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Erdbeben Italien - Rotes Kreuz im Einsatz

Gegen 03:36 Uhr MESZ am 24.08.2016 erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 6,2 in 10 km Tiefe die zentralitalienische Region um die Provinz Rieti, 100 KM nordöstlich von Rom. Die Zahl der getöteten Personen ist nach Aussagen des italienischen Zivilschutzes auf 250 gestiegen. Bislang gelten 365 Personen als verletzt und mussten stationär versorgt werden. Die gravierendsten Schäden zeigen sich in den Ortschaften Amatrice, Accumoli und Arquata del Tronto. Dort sind zahlreiche Gebäude eingestürzt. Aktuell wird die Zahl der vermissten Personen mit über 100 angegeben.

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Seit den frühen Morgenstunden des 24.08.16 waren hunderte lokale Freiwillige des Italienischen Roten Kreuzes im vom Erdbeben betroffenen Gebiet im Einsatz. Daraufhin leisteten über 400 Rotkreuzhelfer aus ganz Italien Nothilfe für die betroffenen Menschen. Sie retteten Verschüttete, auch mit Hilfe von Suchhunden, leisten medizinische Betreuung und versorgen die Menschen mit Nahrungsmitteln Nahrungsmitteln und Notunterkünften.

Aufgrund der zahlreichen Nachbeben waren dabei besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um die Helfer nicht selbst zu gefährden. Neben der Nothilfe bietet das Rote Kreuz den Betroffenen auch psychosoziale Betreuung an. Zur Versorgung der Menschen, die ihre Häuser verloren haben oder verlassen mussten, wurden mobile Küchen eingerichtet.

Am 31.8.2016 sprachen wir mit Pietro Giulio Mariani, dem Direktor des Italienischen Roten Kreuzes in Rom. Er berichtet: "Nach den allerersten Rettungseinsätzen sind wir derzeit immer noch mit c.a. 200 Freiwilligen in der Region, um die Überlebenden mit dem Nötigsten zu versorgen und psychologische Unterstützung zu leisten. Das geht von Trinkwasser über Lebensmittel bis zu Decken, Kleidung und Medizin. Viele Menschen harren noch in Zelten und Notunterkünften aus, bevor an den Wiederaufbau gedacht werden kann."

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