Foto: Ärztliche Untersuchung eines Kleinkindes
Marton Nemenyi Ungarisches Rotes Kreuz

Weltgesundheitstag: Projekte weltweit

Armut, Konflikte, Klimaextreme sind der Nährboden für den Ausbruch von Infektionskrankheiten. Das DRK setzt sich weltweit für die Gesundheit betroffener Menschen ein.

Immer noch leiden Millionen Menschen an Krankheiten wie Tuberkulose, Malaria, Typhus oder Cholera. Nicht selten sind langzeitige oder irreversible Schäden die Folge. Besonders betroffen sind Frauen und Kinder. Ursachen für den Ausbruch der Infektionen sind der fehlende Zugang zu medizinischer Versorgung, sauberem Wasser und sanitären Anlagen.

Gesundheit ist ein Menschenrecht

Mehr als 2 Milliarden Menschen haben keine Möglichkeit, sanitäre Einrichtungen wie Latrinen oder Handwaschgelegenheiten zu benutzen. 1,5 Milliarden Menschen leiden jedes Jahr an Krankheiten aufgrund unzureichender Wasser-, Hygiene- und Sanitär-Bedingungen. Jeden Tag sterben 700 Kinder an damit verbundenen Durchfallerkrankungen. Auch Infektionskrankheiten wie Malaria oder Tuberkulose sind noch immer weit verbreitet: Im Jahr 2019 erkrankten rund 409.000 Menschen weltweit an Malaria.

Quellen: WHO, Unicef, UNO-Flüchtlingshilfe

Das alles sind Zahlen, hinter denen Menschenleben stehen, und die zeigen, wie dringend es ist, die gesundheitlichen Bedingungen für gefährdete Menschen zu verbessern. Gesundheit ist ein Menschenrecht, doch mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung erhält nicht die Gesundheitsleistungen, die sie benötigt. Gerade inmitten der Corona-Pandemie befinden sich die Länder mit schwächeren Gesundheitssytemen und solche, die mit Krisen und Konflikten konfrontiert sind, an der Schwelle zur Überlastung.

Weltweites Engagement

Um die gesundheitliche Situation von erkrankten oder gefährdeten Menschen zu verbessern, ist das DRK weltweit mit Gesundheitsprojekten im Einsatz – etwa mit medizinischer Nothilfe, mobilen Kliniken und ambulanter Gesundheitsversorgung in Ländern wie dem Jemen und Kolumbien  - und erreichte damit im letzten Jahr 1.299.635 Menschen weltweit.

Um die Gesundheit von Menschen langfristig zu stabilisieren und Ansteckungsrisiken zu minimieren, führt das DRK Programme zur Gesundheitsvorsorge, Hygienetrainings, Trinkwasser- und Latrinenbau-Projekte durch.

  • Mädchen mit Moskitonetz im Senegal

    Gesundheitskrisen und Gesundheitsversorgung

    Das DRK ist weltweit in der humanitären Gesundheitsversorgung und der Vorbeugung von Gesundheitskrisen im Einsatz und leistet dabei sowohl in Notsituationen medizinische Hilfe als auch in der dauerhaften Verbesserung der Gesundheitssituation.

  • Mobiles Krankenhaus des DRKs

    Mobile Krankenhäuser

    Erdbeben in China. Wirbelsturm auf Haiti. Überschwemmungen im Sudan. Das Deutsche Rote Kreuz hilft bei Katastrophen auf der ganzen Welt.

Erfahren Sie mehr über eine Auswahl unserer Projekte:

  • DRK unterstützt Corona-Hilfsprojekte weltweit

    Corona-Auslandshilfe

    Als Teil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterstützt das DRK seine Schwestergesellschaften darin, besonders gefährdete Menschen in Krisenregionen vor dem Coronavirus zu schützen.
    Weiterlesen

  • Sudan: Gesundheit an Schulen

    Schlechte hygienische Bedingungen erhöhen im Sudan das Risiko vermeidbarer Krankheiten. Vor allem Kinder sind anfällig. Deshalb verbessert das DRK mit Unterstützung von Sebapharma die Hygienebedingungen in Schulen in Flüchtlingslagern und Gastgemeinden etwa durch den Bau von Latrinen.
    Weiterlesen

  • Rotkreuz-Helfer mit Frau und Kind in Kolumbien

    Kolumbien: Hilfe für geflüchtete Menschen aus Venezuela

    Tausende Menschen aus dem politisch und ökonomisch instabilen Venezuela begeben sich täglich auf die Flucht nach Kolumbien, Peru und Ecuador. Das DRK unterstützt mit mobilen Gesundheitsstationen an Grenzübergängen und Erste Hilfe entlang der Migrationsrouten. Die Menschen erhalten zudem Trinkwasser, Nahrungsmittel und weitere Hilfen.
    Weiterlesen

  • Junge im Jemen mit Wasserflasche

    Jemen

    Seit Beginn der Kämpfe im Jemen im Jahr 2015 hat sich die Lage im Land dramatisch verschlechtert. 21 Millionen Menschen benötigen humanitäre Nothilfe. Es droht eine massive Hungersnot. Zugleich kämpfen die Menschen mit dem Ausbruch von Cholera und der Corona-Pandemie inmitten eines zusammengebrochenen Gesundheitssystem. Das DRK unterstützt bei der Wasser- und Gesundheitsversorgung der Bevölkerung.
    Weiterlesen

  • Eine Grupper sudanesischer Frauen mit Rothalbmond-Helfer

    Sudan

    Die Folgen des andauernden Konflikts im Darfur, Wassermangel sowie chronische Armut und Mangelernährung sind nur einige der Probleme im Sudan. Um die Bevölkerung zu unterstützen, ist das Deutsche Rote Kreuz seit mehr als 20 Jahren vor Ort.
    Weiterlesen

  • Laos: Ausbau des Blutspendedienstes

    Laos ist eines der am wenigsten entwickelten Länder Asiens, auch das Gesundheitswesen ist noch entwicklungsfähig. Das DRK unterstützt dort seit 2006 den Ausbau des Blutbankensystems.
    Weiterlesen

  • Hilfspakete für Flüchtlinge

    Libanon: Humanitäre Hilfe für Geflüchtete

    Seit Beginn der Syrienkrise haben über 1,5 Mio. Menschen Zuflucht im benachbarten Libanon gesucht. Auf der Suche nach Unterkunft, Versorgung und Sicherheit vor benötigen sie auch zehn Jahre nach Ausbruch des Konfliktes dringend Unterstützung.
    Weiterlesen

Aus dem DRK-Blog: Erfahrungsberichte von vor Ort

  • Jemen: Gesundheitsfürsorge für Mütter und Kinder in Hajjah

    Nach mehr als drei Jahren unerbittlichen Konflikts sind noch 45 Prozent der Gesundheitseinrichtungen einsatzfähig. Sie sehen sich mit einem gravierenden Mangel an Medizin, Ausstattung und Personal konfrontiert. Fatima Khamisi hat diese Probleme hautnah erlebt. Eine Frage von Leben und Tod.

    » Beitrag lesen

  • Von der Theorie zur Praxis: Erste Hilfe im Gazastreifen

    Rettungsassistent Mohamad arbeitet seit 20 Jahren beim Palästinensischen Roten Halbmond und führt regelmäßig Trainings in Erster Hilfe im ganzen Gazastreifen durch. Auch an der Haroun Al Rasheed Schule in Khan Younis im nördlichen Gazastreifen hören 25 jugendliche Schüler ihrem Trainer konzentriert zu.

    » Beitrag lesen

  • Sudan: Medizinische Hilfe für Flüchtlinge

    DRK-Mitarbeiterin Kerstin Grimm hat die Erste-Hilfe-Station im sudanesischen Gargef besucht, wo vor allem geflüchtete Frauen und Kinder medizinische Hilfe erhalten. In einer von Mangel geprägten Umgebung sind die Bedingungen schwierig, doch die Station sichert die Erstversorgung der Menschen.

    » Beitrag lesen

Gesundheit ist kostbar. Ihre Spende stärkt Gesundheit.

Mein Wunschbetrag 50 € für Menschen in Not.

10 €
1500 €

Geben Sie bitte einen gültigen "Euro" Betrag ein.

Title

zum Anfang