die, die heute an der Grenze ankommen, sind zumeist sehr arm. Es kommen nicht mehr wie vor einem Jahr überwiegend junge Leute, die auf der Suche nach Arbeit sind, sondern ganze Familien. Und die sind oft völlig mittellos. Aufgrund des rapiden Währungsverfalls in Venezuela haben viele nicht einmal das Geld für ein Busticket in die nächstgrößere Stadt und gehen daher auch lange Strecken einfach zu Fuß“, sagt Andreas Lindner, Leiter des DRK-Büros in Kolumbien. Die Ausreise von weit über zwei Millionen Venezolanern aus ihrem Land ist eine der größten Massenmigrationen Lateinamerikas. Und der Strom der Ausreisenden zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung.

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