Foto: Ein Senior, ein Mädchen und eine Frau Andre Zelck/DRK-Service GmbH
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  1. Hilfe in Deutschland

Austausch der Generationen

Im Mehrgenerationenhaus Lünen ist niemand zu jung und niemand zu alt. Stattdessen helfen sich die Generationen gegenseitig, den Alltag zu bewältigen.

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Mit großem Interesse widmen sich drei Damen im Kurs „Wir sind dann mal online“ den Tablets, die sie in ihren Händen halten. Sie sind über achtzig Jahre alt und beschäftigen sich das erste Mal mit den ihnen unbekannten Technikwundern. Dabei haben sie eine Menge Spaß. Das liegt in erster Linie an den „Internetpaten“: Das sind Schülerinnen und Schüller sowie Mitglieder vom Jugendrotkreuz, die sich Zeit nehmen, ihnen die Geräte leicht verständlich nahezubringen. 

Veranstaltungen für Jung und Alt

„Das nachbarschaftliche Miteinander hat wieder Konjunktur“, freut sich Meike Terbeck, die Projektkoordinatorin des Mehrgenerationenhauses Lünen. „Wir haben hier einen Treffpunkt geschaffen, an dem Angehörige aller Generationen sich austauschen und etwas erleben können.“ Das Mehrgenerationenhaus bietet auch Veranstaltungen an, die sich spezifisch an junge oder alte Menschen richten, etwa Englischkurse und Spielgruppen für die Kinder oder Vorträge zu gesetzteren Themen wie Pflege oder Patientenverfügung.

Doch besonders liegen Meike Terbeck die generationenverbindenden Angebote am Herzen: „Es ist toll, wenn sich Jugendliche die Zeit nehmen, Senioren den Umgang mit Smartphone, Tablet und dem Internet zu erklären. Oder wenn sie uns im Rahmen eines Schulpraktikums besuchen, um zu helfen.“ An einen Besuch erinnert sie sich bis heute nur allzu gerne: „Zwei Praktikanten halfen in unserem Demenzkurs mit: Am Anfang waren sie ganz schüchtern und wollten nicht so recht auf die Erkrankten zugehen. Doch sie wurden so fröhlich begrüßt, dass die beiden aufgetaut sind und viele Gespräche geführt haben. Da ging mein Herz auf. Mittlerweile können sie sich sogar vorstellen, im sozialen Bereich beruflich Fuß zu fassen!“

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Wenn Senioren und junge Menschen zusammen kommen, können alle profitieren.

Von einander lernen

Die Unterstützung ist dabei keineswegs eine Einbahnstraße: „Wenn Schüler und Senioren ins Gespräch kommen, können die Jungen von den Lebenserfahrungen ihrer Gesprächspartner sehr profitieren. Etwa im Umgang mit Herausforderungen wie Mobbing oder Ärger in der Schule.“ Ein besonderes Highlight ist auch das „Filmfest der Generationen“: „Dabei schauen Alt und Jung gemeinsam einen Film. Anschließend kommt es immer zu äußerst spannenden Diskussionen“, freut sich Meike Terbeck bereits auf die nächste Veranstaltung.

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