DRK leistet in Madagaskar Soforthilfe gegen die Hungerkrise

Unzureichende Niederschläge haben in Madagaskar zu einer anhaltend schweren Dürre geführt, insbesondere im Süden wird bis Ende 2021 mit einer weiteren Verschärfung der dadurch bedingten Hungerkrise gerechnet. „Madagaskar hat bereits mehrere Dürrejahre hinter sich und erlebt aktuell die schlimmste Dürreperiode seit vier Jahrzehnten. Zahlreiche Haushalte werden ihre ohnehin wenigen Nahrungsmittelbestände aufgrund der verringerten Produktion früher als üblich aufbrauchen. Infolge dieser Entwicklung und steigender Lebensmittelpreise befinden sich derzeit über 1,1 Millionen Menschen in akuter Ernährungsunsicherheit. Durch die extreme Trockenheit ist auch der Zugang zu Trinkwasser erheblich erschwert. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amts leistet das Deutsche Rote Kreuz jetzt dringend benötigte Soforthilfe durch die Verteilung von Bargeldzuschüssen und die Verbesserung der Trinkwasserversorgung“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter.

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