DRK beendet Einsatz in Kara Tepe II, bleibt aber in Griechenland aktiv

Nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) seit September 2020 im Rahmen eines Soforthilfeeinsatzes im neu errichten Lager Kara Tepe II aktiv. „Nach einem halben Jahr endet heute planmäßig unser Einsatz auf Lesbos. In den vergangenen Monaten konnten wir für die geflüchteten Menschen im Rahmen unseres humanitären Mandats wichtige Verbesserungen in der Wasserver- und -entsorgung sowie im Hygienebereich umsetzen. Dies erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Griechischen Roten Kreuz und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften und wurde ermöglicht durch eine großzügige Spende der Siemens AG und des Volkswagen Konzerns. Unsere bisherigen Aufgabenbereiche werden von anderen Hilfsorganisationen übernommen, sodass dieser Teil der Versorgung weiter sichergestellt sein wird. Das DRK wird sein Engagement in den kommenden Monaten auf geflüchtete Menschen in anderen Teilen Griechenlands ausweiten“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter.

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